Überragendes 24h Rennen

Heu­te war es so weit: Nach vier Mona­ten inten­si­ver Vor­be­rei­tung wur­de der Arte­ga GT mit der Start­num­mer 53 beim 24h Ren­nen am Nür­burg­ring mit der schwarz-wei­ße Ziel­flag­ge abge­wun­ken. Ein wei­te­rer impo­san­ter Mei­len­stein für den New­com­mer Arte­ga, wel­cher gemein­sam mit Con­ti­nen­tal die grü­ne Höl­le bezwun­gen hat, ist damit erreicht.

Im Vor­feld hat­te Artega-GT.de die Mög­lich­kei­ten eini­ge Schlüs­sel­per­so­nen die­ses Pro­jekts zu tref­fen. Uwe Nit­tel, einer der vier Pilo­ten wird sei­nen 16. Start bei den 24h im Arte­ga antre­ten. “Das reg­ne­ri­sche Wet­ter, gemein­sam mit der von den Fans bemal­ten Stre­cke, ist eine beson­de­re Her­aus­for­de­rung für alle Teil­neh­mer. Es wird qua­si eine Gleit­flä­che, wie man sie von Fahr­si­cher­heits­trai­nings kennt, nach­ge­bil­det. ” meint der erfah­re­ne Pro­firenn­fah­rer. Dies hat­te das Con­ti­Force­Team schon am Vor­tag leid­voll erfah­ren müs­sen. Bei einem Abflug auf der Nord­schlei­fe wur­den Tei­le des Fahr­zeugs in Mit­lei­den­schaft gezo­gen. “Das Team hat über Nacht Tei­le der Karos­se­rie, Auf­hän­gung sowie vor­sichts­hal­ber den kom­plet­ten Heck­rah­men getauscht.” ergänz­te Peter Mül­ler, Geschäfts­füh­rer von Arte­ga. Dank der modu­la­ren Bau­wei­se und der moder­nen Poly­ure­than-, bzw. Carbon­ka­ros­se­rie konn­ten die­se Repa­ra­tu­ren in der recht kur­zen Zeit erle­digt wer­den. “Bei einem klas­si­schen ‘Blech­au­to’ hät­ten wir wohl die Segel strei­chen müs­sen” fasst Bene­dikt Alt­rog­ge zusam­men. Dr. Bur­kard Wies, Lei­ter der welt­wei­ten Pkw-Rei­fen­ent­wick­lung bei der Con­ti­nen­tal AG, freu­te sich über die Zusam­men­ar­beit mit dem Del­brü­cker Klein­se­ri­en­her­stel­ler: “Arte­ga bie­tet uns die opti­ma­le Unter­stüt­zung für die­ses Pro­jekt. Sie kön­nen fle­xi­bel agie­ren und stel­len uns eine tol­le Boxen­crew.”

So konn­te der seri­en­mä­ßi­ge Arte­ga GT am Sams­tag inmit­ten des Star­ter­fel­des aus rein­ras­si­gen Renn­fahr­zeu­gen an den Start rol­len. Nach­dem das Ren­nen gegen 16 Uhr frei­ge­ge­ben wur­de, war das Fahr­zeug fast 24h durch­ge­hend auf der Stre­cke. Es gab ledig­lich zwei klei­ne Zwi­schen­fäl­le in den ers­ten Stun­den, ansons­ten glänz­te der schwarz-gel­be Arte­ga durch Zuver­läs­sig­keit und kam nur zu den geplan­ten Stops zurück an die Box. Eben­so hielt der Event­rei­fen Con­ti­Force­Con­tact den extre­men Belas­tun­gen der Nord­schlei­fe stand. Da er eine Stra­ßen­zu­las­sung besitzt, konn­te sowohl im Feuch­ten, als auch auf tro­cke­ner Stre­cke mit dem sel­ben Rei­fen gefah­ren wer­den, sodass der Arte­ga ein­fach wei­ter fah­ren konn­te, wäh­rend die ande­ren Teams von Inter­me­dia­tes auf Slicks wech­sel­ten.

Nach 126 gefah­ren Run­den auf dem ca. 25 km lan­gen Kurs darf sich das Con­ti­Force­Team über einen sehr guten 70. Gesamt­rang freu­en. Artega-GT.de gra­tu­liert und bedankt sich für die tol­le Unter­hal­tung!

Bild­quel­le: Arte­ga

Artega feiert Rennpremiere am Nürburgring

Zusam­men mit dem Con­ti­nen­tal Con­ti­Force-Renn­team fei­ert Arte­ga das Renn­de­büt auf dem legen­dä­ren Nür­burg­ring. Das VLN-Lang­stre­cken­ren­nen am 11.06.11 wur­de als Gene­ral­pro­be für das 24h Ren­nen genutzt, wel­ches vom 23. — 26. Juni statt­fin­det. Ziel ist es mit einem — bis auf die vom Regle­ment gefor­der­ten Ände­run­gen — seri­en­mä­ßi­gen Arte­ga GT eines der här­tes­ten 24h Ren­nen der Welt zu meis­tern. Con­ti­nen­tal möch­te dabei die Stär­ken ihres neu­en Event­rei­fens Con­ti­Force­Con­tact bewei­sen, dem neu­en stra­ßen­zu­ge­las­se­nen Sport­rei­fen der Han­no­ve­ra­ner.

Im Feld von ca. 150 Star­ten, wel­che größ­ten­teils mit rein­ras­si­gen Renn­rei­fen an den Start gin­gen, freu­te man sich in Del­brück und Han­no­ver über den 106. Platz ins­ge­samt, bezie­hungs­wei­se dem 6. Platz in der Klas­se SP7. Mit kon­stan­ten Zei­ten um 10 Minu­ten pro Run­de kam das Auto nach knapp 3,5h ohne Zwi­schen­fäl­le ans Ziel. Die Erfah­run­gen die­ses Ren­nens wer­den in die Vor­be­rei­tun­gen für das gro­ße Spek­ta­kel zwei Wochen spä­ter an glei­cher Stel­le ein­flie­ßen.


Quel­le: Arte­ga

Artega beim 24h Rennen 2011

Con­ti­nen­tal ist der neue Rei­fen­part­ner von Arte­ga, wel­cher mit dem Track­day­rei­fen Con­tiForce Con­tact einen sehr kon­kur­renz­fä­hi­gen Sport­rei­fen auf den Markt gebracht hat. Arte­ga bie­tet die­sen Rei­fen als einer der ers­ten Auto­mo­bil­her­stel­ler optio­nal für den GT an. Um die­ser Part­ner­schaft Aus­druck zu ver­lei­hen und um einer brei­ten Öffent­lich­keit die Leis­tungs­fä­hig­keit die­ses Pakets zu demons­trie­ren schickt Con­ti­nen­tal einen Renn-Arte­ga zum legen­dä­ren 24h Ren­nen auf dem Nür­burg­ring (23. — 26. Juni, http://adac.24h-rennen.de ). Gefah­ren wird hier­bei mit stra­ßen­zu­ge­las­se­ner und seri­en­na­her Tech­nik — natür­lich auf dem Con­ti­Force Con­tact — getreu dem Mot­to: Auf eige­ner Ach­se zur Renn­stre­cke, 24h durch­hal­ten und auf eige­ner Ach­se wie­der zurück.

Der 24h ContiForceContact Artega

Auf einer der anspruchs­volls­ten Renn­stre­cken der Welt — für Mensch und Maschi­ne — stellt die Ziel­an­kunft schon eine sehr hohe Hür­de da, wel­che auch von vie­len Top­teams Jahr für Jahr nicht erreicht wird. Das Mate­rial agiert an der Belas­tungs­grenze und beson­ders die Dun­kel­heit und das gro­ße Star­ter­feld ber­gen gro­ße Gefah­ren für Fahr­feh­ler. Artega-GT.de drückt dem Con­ti­Force-Team und Arte­ga die Dau­men beim 24h Ren­nen 2011 und wird live im Forum berich­ten.

Quel­le: Arte­ga

FHR 100-Meilen-Trophy

Am 22. und 23. Janu­ar 2011 fand die Jah­res­sie­ger­eh­rung der FHR 100-Mei­len-Tro­phy in den Räu­men von Arte­ga in Del­brück statt. Da Arte­ga in die­ser Sai­son als Spon­sor der Renn­se­rie auf­trat, erwar­te­te die erfolg­rei­chen Teams und Fah­rer von his­to­ri­schen GT-Fahr­zeu­gen der Bau­jah­re 1972 bis ’81 am Sams­tag Abend neben der Pokal­über­ga­be ein beson­de­res Rah­men­pro­gramm. So blieb fast kei­ne Tür ver­schlos­sen und eine Werks­füh­rung zeig­te allen Inter­es­sen­ten die Geburts­stät­te des Füh­rungs­fahr­zeugs des Eifel­ren­nens (s. Bild). Dar­über hin­aus bot sich die Mög­lich­keit den neu­en Arte­ga GT vor Ort Pro­be zu fah­ren. Am Sonn­tag wur­de die nahe­ge­le­ge­ne geplan­te Renn­stre­cke ‘Bils­ter Berg’ und der Gräf­li­che Park Bad Dri­burg besich­tigt. Auch an die­sem Tag stan­den Fahr­zeu­ge für Pro­be­fahr­ten zur Ver­fü­gung.

Bild­quel­len: FHR (1 Bild), Pri­vat (4 Bil­der)

2. Artega-GT.de Sportfahrertraining

Auf­grund der äußerst posi­ti­ven Reso­nanz, orga­ni­sie­re ich auch in 2011 ein auf Sport­wa­gen aus­ge­leg­tes Fahr­si­cher­heits­trai­ning. Am Sams­tag, den 04.06.2011, wird wie­der auf dem weit­läu­fi­gen Gelän­de des Mili­tär­flug­plat­zes in Güters­loh, wel­cher u.a. per­ma­nen­te Gleit­flä­chen bie­tet, gefah­ren. Außer­dem ver­fügt das Are­al über einen Hand­ling­kurs mit wech­seln­den Fahr­bahn­be­lä­gen.

Da schon eini­ge Inter­es­sens­be­kun­dun­gen vor­lie­gen, habe ich die­ses Mal zwei Grup­pen reser­viert, die Teil­neh­mer­gren­ze liegt bei ca. 20 Fahr­zeu­gen. Die Pla­nung und Lei­tung des Trai­nings über­nimmt auch bei die­sem Mal Heinz Sas­se, wel­cher sich durch Sport­wa­gen­erfah­rung aus­zeich­net und neben­bei auch Trai­nings für Por­sche oder Audi abhält.

  • Zeit: 04. Juni 2011 9 Uhr — ca. 17 Uhr
  • Ort: Flug­platz der Roy­al Air­force, Güters­loh
  • Für Ver­pfle­gung (Geträn­ke / Mit­tags­im­biss) wird gesorgt
  • Grup­pen­grö­ße: 2x 10 Fahr­zeu­ge
  • Ziel­grup­pe: Fah­rern von Mit­tel­mo­tor­sport­wa­gen, wie Arte­ga GT, Opel Speeds­ter, Lotus Eli­se, aber auch ande­ren Sport­wa­gen
  • Anmel­de­schluss: Sonn­tag, 27. Febru­ar 2011
  • Kos­ten: Zwi­schen 65 — 85€, je nach Teil­neh­mer­zahl. Letz­tes Jahr: 80 €.
  • Für alle Teil­neh­mer ist eine Voll­kas­ko­ver­si­che­rung mit 200€ SB abge­schlos­sen.

Anmel­dun­gen wer­den ab sofort ent­ge­gen genom­men!

Trai­ler aus dem letz­ten Jahr: http://www.youtube.com/watch?v=7ynaxJDIXUg

Artega GT Sport Auto Supertest

Kon­zep­tio­nell bringt der neue deut­sche Sport­wa­gen Arte­ga GT alles mit, was die Sport­wa­gen-Zukunft ver­langt: einen leis­tungs­fä­hi­gen Sta­te-of-the-Art-Antrieb aus der Groß­se­rie, kom­pak­te Aus­ma­ße, schnit­ti­ges Design und – vor allem – Leicht­bau­ge­ne.” So beginnt er — der lang erwar­te­te Super­test der Zeit­schrift Sport Auto des Arte­ga GT.

Der Super­test ist im deutsch­spra­chi­gen Auto­mo­bil­jour­na­lis­mus eine fes­te Insti­tu­ti­on — er ist für Sport­wa­gen das, was der bekann­te Dau­er­test der Auto Bild für All­tags-PKW ist. Des­halb rich­ten sich nun alle Augen auf den Test des Arte­ga GT. Um das Wich­tigs­te vor­weg zu neh­men: 8.13 min! Ken­ner wis­sen nun schon, was gemeint ist — die Run­den­zeit auf der legen­dä­ren Nür­burg­ring Nord­schlei­fe. Eine klei­ne Sen­sa­ti­on für die noch jun­ge Auto­mar­ke aus Ost­west­fa­len. Der mit Sport­rei­fen neu­es­ter Spe­zi­fi­ka­ti­on besohl­te Arte­ga ist damit auf Augen­hö­he mit rein­ras­si­gen Sport­wa­gen wie einer Dodge Viper SRT-10 und liegt noch vor dem Por­sche Cayman S oder auch dem Hub­raum­mons­ter aus Stutt­gart — dem Mer­ce­des SL65 AMG.

Die zwei­te wich­ti­ge Renn­stre­cke bei einem Super­test ist der klei­ne Hocken­heim­ring. Hier darf gestaunt wer­den, schließ­lich fährt sich der Arte­ga GT mit einer glat­ten 1.13 min auf das Niveau eines Fer­ra­ri F430, Por­sche 911 Car­re­ra S und Mer­ce­des SLR McLa­ren! Die Sport­rei­fen vom Typ Con­ti Force­Con­tact haben natür­lich einen gro­ßen Ein­fluss auf das attes­tier­te neu­tra­le Fahr­ver­hal­ten bei gleich­zei­tig höchs­ter Agi­li­tät. Abstri­che muss mit die­ser Berei­fung aller­dings auf nas­ser und gleich­zei­tig kal­ter Fahr­bahn gemacht wer­den. Die Nass­hand­ling-Wer­tung wird mit ledig­lich einem Punkt in der Wer­tung abge­schlos­sen.

Ins­ge­samt hin­ter­lässt der Arte­ga einen sehr guten Ein­druck und gibt einen Ein­stand, wie er bis auf das Nass­hand­ling kaum hät­te bes­ser aus­fal­len kön­nen. So lobt Chef­re­dak­teur von Saur­ma in sei­nem Fazit die zwei Sei­ten der Medail­le, wel­cher ein Arte­ga GT bie­tet: Auf der einen Sei­ten impo­niert er mit sei­nen Mess­wer­ten, mit wel­chem er den Respekt der Sport­fah­rer-Sze­ne sicher hat, auf der ande­ren Sei­te glänzt er mit All­tags­taug­lich­keit. Der kom­plet­te Super­test kann unter die­sem Link nach­ge­le­sen wer­den.

Quel­le: Sport Auto

Artega GT — Fahrbericht 2010

Seit der ers­ten Vor­stel­lung im Jahr 2007 ist viel Zeit ver­gan­gen. Der Arte­ga GT sieht optisch noch tau­frisch aus und die Macher ver­spre­chen, dass er nun auch die Qua­li­täts­an­for­de­run­gen erfüllt. Grund genug für Artega-GT.de ein Fahr­zeug des aktu­el­len Fer­ti­gungs­stan­des auf die Pro­be zu stel­len.

Immer im Fokus: Ein Artega GT erzeugt Aufsehen!
Immer im Fokus: Ein Arte­ga GT erzeugt Auf­se­hen!

Da ist es wie­der — es faucht zunächst böse, dann wum­mert es mit viel Bass fried­voll vor sich hin. So könn­te man die typi­sche Start­se­quenz eines Arte­ga GT akus­tisch beschrei­ben. Der bekann­te 3,6l V6 ist immer noch das Herz­stück des Arte­ga GT und ist unter ande­rem für die Musik ver­ant­wort­lich. Er kann aber mehr als dies: Inner­halb von 4,8 Sekun­den soll der Direkt­ein­sprit­zer die ledig­lich 1,18 Meter hohe Flun­der aus dem Stand auf Tem­po 100 sprin­ten las­sen. Dies ist aber auch ein Ver­dienst des extra für den Arte­ga GT abge­stimm­ten Dop­pel­kupp­lungs­ge­trie­bes (DSG), wel­ches zuver­läs­sig und blitz­schnell sei­ne Auf­ga­be ver­rich­tet. Man kann dabei wäh­len ent­we­der bequem im Auto­ma­tik­mo­dus zu fah­ren oder selbst die Gang­wech­sel in der manu­el­len Gas­se oder mit den Schalt­pad­deln am Lenk­rad zu initi­ie­ren. Tat­säch­lich har­mo­niert das DSG aus­ge­zeich­net in die­sem kom­pak­ten und leich­ten (1250 kg Leer­ge­wicht) Sport­wa­gen.

Ob Rennstrecke oder Boulevard: Der Artega fühlt sich überall heimisch.
Ob Renn­stre­cke oder Bou­le­vard: Der Arte­ga fühlt sich über­all hei­misch.

Auch die rest­li­chen Funk­tio­nen des aktu­el­len Arte­gas kön­nen nun mit dem Wort “zuver­läs­sig” beschrie­ben wer­den. Das feu­er­ro­te Test­fahr­zeug ver­füg­te unter ande­rem über die neu­es­te Tachoein­heit, wel­che leicht an den getrenn­ten Wel­len für Dreh­zahl und Geschwin­dig­keit zu erken­nen ist. Hier­mit geht zwar ein Mar­ken­zei­chen des Arte­gas ver­lo­ren — Zei­ger von Dreh­zahl­mes­ser und Tacho auf einer Wel­le – auf der ande­ren Sei­te kann jedoch auf erprob­te und bewähr­te Tech­nik zurück­ge­grif­fen wer­den. Auch die Front­hau­be, wel­che in ihrer frü­hes­ten Ver­si­on durch extre­me Ver­for­mun­gen nahe der Höchst­ge­schwin­dig­keit für Auf­se­hen gesorgt hat­te, wur­de schon vor lan­ger Zeit ver­stärkt und kon­tu­riert. Im aktu­el­len Modell besteht die­se Hau­be nicht mehr aus dem typi­schen Kunst­stoff Poly­ure­than, wie der Rest der Arte­ga-Karos­se­rie. Statt­des­sen wird nun zur Gewichts­re­duk­ti­on bei gleich­zei­ti­ger Sta­bi­li­täts­ver­bes­se­rung eine Hau­be aus Car­bon mon­tiert. Von außen ist die­se gewohnt lackiert, sodass kein Unter­schied zur übri­gen Karos­se­rie auf­fällt, von unten ist sie jedoch in hoch­wer­tigs­ter Sicht­car­bonaus­füh­rung gefer­tigt, sodass man die per­fek­te Webung der Fasern sehen kann. Es bleibt span­nend, was Arte­ga als nächs­tes aus die­sem High­tech-Mate­ri­al anbie­ten wird.

Mit aktivierter Launch Control beschleunigt der GT optimal an der Schlupfgrenze.
Mit akti­vier­ter Launch Con­trol beschleu­nigt der GT opti­mal an der Schlupf­gren­ze.

Fahr­dy­na­mik war schon immer die Tugend des Arte­gas. Trotz Gewichts­zu­nah­me auf 1250kg (Leer­ge­wicht) wäh­rend der Ent­wick­lungs­zeit, ist der klei­ne Zwei­sit­zer aktu­ell immer noch eines der leich­tes­ten Auto­mo­bi­le mit V6-Motor auf dem deut­schen Markt. Kur­vi­ge Land­stra­ßen sind dabei wohl das per­fek­te Jagd­ge­biet des Arte­ga GT. Der Saug­mo­tor hängt natur­ge­mäß gut am Gas, die kom­pak­ten Abmes­sun­gen kön­nen gut abge­schätzt wer­den, was wich­tig ist, um eine gute Linie fah­ren zu kön­nen. Ein­zig die Außen­spie­gel, wel­che durch eine EU-Vor­schrift gewal­ti­ge Dimen­sio­nen ange­nom­men haben, stö­ren die Sicht schräg nach vor­ne. Die am Test­fahr­zeug mon­tier­ten optio­na­len Schmie­de­rä­der mit gewal­ti­gen 305 mm brei­ten Sport­rei­fen auf der Hin­ter­ach­se ver­hel­fen beim Kur­ven­räu­bern zu guter Trak­ti­on. Soll­te man den­noch ein­mal eine Kur­ve zu opti­mis­tisch anfah­ren, greift das nun seri­en­mä­ßig akti­vier­te ESP ein und ver­hin­dert ein Aus­bre­chen des Hecks wir­kungs­voll. Auch auf der Auto­bahn macht der Arte­ga GT eine gute Figur. Da er unge­fes­selt bis zur ein­ge­tra­ge­nen Höchst­ge­schwin­dig­keit von 271 km/h stür­men darf, hängt er vie­le stär­ke­re, aber auf 250 km/h gedros­sel­te Limou­si­nen ab. Das Fahr­ver­hal­ten wirkt jedoch nahe der Höchst­ge­schwin­dig­keit ner­vös, auf unebe­ner Fahr­bahn muss der Fah­rer kon­zen­triert agie­ren. Hier könn­te der Grund im recht kur­zen Rad­stand lie­gen. Nichts­des­to­trotz arbei­ten die Brem­sen aus dem Hau­se Brem­bo auch bei die­sen Tem­pi aus­ge­zeich­net. Der Wagen liegt bei einer har­ten Brem­sung sehr gut in der Spur, die Ver­zö­ge­rung ist nahe­zu kon­kur­renz­los gut. Dies schafft Sicher­heit und Ver­trau­en in den neu­en deut­schen Sport­wa­gen – dem Arte­ga GT.

Auf der Kos­ten­sei­te hin­ter­lässt der Arte­ga GT einen zwie­späl­ti­gen Ein­druck. Der Ein­stiegs­preis ist mit 79.950€ für einen klei­nen Sport­wa­gen mit 300 PS kein Schnäpp­chen. Auf der ande­ren Sei­te ist die Seri­en­aus­stat­tung mit DSG-Getrie­be, Xenon, Teil­le­der und Navi­ga­ti­on sehr umfang­reich. Auch die rela­tiv weni­gen optio­na­len Extras sind im Ver­gleich zu andern Auto­mo­bil­her­stel­lern nicht teu­er, sodass es ver­wun­dern soll­te jemals einen Arte­ga in Grund­aus­stat­tung zu Gesicht zu bekom­men. Der  Test­ver­brauch pen­del­te sich bei ca. 12 Liter auf 100 km ein, wohl­ge­merkt mit Hoch­ge­schwin­dig­keits­fahr­ten und Beschleu­ni­gungs­tests, sodass man im All­tag von einem leicht gerin­ge­ren – auf der Renn­stre­cke von einem höhe­ren Ver­brauch aus­ge­hen kann. Da der moder­ne Direkt­ein­sprit­zer die Abgas­norm Euro 5 erfüllt, ist ein Neu­fahr­zeug 12 Mona­te von der Kraft­fahr­zeug­steu­er befreit.

Der Grundpreis für den kompakten Sportler beträgt 79.950€.
Der Grund­preis für den kom­pak­ten Sport­ler beträgt 79.950€.

Fazit
Rom wur­de nicht an einem Tag erschaf­fen und so braucht auch eine kom­ple­xe tech­ni­sche Ent­wick­lung wie der Arte­ga GT eine gewis­se Zeit bis alle Kom­po­nen­ten wie gewünscht zusam­men­ar­bei­ten. Indem die seit Ende 2009 ein­ge­setz­te Füh­rungs­mann­schaft sich dut­zen­den von klei­nen und gro­ßen Kin­der­krank­hei­ten ange­nom­men hat, hat der über­ar­bei­te­te Arte­ga GT eine hohe tech­ni­sche Rei­fe erlangt. Man kann nun mit Fug und Recht behaup­ten, dass nun wirk­lich er ersehn­te Alles­kön­ner gewor­den ist. Er ist zuver­läs­sig, sport­lich und prak­tisch zugleich. Es steht außer Fra­ge, dass es für jede die­ser Eigen­schaf­ten eine Refe­renz auf dem Auto­mo­bil­markt gibt, aber es wird schwie­rig ein ähn­lich exklu­si­ves Fahr­zeug zu fin­den, wel­ches man pro­blem­los zum Ein­kau­fen nut­zen kann und dar­auf­hin auf der Renn­stre­cke bei ein paar schnel­len Run­den Spaß zu haben. Man soll­te nur nicht ver­ges­sen den Ein­kauf zwi­schen­zeit­lich aus­zu­la­den 😉

Das Design von Henrik Fisker wirkt aus jeder Perspektive beeindruckend.
Das Design von Hen­rik Fis­ker wirkt aus jeder Per­spek­ti­ve beein­dru­ckend.

Wei­te­re Bil­der fin­den sich in der Artega-GT.de Gale­rie.

Text: Patrick W.
Bil­der:Mat­thi­as Kier­se