Fraunhofer Institut forscht mit Artega

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Patrick
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Fraunhofer Institut forscht mit Artega

Beitrag von Patrick » So 9. Mai 2010, 15:34

Das bekannte Fraunhofer Institut bedient sich als Testplattform für Elektroantriebskonzepte, welchem im Rahmen des nationalen Entwicklungsplan Elektromobilität entwickelt wird, dem Artega GT. Basierend auf dem "FreccO" genannten Versuchsfahrzeugs soll die grundlegende Fragestellung des elektrischen Antriebs beantwortet werden: Was ist besser - Radnaben- oder konventionelle Achsantriebe? Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile. Achsantriebe, wie man sie auch bei Automobilen mit Verbrennungsmotoren findet, sind am einfachsten Umzusetzen. Aus fahrdynamischer Sicht und zugunsten der Sicherheit wäre es jedoch wünschenswert, wenn jedes einzelne Rad angetrieben werden kann. Dies kann mit einem Radnabenmotor realisiert werden, welcher jedoch auch die ungefederte Masse erhöhen, realisiert werden.

Das Fraunhofer Institut will die bis zum Herbst 2010 einen ersten fahrfähigen Prototypen auf Basis eines Artega GTs auf die Räder stellen. In einer darauf folgenden zweiten Version sollen eigenentwickelte Komponenten erprobt werden. Es bleibt zu hoffen, dass die Forschungsergebnisse auch in eine Serienversion eines möglichen Elektro-Artegas übernommen werden können.

Ergänzende Informationen finden sich in diesem Video (Link).
frecco.jpg
Quelle: Fraunhofer IFAM

ajzahn

Re: Fraunhofer Institut forscht mit Artega

Beitrag von ajzahn » Di 11. Mai 2010, 16:05

die Artega BT prototypen eignen sich sicherlcih besonders gut als Versuchträger, ein wirlklich sehr guter Verwendungszweck.

Die Ergebnisse dieser Forschungen kommen auch sicher Artega zugute. Der Markt verlangt in Zukunft alternative Antriebe, ein Tesla Rodaster oder auch Lotus zeigt mit dem elektrifizierten Evora, welche Wege man hier beschreiten kann, Deutschland braucht solche Konzepte, um im internationalen Vergleich mithalten zu können. chön zu sehen, das man bei Artega solchen Entwicklungen unterstützt, mit dem Fraunhofer Institut hat man sicherlich nicht nur einen prominenten sondern auch leistungsfähigen Partner.

ajzahn

Re: Fraunhofer Institut forscht mit Artega

Beitrag von ajzahn » Do 13. Mai 2010, 16:48

Tesal zeigt mit dem Roadster Sport bereits jetzt, was möglich ist:

http://www.artega-gt.de/viewtopic.php?f=15&t=320

ajzahn

Re: Fraunhofer Institut forscht mit Artega

Beitrag von ajzahn » Do 20. Mai 2010, 06:57

Profitieren künftige Elektroautos vom Radnabenmotor?
26. Apr 2010 - Auto-Reporter.NET

Bild

Radnabenmotoren haben gute Chancen, sich als Antriebskonzept für Elektrofahrzeuge durchzusetzen. Fraunhofer-Forscher entwickeln solche Motoren. Sie und viele weitere Komponenten werden am Demonstrationsfahrzeug „Frecc0“ getestet. An zukunftsweisenden Technologien für alle Bereiche der Elektromobilität arbeiten die Wissenschaftler in einer fachübergreifenden Kooperation von 33 Fraunhofer-Instituten. Erstmals stellte sich die Fraunhofer-Systemforschung Elektromobilität auf der Hannover Messe vor.

Um Elektroautos alltagstauglich zu machen, werden neue Fahrzeugkonzepte und Bauteile benötigt; dazu gehören beispielsweise Radnabenmotoren. Einer ihrer Vorteile ist, dass auf einen klassischen Motorraum verzichtet werden kann, da die Motoren direkt am Rad des Fahrzeugs untergebracht sind. Fahrzeugentwickler haben damit grundsätzlich neue Möglichkeiten, das Auto zu gestalten. Durch den Wegfall von Getriebe und Differenzial gibt es zudem weder Verluste noch Verschleiß an mechanischen Übertragungselementen. Mit dem direkten Antrieb des einzelnen Rades lassen sich auch Fahrdynamik und Fahrsicherheit verbessern.

Die Forscher entwickeln nicht nur die einzelnen Bauteile, sondern auch das Gesamtsystem. Dazu montierten sie die Komponenten in ihr Konzeptfahrzeug Frecc0, Fraunhofers E-Concept Car Typ 0. Diese wissenschaftliche Versuchsplattform können ab kommendem Jahr auch Automobilhersteller und Zulieferer nutzen, um neue Komponenten zu testen. Basis des Demonstrators ist ein bestehendes Fahrzeug: der neue Artega GT der Firma Artega Automobil GmbH.

Weitere Themenschwerpunkte der Forschungskooperation sind Fahrzeugkonzepte, Energieerzeugung, -verteilung und -umsetzung, Energiespeichertechnik, die technische Systemintegration, aber auch gesellschaftspolitische Fragestellungen. Mit 44 Millionen Euro fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung diese Fraunhofer-Initiative. Ziel ist die Entwicklung von Prototypen für Hybrid- und Elektrofahrzeuge, um den Einstieg der deutschen Automobilindustrie in die Elektromobilität zu unterstützen.

Erfunden wurden Radnabenmotoren bereits im 19. Jahrhundert. Ferdinand Porsche rüstete damit seinen zur Weltausstellung 1900 in Paris gezeigten „Lohner Porsche“ aus. Seitdem hat sich viel getan: „Wir entwickeln einen Radnabenmotor, bei dem alle wesentlichen elektrischen und elektronischen Komponenten, insbesondere die Leistungs- und Steuerungselektronik, im Bauraum des Motors integriert sind“; erklärt Professor Matthias Busse, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung. Es werde also keine externe Elektronik benötigt, und damit könne die Anzahl und der Umfang der Zuleitungen beschränkt werden. Gegenüber momentan auf dem Markt verfügbaren Radnabenmotoren werde sich die Leistung deutlich steigern. Außerdem gebe es ein innovatives Sicherheits- und Redundanzkonzept, damit die Fahrsicherheit auch beim Ausfall des Systems gewährleistet ist. Das Thema packen auch Forscher vom Fraunhofer-Institut für Integrierte Systeme und Bauelementetechnologie, für Werkstoffmechanik, Betriebsfestigkeit und Zuverlässigkeit an.

Kritiker bemängeln die negativen Auswirkungen der Radnabenmotoren aufs Fahrverhalten. IFAM-Projektleiter Dr. Hermann Pleteit entgegnet: „Der Motor ist sehr kompakt. Die hohe Leistungs- und Drehmomentdichte führt nur zu einer verhältnismäßig geringen Erhöhung der ungefederten Masse.“ Durch andere Auslegungen des Fahrwerks, zum Beispiel der Dämpfereinstellungen, könne man diese Auswirkungen kompensieren. Der Fahrkomfort werde nicht beeinflusst.

Einer weiteren Herausforderung stellen sich die Forscher: Im Gegensatz zu konventionellen Fahrzeugen kann bei Elektroautos die beim Bremsen entstehende Energie zurückgewonnen und wieder in die Batterie eingespeist werden (Rekuperation). Jetzt werde daran gearbeitet, die Energierückgewinnung zu maximieren. Das nach wie vor eingesetzte mechanische Bremssystem werde nur noch in Notsituationen benötigt. (auto-reporter.net/Wolfram Riedel)

http://www.auto-reporter.net/1323/2_132 ... info=42419

ajzahn

Re: Fraunhofer Institut forscht mit Artega

Beitrag von ajzahn » Fr 4. Jun 2010, 07:50

Video: Artega GT brings sexy to Fraunhofer Institute in-wheel motor

by Domenick Yoney (RSS feed) on May 20th 2010 at 7:58PM

Somewhere deep within the maze of buildings that comprise one site of the Fraunhofer Institute sits an orange, Henrik Fisker-designed Artega GT. Shown to the public last month at Hannover Messe and nick-named Frecc0 – short for "Fraunhofer E-Concept Car Type 0" – the aluminum and carbon fiber sportscar has been deprived of its 300 horsepower V6 and DSG gearbox to become a rolling lab for electric propulsion.

In addition to battery-swapping and charging systems, the white coat-crew at the Fraunhofer System Research for Electromobility are developing in-wheel motors. While Ferdinand Porsche may have used them over 100 years ago, the firm's implementation is part of an overall vision to have all the electrical bits (the motors, controllers, etc.) stuffed inside the wheels, while eliminating some of the problems traditionally associated this approach.

This allows vehicles to be more freely designed and lessens the mechanical losses from transmissions and differentials. Confident in their design, the scientists say they have a come up with a disc that is not only more powerful than today's in-wheel motors but also light enough that any unsprung weight issues could easily be handled by tweaking the chassis. Hit the jump for video (in German) showing off Frecc0 with their boffintastic wheel attached. Thanks to Steven for the tip!

[Source: Fraunhofer Institute via Science Daily]

http://www.youtube.com/watch?v=HSNsUTOn ... r_embedded

ajzahn

Re: Fraunhofer Institut forscht mit Artega

Beitrag von ajzahn » Fr 23. Jul 2010, 20:11

Roter Renner – Elektromobilität „live“ beim KONGRESS
Basisfahrzeug Artega GT für das Fraunhofer e-concept car Type 0 – Frecc0

(PresseBox) Berlin, 23.07.2010, Das Forum ElektroMobilität veranstaltet vom 16. bis 17. November 2010 den KONGRESS – eine Fachveranstaltung für Entscheider und Top-Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft. In der begleitenden Ausstellung machen spannende Exponate die Elektromobilität begreif- und erfahrbar.

Forum ElektroMobilität – Der KONGRESS
16. - 17. November 2010
SpreePalais am Dom, Berlin

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Re: Fraunhofer Institut forscht mit Artega

Beitrag von Patrick » Mi 21. Dez 2011, 20:37


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Re: Fraunhofer Institut forscht mit Artega

Beitrag von Dark Otani » Mi 11. Jan 2012, 21:47

Was machen die mit den Autos jetzt???
grins..kann man die kaufen???
Delbrück kommt ja nich ausm Quark.

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Re: Fraunhofer Institut forscht mit Artega

Beitrag von Patrick » Mi 11. Jan 2012, 23:26

Steig als Investor ein, dann geht's schneller :P

Spaß bei Seite: Das Fraunhofer Institut forscht noch weiter und wird bald neues Futter bekommen. Ich denke, dass es dazu bald noch ein offizielles Statement geben wird ;)

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Re: Fraunhofer Institut forscht mit Artega

Beitrag von Patrick » Mi 13. Sep 2017, 22:19

Frecc0 i beim induktiven Laden neben dem Transrapid
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(Foto: picture alliance / dpa)
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(Foto: picture alliance / dpa)

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