Modelloffensive bei Lotus

artega gt
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Re: Modelloffensive bei Lotus

Beitrag von artega gt » So 3. Okt 2010, 12:49

Das sehe ich auch so. Die Führungscrew bei Lotus wurde ja vorwiegend mit ex-Ferrari-Leuten besetzt. Lotus hat grundsätzlich ein komplett andere History, nicht unweit von all den englischen Kleinherstellern anzusiedeln. Ebenso ist das obere Segment des Sportwagenmarktes nun auch von anderen Grossherstellern beackert, wie zum Beispiel Audi mit dem R8 (ist ja auch nur bedingt ein Erfolg geworden und dies mit viel finanziellem Engagement "erkauft").
Ich bin mir leider so ziemlich sicher, dass die neue Führungscrew bei Lotus von der Realität (Markterfolg) eingeholt werden. Warten wir ab, so viel Mut sollte eigentlich immer belohnt werden!

ajzahn

Re: Modelloffensive bei Lotus

Beitrag von ajzahn » So 3. Okt 2010, 18:37

artega gt hat geschrieben:DIch bin mir leider so ziemlich sicher, dass die neue Führungscrew bei Lotus von der Realität (Markterfolg) eingeholt werden. Warten wir ab, so viel Mut sollte eigentlich immer belohnt werden!
Gleiches gilt für Artega, auch hier muss sich erst noch zeigen, ob die neue Führiungsrev nicht von der Realität(dem nicht vorhandenen Markterfolgt) eingeholt wird, so viel Mut muss eigentlich immer bewundert werden, dich Mut hat nicht viel mit Können, speziell einer intensiven Marktforschung und durch Marketingmassnahmen begleiteten Markteinführung, zu tun.

Noch zegen die geringen Zulasusngszahlen nicht den gewünschten Markterfolg. :?

Lotus kann auf eine erfolgreiche Historie im Motosport zurück blicken, ist eine Marke mit einem Image welches Artega noch völlig fehlt. Mit einem Konzern wie Proton im Rücken und der Zusammenarbeit mit Toyata verfügt Lotus über ganz andere Ressourcen und eigenens und größeres technisches Know-How als Artega mit nur einem Privatinvestor.

Insofern sind Lotus und Artega nicht miteinander zu vergleichen, Lotus versucht den Vorstoss in neue Markesegmente während Artega noch immer versucht, sich selbst zu definieren und ein Segment für sich zu erschliessen. Laut und schnell mit viel Schnick-Schnack, das spricht weder den Puristen noch den nach Leistung stebenden Sportfaher an.

Ein Artega RS ohne den ganzen Schnick-Schnack und eine Clubsport-Serie als Rahmenrennen zur VLN, DTM, FIA GT oder wie auch immer, würde wirklich sehr viel mehr Kunden ansprechen. Radical und Donkervoort haben es vorgemacht, wie man erfolgreiches Marketing realisiert. Beides sind Exoten, die keinem Vergleich suchen und auch keinem Vergleich standhalten, auch von den Ressorcen und den realiserten Stückzahlen, Radical >1000, Donkervoort ~500 , der Unternehemnsgröße spwie den zur Verfgung stehenden Ressourcen ist Artega durchaus vergleichbar, dieser Vergleich hinkt zumdiest sehr veil weniger als der Vergleich mit Porsche oder Audi.

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