Elastogran Karosserie des GT

thomask
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Elastogran Karosserie des GT

Beitrag von thomask » Fr 28. Nov 2008, 12:58

PS: Noch ein interessantes Detail zum Gewicht: Gepäckraum- und Motorraumklappe haben im Kunststoff einen Kern aus Pappwaben, um Gewicht zu sparen. Wusste ich auch noch nicht.

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Salthof
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Re: Artega GT Motorisierung

Beitrag von Salthof » Sa 29. Nov 2008, 16:12

Wegen der Pappwaben habe ich heute noch einmal nachgefragt... :?:

Der Artegaschrauber hat das heute auch zum ersten Mal gehört... :?

Er meinte, dass alle lackierten Teile voll aus dem kohlefaserverstärkten Verbundwerkstoffen sind... :!:
Drehmoment durch Hubraum statt Zwangsbeatmung in Zwergen !!!

Artega_GT
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Re: Artega GT Motorisierung

Beitrag von Artega_GT » Do 15. Jan 2009, 22:47

Kohlefaserverstärkt???? Ich glaube, Du meinst Glasfasern... Wenn der ganze Karren auf Carbon basieren würde, wäre das Auto sicher etwas teurer... Außerdem wozu??? Die Karosseriesteifigkeit kommt doch angeblich aus dem Gitterrohrrahmen... Der Kunststoff ist doch nur die "Haut"...

ajzahn

Elastogran Karosserie des GT

Beitrag von ajzahn » Sa 21. Feb 2009, 07:37

Artega_GT hat geschrieben:Kohlefaserverstärkt???? Ich glaube, Du meinst Glasfasern... Wenn der ganze Karren auf Carbon basieren würde, wäre das Auto sicher etwas teurer... Außerdem wozu??? Die Karosseriesteifigkeit kommt doch angeblich aus dem Gitterrohrrahmen... Der Kunststoff ist doch nur die "Haut"...

nach eigen Angaben ist Artega der erste Hersteller, der eine Karrosserie aus kohlefaserverstärkten Polyurethan in Serie produziert


ein offensichtlich sehr interessanter und innovativer Werkstoff, wirklich High Tech:

>>> http://www.wipo.int/pctdb/en/wo.jsp?IA= ... SPLAY=DESC

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Re: Elastogran Karosserie des GT

Beitrag von Patrick » Sa 21. Feb 2009, 08:06

Die Karosserieteile aus der Elastolit-Reihe werden von der BASF-Tochter Elastogran geliefert.

ajzahn

Re: Elastogran Karosserie des GT

Beitrag von ajzahn » Di 3. Mär 2009, 06:45

hier noch ein Auszug aus der Pressemappe Genf 2009:

Mit einem weltweit einmaligen Leichtbaukonzept sorgt der Artega GT für Furore in der Sportwagenszene.
Neben der rennsporterprobten Materialkombination aus Aluminium und hochfesten
Stählen realisiert Artega in Zusammenarbeit mit der BASF-Tochter Elastogran eine echte
Premiere. Erstmals trägt ein Serienfahrzeug eine komplette Außenhaut aus Polyurethan. Dieses
anspruchsvolle Leichtbau-Konzept ist ein wesentliches Diffenzierungsmerkmal und trägt zu
Effizienz und Fahrfreude entscheidend bei.

Die Kombination verschiedener Polyurethan (PUR)-Werkstoffe mit hervorragenden mechanischen
Eigenschaften macht den Artega GT zu einem echten Leichtgewicht. Kotflügel, Heck-,
Bug- und Seitenteile des neuen deutschen Sportwagens bestehen aus dem kohlefaserverstärkten,
mikrozellularen Werkstoff Elastolit®, der sich durch hohe Robustheit und gute Schlagzähigkeit
auch bei extremer Kälte auszeichnet.

Mit der im Karosseriebau bewährten RIM (Reaction Injection Moulding)-Technologie gelingt es,
Bauteile mit einer ausgeprägten Eigensteifigkeit bei geringen Wandstärken zu erstellen. Diese innovative
Dünnwand-Technologie ist ein entscheidender Faktor für das niedrige Fahrzeuggewicht
des Artega GT. Der geringe thermische Ausdehnungskoeffizient des faserverstärkten PUR-Systems
sorgt für eine hohe Passgenauigkeit und eine extreme Wärmeformbeständigkeit der Bauteile.
Durch die hohe Oberflächenqualität eignet sich der Leichtbau-Werkstoff ideal für die Class
A-Lackierung von sichtbaren Freiformflächen. Bei Dach und Kofferraumhaube werden zudem
erstmalig spezielle PUR-Materialkombinationen mit Sandwichstrukturen eingesetzt, die sich
durch eine noch höhere Torsionssteifigkeit bei geringem Gewicht auszeichnen. Über diese Vorteile
verfügt auch die hinterschäumte Motorhaube – ebenfalls ein neues Verfahren.

Viele der im Artega GT eingesetzten PUR-Karosserieteile werden mittels RIM-Verfahren hergestellt.
Hierbei wird das zweikomponentige, flüssige, fasergefüllte und hochreaktive PUR-System
innerhalb von einer Sekunde in ein geschlossenes Werkzeug injiziert. Bereits nach 15 bis 30
Sekunden kann das fertige Bauteil entformt werden, und zwar in gleichbleibend hoher Qualität
ohne Nacharbeit und Beschnitt.

Im Unterschied zum herkömmlichen Spritzgießverfahren sind die PUR-RIM-Werkstoffe während
der Reaktion dünnflüssig und besitzen hervorragende Fließeigenschaften. Diese Fakten sind
wesentliche Voraussetzungen für die Realisierung von komplizierter Bauteilgeometrie und
filigranen Designvorgaben. Die extrem kurze Entformzeit und der deutlich geringere manuelle
Aufwand bei der Verarbeitung im Vergleich zu Thermoplast-Verfahren führen außerdem zu einer
deutlich kürzeren Produktionszeit.



High Tech!

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Re: Elastogran Karosserie des GT

Beitrag von Salthof » Mi 8. Apr 2009, 09:49

thomask hat geschrieben:PS: Noch ein interessantes Detail zum Gewicht: Gepäckraum- und Motorraumklappe haben im Kunststoff einen Kern aus Pappwaben, um Gewicht zu sparen. Wusste ich auch noch nicht.
Habe Montag bei der Werksführung mal ein bisschen genauer hingeschaut...
Pappwaben habe ich definitiv beim Unterbodenblech gesehen...
Zuletzt geändert von Salthof am Mi 8. Apr 2009, 16:02, insgesamt 1-mal geändert.
Drehmoment durch Hubraum statt Zwangsbeatmung in Zwergen !!!

ajzahn

Re: Elastogran Karosserie des GT

Beitrag von ajzahn » Mi 8. Apr 2009, 10:45

Plaste und Elaste? :lol:

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Re: Elastogran Karosserie des GT

Beitrag von Salthof » Mi 8. Apr 2009, 13:09

ajzahn hat geschrieben:Plaste und Elaste? :lol:
Nö - sah mir ganz schwer nach Alu aus... :mrgreen:
Drehmoment durch Hubraum statt Zwangsbeatmung in Zwergen !!!

ajzahn

Re: Elastogran Karosserie des GT

Beitrag von ajzahn » Mi 8. Apr 2009, 13:23

Salthof hat geschrieben:
ajzahn hat geschrieben:Plaste und Elaste? :lol:
Nö - sah mir ganz schwer nach Alu aus... :mrgreen:
der Schrauber sprach ja auch von Aluminiumwaben!

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