Artega SE — Das nächste Kapitel beginnt

Der Gen­fer Auto­mo­bil­sa­lon wur­de von Arte­ga immer wie­der für die Ankün­di­gun­gen von Neu­hei­ten genutzt. Der ers­te Auf­tritt von Arte­ga geschah dort, das Son­der­mo­dell Intro 2008 wur­de prä­sen­tiert und auch der elek­trisch betrie­be­ne Arte­ga SE (Sport Electric) wur­de 2011 in Genf der erstaun­ten Öffent­lich­keit präsentiert.

Ist ein Klein­se­ri­en­her­stel­ler der Auf­ga­be gewach­sen einen eige­nen Elek­tro­sport­wa­gen zu ent­wi­ckeln? Heu­te, gut ein hal­bes Jahr spä­ter wur­de das Errei­chen des ers­te Mei­len­stein ver­kün­det: Der Arte­ga SE, wel­cher mit dem Fraun­ho­fer For­schungs­fahr­zeug Frecc0 eini­ge Tech­no­lo­gien teilt, dreht sei­ne ers­ten Run­den. Im letz­ten Jahr wur­de viel ent­wi­ckelt, kon­stru­iert und vor allem Soft­ware geschrie­ben. Nur zwei Tage nach der End­mon­ta­ge des ers­ten Fahr­zeugs war es fahrbereit.

Es wird viel Poten­zi­al in Elek­tro­sport­wa­gen gese­hen, da die­se Fahr­zeu­ge Brems­ener­gie zurück­füh­ren kön­nen und ein Elek­tro­mo­tor kurz­fris­tig (z. B. beim Beschleu­ni­gen) mit dem Drei­fa­chen sei­ner Nenn­leis­tung bean­sprucht wer­den kann.

In den nächs­ten Mona­ten wird Arte­ga Zeit in den Fein­schliff des Arte­ga SE ste­cken. So wer­den z. B. auch Crash­tests durch­ge­führt, wie es zum Fer­ti­gungs­be­ginn des Arte­ga GT auch schon der Fall war. Die ers­ten Kun­den­fahr­zeu­ge sol­len im Sep­tem­ber 2012 aus­ge­lie­fert wer­den. Der end­gül­ti­ge Preis steht noch nicht fest, dürf­te sich aber auf ca.  180.000 Euro belaufen.

Quel­le: Artega

ArtegaSE — Die Details

Auf dem Gen­fer Auto­mo­bil­sa­lon wur­de der Arte­gaSE (Sport Electric) — das ers­te Elek­tro­auto der noch jun­gen Mar­ke Arte­ga der Öffent­lich­keit prä­sen­tiert. Nun wur­den auch die tech­ni­schen Daten bekannt: Unter der Hau­be lie­fern zwei jeweils 140 kw (190 PS) star­ke Elek­tro­mo­to­ren für ordent­li­chen Vor­trieb. In Zah­len bedeu­tet dies, dass der Arte­gaSE von Null auf 100 km/h in 4,3 Sekun­den (zum Ver­gleich: 4,8 Sekun­den mit Ver­bren­nungs­mo­tor) sprin­ten und eine Höchst­ge­schwin­dig­keit von 250 km/h erreicht. Die gesam­te Antriebs­ein­heit wiegt gera­de ein­mal 150 Kilo­gramm. Der Wir­kungs­grad ist mit über 90 Pro­zent extrem hoch.

Arte­ga­SE an der Ladestation

Die Ener­gie lie­fern 16 erprob­te Bat­te­rie-Modu­le aus Lithi­um-Ionen-Poly­mer­zel­len, wovon sich zwölf vor der Hin­ter­achse und vier auf der Vor­der­achse befin­den. Alle Bat­te­rien sind was­ser­ge­kühlt und kom­men gemein­sam auf einen Ener­gie­ge­halt von 37 Kilo­watt­stun­den bei einer Nenn­span­nung von 350 Volt. Das Gesamt­ge­wicht des Bat­te­rie­sys­tems beträgt 310 Kilogramm.

Nach NEDC-Norm hat der Arte­gaSE eine Reich­weite von 300 Kilo­me­tern, bei nor­ma­ler Fahr­weise wer­den es immer noch kom­for­ta­ble 200 Kilo­me­ter sein. Über den Anschluss am Fahr­zeug­heck las­sen sich die Bat­te­rien an einem regu­lär gesi­cher­ten Haus­halts-Elek­tro­an­schluss auf­la­den. An Park & Ride-Sta­tio­nen oder spe­zi­el­len Park­plät­zen mit Lade­sta­tio­nen ver­kürzt sich die Lade­zeit erheb­lich. Bei ent­spre­chen­der Lade­leis­tung kann die kom­plett ent­la­dene Bat­te­rie­ein­heit in nur 90 Minu­ten nach­ge­la­den wer­den. Der Arte­gaSE bie­tet dar­über hin­aus ein Reku­pe­ra­ti­ons­sys­tem, wel­cher die Bat­te­rien auf Wunsch bei jedem Brems­vor­gang auto­ma­tisch laden. Dar­in steckt eine noch nie in einem Elek­tro­fahr­zeug ein­ge­setz­te Neue­rung: Über die Schalt­pad­del am Lenk­rad kann die Inten­si­vi­tät der Ener­gie­rück­ge­win­nung stu­fen­weise kon­fi­gu­riert wer­den. Deak­ti­viert lässt sich der Zustand des “Segelns” errei­chen, in dem das Fahr­zeug auf der Auto­bahn ener­gie­spa­rend bewegt wer­den kann, bis hin zu einer maxi­ma­len Ener­gie­rück­ge­win­nung von 75 kW.

Das Kom­bi­in­stru­ment wur­de neu gestal­tet mit kom­bi­nier­ten Ana­log– und Digi­tal­an­zei­gen für Geschwin­dig­keit, Reich­weite und Bat­te­riel­ade­zu­stand. Hin­zu kommt eine Anzei­ge des Energieflusses.

Der Arte­gaSE wiegt ins­ge­samt 1.400 kg und ist somit etwas gewich­ti­ger als ein 1.285 kg leich­ter Arte­ga GT mit V6 Ben­zin­di­rekt­ein­sprit­zer. Die für das sport­li­che Talent wich­tige Ver­tei­lung des Gewichts bei­der Fahr­zeuge ist jedoch identisch.

Eine Seri­en­fer­ti­gung des Arte­gaSE ist bei ent­spre­chend guter Kun­denresonanz vor­ge­se­hen und im April 2012 könn­te bereits ein Seri­en­fahr­zeug auf den Markt kom­men. Der Preis wird sich mit ca. 150.000 Euro im Bereich der Mit­be­wer­ber bewegen.

Genfer Automobilsalon: Vorstellung des ArtegaSE

Welt­neu­heit: Arte­gaSE mit Elektroantrieb

Auf dem 81. Gen­fer Auto-Salon vom 1. bis 13. März 2011 stellt die Arte­ga Auto­mo­bil GmbH & Co. KG eine Ver­si­on des Mit­tel­mo­tor-Sport­wa­gens mit Elek­tro­an­trieb vor, den Arte­gaSE. „Unser Anspruch ist es, Ver­ant­wor­tung für die Umwelt mit auto­mo­bi­ler Fas­zi­na­ti­on in Ein­klang zu brin­gen“, betont Arte­ga-Chef Peter Müller.

Mit die­sem zukunfts­träch­ti­gen Pro­jekt stellt das Unter­neh­men aus Del­brück erneut die Vor­zü­ge einer Manu­fak­tur unter Beweis. Hohe tech­ni­sche Kom­pe­tenz und kur­ze Ent­schei­dungs­we­ge ermög­li­chen die Rea­li­sie­rung eines voll­kom­men neu­en Antriebs­kon­zepts in kür­zes­ter Zeit. Mit der Fraun­ho­fer-Gesell­schaft konn­te Arte­ga einen der kom­pe­ten­tes­ten Ent­wick­lungs­part­ner in die­sem Seg­ment über­haupt gewin­nen. Die­se hat anhand eines Frecc0 genann­ten Pro­to­typs, wel­cher auch schon auf einem Arte­ga GT basiert, Grund­la­gen­for­schung für Elek­tro­fahr­zeu­ge betrieben.

Prä­sen­tiert wird das neue Elek­tro-Modell im Rah­men einer Pres­se­kon­fe­renz, wel­che am 1. März 2011 um 13.00 Uhr auf dem Arte­ga-Stand stattfindet.

Peter Mül­ler wird ein Resü­mee seit dem Auf­tritt in Gen­fer Salon vor einem Jahr zie­hen und die neu gegrün­de­te Arte­ga Auto­mo­bi­le Schweiz AG vorstellen.

Danach stellt Dr.-Ing. Wolf­gang Zie­bart die tech­ni­schen Beson­der­hei­ten des Arte­gaSE vor. Die Buch­sta­ben des Kür­zels ste­hen für „Sport Electric“. Der Initia­tor des Pro­jek­tes E‑Mobilität ist von den Vor­zü­gen eines rei­nen Elek­tro­an­triebs für Sport­wa­gen über­zeugt: „Sport­wa­gen wer­den meist dyna­misch gefah­ren und ver­lie­ren dadurch sehr viel Ener­gie durch die Brems­vor­gän­ge. Bei Elek­tro­fahr­zeu­gen hin­ge­gen gelangt die­se Ener­gie durch die Reku­pera­ti­on zurück in die Bat­te­rien. Dar­über hin­aus steht bei einem Elek­tro­fahr­zeug das Dreh­mo­ment in vol­ler Höhe sofort zur Ver­fü­gung, was zu einem neu­en dyna­mi­schen Emp­fin­den führt.“

Quel­le: Pressemitteilung

Frohe Weihnachten

Artega-GT.de wünscht fro­he Weih­nach­ten und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Wie auch in den ver­gan­gen Jah­ren wol­len wir die­ses Mal 2010 Revue pas­sie­ren lassen.

Die ers­ten Mona­te in 2010 beherrsch­te aus Arte­ga-Sicht noch ein The­ma aus 2009: Im Dezem­ber über­nahm der ehe­ma­li­ge Min­der­an­teils­ei­ge­ner Tre­sa­lia Capi­tal das Steu­er bei Arte­ga und tausch­te die Füh­rungs­mann­schaft aus. Die­se fror zunächst die Aus­lie­fe­rung ein, um wesent­li­che Qua­li­täts­ver­bes­se­run­gen am Arte­ga GT durch­füh­ren zu können.

Der mitt­ler­wei­le tra­di­tio­nel­le Auf­tritt beim Gen­fer Auto­mo­bil­sa­lon im März brach­te daher wenig Neu­es. Es wur­den zwei Model­le mit eini­gen der erwähn­ten Ver­bes­se­run­gen aus­ge­stellt, die Aus­lie­fe­rung wur­de jedoch erst wie­der im Mai auf­ge­nom­men. Im glei­chen Monat wur­de auch bekannt, dass das bekann­te Fraun­ho­fer Insti­tut auf Basis eines Arte­ga GT Pro­to­typs sein Elek­tro­mo­bil “Frec­cO” ent­wi­ckelt hat. Ziel ist es, grund­le­gen­de Erfah­run­gen mit den neu­en Antriebs­tech­ni­ken zu machen.

Ab Juli 2010 wur­den ste­tig neue Test­be­rich­te des über­ar­bei­te­ten Modells in den Medi­en ver­öf­fent­licht. Zu den ers­ten gehör­te die Auto­zei­tung, wel­che dem Arte­ga GT Best­no­ten in Beschleu­ni­gung und Ver­braucht erteilte.

Das ers­te Sport­fah­rer­trai­ning orga­ni­siert von Artega-GT.de wur­de im August 2010 auf dem Mili­tär­flug­ha­fen Güters­loh durch­ge­führt. Neben einem Arte­ga GT form­ten auch ande­re Sport­wa­gen wie Wies­mann MF4, Lotus Eli­se und eini­ge Opel Speeds­ter eine bun­te Trup­pe. Das Trai­ning geht im Juli 2011 in die zwei­te Runde.

Im Sep­tem­ber erschien der Fahr­be­richt des Arte­ga GT von Artega-GT.de in Zusam­men­ar­beit mit Carpassion.com. Die­ser lässt sich kurz zusam­men­fas­sen: Dem Arte­ga GT merkt man sei­ne Rei­fe­zeit an. Er ist über­ra­schend All­tags­taug­lich, bie­tet gleich­zei­tig aber auch Sport­wa­gen-wür­di­ge Fahrleistungen.

Der lang­erwar­te­te Super­test der Zeit­schrift sport auto wur­de Mit­te Novem­ber ver­öf­fent­licht. Auch hier — man erwar­tet schon lang­sam nichts ande­res mehr — glänzt der Arte­ga GT. Mit weni­gen Aus­nah­men wer­den in den ein­zel­nen Dis­zi­pli­nen Höchst­punkt­zah­len errun­gen und auch die legen­dä­re Nord­schlei­fe wir in schnel­len 8.13 Min umrundet.

Anfang Dezem­ber wur­de Artega-GT.de zum zwei­ten Mal grund­le­gend über­ar­bei­tet. Es wird nun ein neu­es Con­tent-Man­ge­ment-Sys­tem ein­ge­setzt, wel­ches unter ande­rem die Wie­der­ein­füh­rung der “Informations”-Sektion erlaubt.

Was bringt 2011? Das Arte­ga-Jahr beginnt wie­der­rum mit dem Gen­fer Auto­mo­bil­sa­lon, wel­cher vom 3. — 13. März statt­fin­det. Es wird davon aus­ge­gan­gen, dass Arte­ga auch die­ses Mal eini­ge Neu­hei­ten prä­sen­tie­ren wird. Wei­ter geht es im Jahr 2011 mit dem schon erwähn­ten Artega-GT.de Sport­fah­rer­trai­ning im Juli. Im Sep­tem­ber wird in Frank­furt die 81. IAA und damit die welt­größ­te Auto­mo­bil­aus­stel­lung statt­fin­den. Es wird davon aus­ge­gan­gen, dass Arte­ga auch hier prä­sent sein wird.