An alle Artega Besitzer

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Beitragvon GoArtega » Sa 16. Jan 2010, 20:11

Hallo zusammen,

an alle welchen schon einen Artega GT haben.

Ich würde um aktuelle Erfahrungswerte bitten.

Was ist positv was negativ.

Insbesondere das Verhalten und Erfahrungen auf der Rennstrecke bzw. Sportive fahren.

Warum will ich das wissen? Die Überlegung ist, ob in naher Zukunft ein Artega
(wenn er überlebt-und das wünsche ich) oder ein weiterer Lotus in die Garage soll.

Derzeit bin ich mit einer Lotus Elise beim sportiven fahren auf der Piste.

Ich würde mich freuen einige Infos zu erfahren - da Praxiserfahrung von
Besitzer durch keinen Testbericht zu ersetzen sind.

Bis dahin

Gruß
Sven
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Re: An alle Artega Besitzer

Beitragvon silver dream racer » So 17. Jan 2010, 13:54

Hallo Sven,

Du hast wohl gelesen, dass der Artega schneller im Test war der Evora, was?

Was für eine Elise hast Du derzeit und bei welchen Veranstaltungen bewegst Du sie normalerweise?

Gruß vom Sven
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Re: An alle Artega Besitzer

Beitragvon thomask » Di 19. Jan 2010, 11:57

Kurz gefasst: Beschleunigung, Verzögerung, Fahrwerk, Sound und Design sind ganz hervorragend. In diesen Disziplinen schlägt der Artega meines Wissens jeden aktuellen Lotus um Längen. Mängel gibt es noch bzgl. der noch nicht verfügbaren Airbags (weil noch nicht freigegeben), was aber einen passionierten Lotusfahrer egal sein wird und der noch fehleranfälligen Elektronik. Insbesondere wegen der Elektronik ist die Produktion vorläufig wieder gestoppt, bis dass die Probleme ausgemerzt sind.

Ich kann den Wagen nach wie vor nur empfehlen und sage das auf der Basis von jetzt rund 11.000km im eigenen Artega.
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Re: An alle Artega Besitzer

Beitragvon GoArtega » Fr 22. Jan 2010, 11:06

@ Silverdream Racer:
Ich fahre eine 111R - fahren u.a. Pistenclub & Seven IG und leckere Ausfahrten im Schwarwald.
Wobei hier der Spaß und die Entspannung mit andern Besitzer/Infizierte im Vordergrund steht.

Bzgl. Evora habe ich gelesen. Was mich positiv gestimmt hat(Artega) ist, daß der Motor und Auspuff wohl
eine kräftige Stimme hat. Wird in den Tests eher als Nachteil gesehen. Kann ich nur sagen ein Sportwagen braucht Sound.
Wir erinnern uns in ein paar Jahren wenn wir mit Summ Summ E-Autos über die Piste brettern.

Was beim Artega nicht unkritisch ist das in Tests berichtete
Lastwechselverhalten und die notwendige Sensibilität der Lenkung .
Der Kontakt zum Fahrer ist wichtig.

Wer schon Elise oder Exige gefahren ist weis, daß Fahrer und Auto eins werden.
Da sehr gute Rückkopplung und bei Serieneinstellung gutmütig auch für den nicht Profifahrer.

@thomask:
Danke für die Info.
Lotusfahrer freuen sich der Einfachheit ihrer Autos.
Was dem Artega auch gut stehen würde bzw. ein Kompromiss derzeit darstellt.
Wobei ich sagen muss der Artege weckt schon eine Emotionale Bindung und ist eine gute Alternative.
Leider wurde Ihm das Erbe eines hohen Anspruchs gegeben
(siehe Selbstgesteckte Vergleiche durch die Firma Artga)
Was viele Elise Fahrer beschäftigt; wie bekomme ich die gekauften Teile aus dem Auto um Gewicht einzusparen.
Da ich es unverbastelt liebe lasse ich meine Liesl lieber Orginal.
Muss aber gestehen da bin ich in der Lotusfraktion eher eine Ausnahme; zumindest in meinem Umfeld.
Wir würdest Du die Äusserungen einschätzen bzgl. Lenkung und Lastwechsel.
Ist ja doch immer Subjektiv und abhängig wie stark das Auto ausgereizt wird.
Hattest Du schon Gelegenheit die Grenzen zu testen?
Gibt es bei Dir aktuell auch Elektrikprobleme? Wie stellen die sich dar.
Meine ob diese temporär vertretbar sind oder doch starke Schmerzen verursachen und vor allem behebar sind.
Gibt es die Möglichkeit die Traktion einzustellen?

Freue mich das eine oder andere noch zu erfahren.

Gruß
Sven
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Re: An alle Artega Besitzer

Beitragvon thomask » Fr 22. Jan 2010, 12:28

GoArtega hat geschrieben:
Wir würdest Du die Äusserungen einschätzen bzgl. Lenkung und Lastwechsel.
Ist ja doch immer Subjektiv und abhängig wie stark das Auto ausgereizt wird.
Hattest Du schon Gelegenheit die Grenzen zu testen?
Gibt es bei Dir aktuell auch Elektrikprobleme? Wie stellen die sich dar.
Meine ob diese temporär vertretbar sind oder doch starke Schmerzen verursachen und vor allem behebar sind.
Gibt es die Möglichkeit die Traktion einzustellen?

Freue mich das eine oder andere noch zu erfahren.


Die Kritik an der Lenkung kann ich nicht teilen. Ich finde die Rückmeldungen der Lenkung gut. Allerdings hat sie geschwindigkeitsabhängig unterschiedliche Kennlinien. Das finde ich persönlich angenehm, ist aber bei starken wechselhaften Strecken sicher gewöhnungsbedürftig und anfangs etwas irritierend. Ich halte es auch für möglich, dass die Kennlinienkonfig der Pressewagen von meiner Konfiguration abweichen und nicht optimal sind. Artega hat in der Vergangenheit unterschiedliche Einstellungen ausprobiert und ich habe auch mal einen Testwagen mit einer anderen Konfig gefahren, mit der ich nicht zufrieden war.

Die Frage bzgl. Lastwechsel muss ich zweigeteilt beantworten. In den jüngsten Testberichten ist auf das Verhalten im Grenzbereich abgezielt worden, nicht auf eigentliche Lastwechsel. Im Grenzbereich finde ich den Artega GT ganz entgegen aller Testberichte, die sich dazu bisher ausgelassen haben, unproblematisch. Natürlich bricht die insgesamt sehr gute Haftung gerade auf trockener Straße zwar sehr spät, aber ziemlich abrupt weg. Der Wagen ist aber meiner Erfahrung nach sehr einfach wieder einzufangen. Ich möchte behaupten, den Grenzbereich bei den meisten Fahrten anzutesten, weil es einfach extrem viel Spaß macht. Warum die Pressetester das zum Teil anders beurteilen, kann ich nicht sagen.
Anders ist der Grenzbereich bei sehr nasser Straße (d.h. stehendes Wasser). Da schwimmt der Wagen vermutlich aufgrund der breiten Reifen (ich habe hinten die 305er) wirklich sehr früh und schnell auf und ist nur sehr schwer wieder einzufangen. Das hat mich auch schon einmal in eine sehr gefährliche Situation gebracht, so dass ich seitdem bei Nässe extrem vorsichtig fahre.
Echte Lastwechselprobleme sehe ich nur bei sehr hohen Geschwindigkeiten (>260 km/h). Dort neigt das Wagenheck bei Störungen (Gaswechsel, Bodenwellen) zu sehr kurzen Seitwärtsstößen, selbst wenn die auslösende Störung eher quer zu Fahrtrichtung ist. Das ist bei den ersten paar Fahrten gefährlich irritierend, danach hat man sich darauf eingestellt. Die Ursache liegt laut übereinstimmenden Aussagen mehrerer Artega-Testfahrer in den 305er-Michelin-Reifen. Diese sollen eine zu weiche Seitenwandung haben. Porsche hätte dieses Problem auch schon an Michelin gemeldet und man arbeitet dort angeblich an einer Verbesserung. Laut Artega soll dieses Problem mit den 295er Michelin, die sich ebenfalls auf die Felgen aufziehen lassen, oder den alternativen 305er Pirellis vollständig weg sein. Ich habe beides noch nicht probiert, halte die Erklärung aber für plausibel, denn genauso fühlt es sich an. Die 305er Pirellis haben leider andere Nachteile (weniger Grip) und sind daher wohl kein guter Ersatz.

Das Fahrwerk lässt sich recht gut konfigurieren. Für die Traktion ist die Stellung der Stabilisatoren entscheidend. Die verfügen vorne und hinten über jeweils drei Einstellungen, die auf einer Bühne recht schnell geändert werden können. Auch sonst kann man ganz gut mit verschiedenen Konfigs spielen (z.B. Gewindefahrwerk).

Ich habe meines Wissens so ziemlich den ersten Kunden-Artega, der relativ viel gefahren wird (weiss nicht, ob Frers seinen noch hat). D.h. ich habe so ziemlich alle Elektronikprobleme schon erlebt und bin der Meinung, dass man die auch im jetzigen Zustand ganz gut hinnehmen kann. Artega wird aber keine Fahrzeuge in diesem Zustand mehr ausliefern.
Viele besonders nervige Anfangsprobleme sind schon behoben, z.B. ständige Totalausfälle und vor allem die Ausfälle des kombinierten Drehzahlmessers und Tachos. Selbst bei letzterem gab es aber Behelfe, z.B. indem man kurzzeitig die Geschwindigkeitsanzeige im Navi nutzt. Inzwischen hat Artega auch eine zweite digitale "Reservegeschwindigkeitsanzeige" auf die Tageskilometeranzeige gelegt (umschaltbar über einen kurzen Druck auf den Rückstellknopf), so dass man im Falle eines Falles auch darauf zurückgreifen könnte. Dieses Problem scheint aber auch grundsätzlich gelöst worden zu sein, so dass man das eigentlich nicht mehr benötigt. Ich hatte jedenfalls schon seit Monaten keinen einzelnen Ausfall des Tachos mehr.
Anfangs des Winters habe ich bei tiefen Temperaturen noch gelegentliche Ausfälle der Cockpitelektronik direkt beim Anlassen gehabt, die sich nur durch kurzes Abklemmen der Batterie beheben liessen. Die Batterie liegt dankenswerterweise unter einer Klappe hinter der Mittelkonsole, d.h. man kann vom Fahrersitz aus kurz die Masse abziehen und alles ist wieder i.O. Diese Kaltstartproblem ist bei mir aber über die ganz kalten Wintertage merkwürdigerweise verschwunden.
Für die Beurteilung der Alterstauglichkeit trotz der Probleme der Cockpitelektronik ist es ganz wichtig zu wissen, dass die wirklich vitale Elektronik komplett von der Cockpitelektronik getrennt ist. D.h. Zündung, Anlasser, Getriebe, ABS, ESP, Lenkung, Fahrlicht und Blinker funktionieren vom ersten Tag an ohne irgendeinen Fehler. Es war in den ersten Monaten manchmal sehr interessant, wenn sich bei einer Nachtfahrt die Cockpitelektronik weghängt und man im völlig dunklen Cockpit durch die Nacht fährt, während die Außenbeleuchtung uneingeschränkt funktioniert. Ärgerlich nur an heißen, feuchten oder sehr kalten Tagen, denn die Klimaanlagensteuerung und Sitzheizung fällt dann auch aus. Diese Probleme treten bei meinem inzwischen aber nicht mehr auf und waren zur Not wie gesagt auch durch Batterie abklemmen sofort zubeheben.
Du kannst davon ausgehen, dass mit der Wiederaufnahme der Auslieferung im Sommer diesen Jahres diese Probleme, die ja heute schon nur noch Problemchen sind, alle behoben sein werden und der Wagen einen sehr hohen Reifegrad erreicht haben wird. Ich nutze den Wagen auch jetzt schon beinahe täglich und habe sehr, sehr viel Spaß damit. Beschleunigung, Verzögerung, Straßenlage und Sound sind einfach der Hammer und das Ganze ist noch in einem sehr schicken und exotischen Design verpackt, bei für einen so sportlichen Wagen sehr guten Verbrauchswerten - was will man mehr? Hatte gestern noch an der Tanke einen Corvette Z08-Fahrer neben mir stehen, der ganz hin und weg vom Artega war. Ich finde, dass das den Artega ausmacht: er spielt einfach in der nächsthöheren Klasse mit.
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Re: An alle Artega Besitzer

Beitragvon Patrick » Fr 22. Jan 2010, 16:40

@Sven: Was möchtest du mit dem Artega machen? Soll er als Ersatz für die Elli dienen oder soll er den Fuhrpark erweitern?
Natürlich ist der Artega sehr viel Alltagstauglicher als eine Elise. Eine Bedingung dafür ist es jedoch auch, dass der Fahrer mehr von der Straße entkoppelt wird, da es irgendwann nervt, wenn man merkt, ob die Ameise, die man gerade überfahren männlich oder weiblich war. Die Servolenkung fällt natürlich auf, wenn man aus einem servolosen Auto umsteigt.

Dank ähnlicher Gewichtsverteilung und kurzem Radstand wirst du aber die geniale Straßenlage nicht vermissen dürfen. Ich denke, dass sich der Artega auch ähnlich im Grenzbereich verhält. Thomas hatte es schon angedeutet: Die Latte liegt sehr hoch, aber wenn man es übertreibt, dann muss man schnelle Reaktionen beweisen.

Die Traktionskontrolle ist nicht wie eine Racelogic stufenlos regulierbar. Entweder an oder aus.
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Re: An alle Artega Besitzer

Beitragvon GoArtega » Mo 25. Jan 2010, 15:03

@thomask:
Super und Danke für diese Informationen.
Dein Bericht bringt einem das Artega Gefühl sehr nahe.
Nächster Schritt; einen Artega für 2 Tage ausleihen und life erleben,
denke im Frühjahr, wenn es diese Möglichkeit gibt.

Wenn die Begeisterung anhält,
werde ich beobachten wie sich Artega bis zum Sommer entwickelt.
Danach richten sich meine weitere Schritte.


@Patrick:
Nun bisher bewege ich mich bei Ausfahrten und gelegentliche
Besuche auf Rennstrecken. Jahreskilometer ca. 5-7Tkm.
Die Elise dient mir als Hobby; so soll es auch beim Artega sein.
Alltagstauglichkeit hat nicht den Vorrang.
Da sowieso zu wenig Sitzplätze :lol:

Beide Autos haben Ihren eigenen Charakter, aus heutiger Sicht würde ich meine Elise behalten wollen.

Sollte sich herausstellen, daß der Artega doch nicht meine Welt ist werde ich evtl. in eine Exige 260 Cup investieren und die Elise abgeben.

Ist der Artega aber der absolute Favorit und bietet einen hohen Grad von dem was ich mir wünsche,
kann es sein das ich die Elise verkaufe.

Wenn es soweit ist werde ich sehen was sinnvoll ist.

Gruß

Sven
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Re: An alle Artega Besitzer

Beitragvon ajzahn » Mi 27. Jan 2010, 19:16

GoArtega hat geschrieben:[.... werde ich evtl. in eine Exige 260 Cup investieren und die Elise abgeben.


erste Wahl!
Fun is more than just a straight line, and, it should last for more than 402 meters!
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Re: An alle Artega Besitzer

Beitragvon GoArtega » Mi 25. Aug 2010, 21:26

Nun ist es passiert hatte vor kurzem das Vergnügen einen Artega Probezufahren.

Bei der Fa. G&S Roadster GmbH in Landau = Übrigens eine Gute Wahl.

Hier wurde ich bestens beraten und die Herren Gemming haben sich für ein ausführliches Gespräch Zeit genommen.

Grundsätzlich macht es Spaß!

Leider wurde ich vorerst nicht so richtig warm mit dem Auto.

Als Lotus Fahrer ist das Chichi zu viel vor allem die Bedienung während dem Fahren eine Herausforderung.

Die viel zitierten Motorengeräusche bzw. Abgasanlage finde ich nicht zu laut; könnte sogar ein Tick energischer sein.

FAZIT:
Bei der Rückgabe des Artega gab es noch ein Feedback Gespräch mit Herrn Gemming. Dabei habe ich mitgteilt, daß eine Probetag evtl. auf einem Driving Center; auch mit Kostenbeteiligung; die richtige Wahl wäre um einen ordentlichen Eindruck zu bekommen. Die Fa. G&S hat dies wohl auch schon angesprochen.

Da ich in diesem Preis Segment natürlich auch den Wertverfall sehe ist das derzeit das grösste KO Kriterium. Siehe Ajzahn = Knapp 60000€ und trotzdem reisen sich die Kunden nicht um den Artega.

Als weiteres Kriterium ist, daß Artega die kritische Phase durchstehen muss (was aktuell die Zulassungszahlen nicht hergeben)

Da keiner ein Auto kaufen möchte welches morgen nur noch ein Showcar ist, da es keine Ersatzteile gibt.

Dabei denke ich auch an die ganze Elektronikgeschichte.

Daher würde ich aktuell mein Geld in in Auto investieren das ich sorglos morgen verkaufen kann ohne großen Wertverlust.

Letzendlich ist auch bei Lotus nicht alles Gold was glänzt aber es läuft und ist als Marke manifestiert.

Ich weis wohl wenn jeder wartet bis es besser bei Artega wird; werden wohl nicht viele Autos vom Band laufen.

Nur in dieser Liga gibt es bessere und wertstabilere Marken ; vieleicht nicht so schön im Design.

Ein Tip an Artega:
Um Stückzahlen rauszuhauen ein Agressives Finanzierungs-/Mietkaufangebot anbieten, das würde einige hinterm Offen vorholen und denn eigentlichen Preis nicht kaputtmachen. Parallel wird das Auto sichtbar die Marke kann sich festigen und die Skeptiger werden positver gestimmt und einige kaufen Zeitverzögert. Da es sich dann lohnt in einen Artega zu investieren.


Bin auf Euer Feedback gespannt.

Bis dann!
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Re: An alle Artega Besitzer

Beitragvon Patrick » Mi 25. Aug 2010, 21:41

Die Sache mit dem Wiederverkaufswert ist schwierig zu analysieren. Axels Auto ist absolut keine Referenz, denn wer nichts dafür bezahlt hat und es anscheinend schnell in liquide Mittel umgesetzt haben möchte, nimmt auch weniger Geld. Ich prognostiziere, dass es nicht noch einmal einen Neuwagen so günstig geben wird. Außer Artega würde die Pforten schließen, aber ich denke, dass sie einen ähnlich potenten Partner an der Seite haben, wie Lotus, welche ja auch erst 2009(?) das erste Mal seit Jahrzehnten(?) wieder schwarze Zahlen geschrieben haben. Beim Wiederverkauf jedes seltenen Autos zählt eins: Zeit mitbringen! Das müsstes du aber von Lotus wohl kennen. Wer ein gutes Auto hat und einen entsprechend guten Preis erzielen will, der muss warten. Aus meiner Sicht also nicht das größte KO-Kriterium.

Beim Rest kann ich dir folgen: Als Lotus-Fahrer ist man so viel Schnick-Schnack nicht gewöhnt. Habe dies Herrn Altrogge auch schon persönlich mitgeteilt. Man könnte doch noch schön eine RennSport-Variante auf den Markt bringen: Einfaches oder kein Radio, ein wenig Carbon-Interiour, Spoilerlippe, 20 PS mehr, dunklere Heckleuchten und ein schöner Schriftzug. Fertig ist das Sportmodell. Natürlich müsste es die ganzen Luxus-Extras immer noch in der Aufpreisliste geben, denn die meinsten Käufer eines GT3 kaufen ihn wohl auch mit Radio und Klima. Die wollen doch meist gar nicht schnell fahren, sondern einfach nur vom positiven Image provitieren. Schielt man hier zur Lotus-Konkurenz wird man feststellen, dass wohl selbst die meisten Elise heutzutage mit einer Klimaanlage ausgeliefert werden. Der Evora schlägt ganz andere Kapitel auf. Adé kompromissloser Leichtbau. Aber warum? Weil man sich anscheinend dem Markt unterwirft.

Auch deine Meinung über die Instrumente teile ich mit dir. Muss nicht (mehr) sein. Mal abwarten, wie sich das ganze in den nächsten zwei Monaten entwickelt.
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