Radhäuser

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Beitragvon Hubbs » Mo 14. Dez 2009, 18:09

thomask hat geschrieben:"Radhäuser" hat der Artega hinten gar nicht. Der gesamte hintere Teil ist ein (nach hinten offener) Raum. Am Ende zählt das Ergebnis und keine Pseudofachsimpelei über die ideal konstruierte Bremsanlage. Und das Messergebnis stimmt bisher.


Ohne Radhausabdeckung also ;-/ hast du da keine Bedenken, dass sich Steinschläge direkt am Rahmen zu schaffen machen, oder ist der nochmal speziell geschützt ? Pulverbeschichtung alleine reicht da sicher nicht. Der Artega hat ja wohl auch einen Rahmen aus "normalem" Stahl und keinen aus Edelstahl, oder?! Was verwendet man da eigentlich als Korrosionsschutz. Btw. kennt ihr Waxoil ? Taugt das was auch für außen oder ist das nur für Hohlräume ?
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Grund: Abgetrennt aus "Bremsen"
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Re: Radhäuser

Beitragvon thomask » Mi 16. Dez 2009, 15:30

Guter Punkt, gute Frage. Es könnte Edelstahl sein, hab' da selbst bisher nicht drauf geachtet. Werde ich prüfen.
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Re: Radhäuser

Beitragvon ajzahn » Do 17. Dez 2009, 07:43

stimmt, der Artega hat ja gar keine Radhäuser hinten, selbst die Lautsprecher der Stereoanlage, deshalb haben sie wohl auch Kunststoffmembranen hängen quasi in den offenen Radkästen, hat mich schon bei der Werksbesichtigung etwas verwundert ....

Bild

der Rahmen aus Aluminium und hochsfestem aber nicht hochlegierten und korrossionsngeschützten Stahl ist somit dem direkten Beschuss mit allem was die Räder aufwirblen ausgesetzt, da muss man sich in der Tat keine Gedanken zu Luftführung, Entlüftung und Bremskühlung machen ...

dies entspricht nicht unbedingt dem Stand der Technik ...

Geräuschentwicklung und fehlende Dämmung könnte ein weiteres Thema sein, zu dem man sich hier Gedanken machen könnte ...

es gibt immer noch Raum für Verbesserungen bis hin zu einem Serienstandard ...
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Re: Radhäuser

Beitragvon Hubbs » Do 17. Dez 2009, 10:11

ja ein Rahmen aus Edelstahl wäre wohl eine Lösung, aber Edelstahl ist wohl dafür auf Grund der auftretrenden mechanischen Beanspruchungen nicht geeignet hab ich mir sagen lassen. Daher gehe ich beim Artega auch von einem Stahlrahmen aus.

auf dem Bild sieht es aber so aus, als ob es sich um eine "Mischbauweise" zwischen (lotustypischen) verklebtem Alurahmen und einem Stahlrahmen für die Motoraufnahme und Überrollschutz handeln würde, also keine so große Ähnlichkeit zwischen Farbio (klassischer Gitterrohrrahmen) und Artega. Der Hauptanteil beim Artega GT sieht eher nach Lotus aus.
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Grund: Doppelpost zusammengelegt
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Re: Radhäuser

Beitragvon reverse » Do 17. Dez 2009, 12:13

Hallo, jetzt muß ich hier auch mal schreiben, weil ich es langsam nicht mehr so lustig finde, was hier manchmal geschrieben wird.

Ich bin eben extra nochmal vor der Tür unters Auto gekrabbelt um keinen Quatsch zu erzählen. Die Räder sind vorne wie hinten von einem Kunststoffradhaus umgeben.

Das Alu-Chassis ist übrigens größtenteils geschweißt und an ganz wenigen Stellen geschraubt (z.B. ein Querträger vorne, damit man noch an den Tank kommt), außerdem ist es beschichtet (außer bei Vorserie und wohl einigen roten Händlerfahrzeugen). Der Gitterrohrrahmen, der den Motor trägt, ist aus hochfestem Stahl geschweißt und mit dem Chassis verschraubt.
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Re: Radhäuser

Beitragvon Hubbs » Do 17. Dez 2009, 12:56

na also geht doch, dann wäre das also geklärt.

Danke reverse



Hallo, jetzt muß ich hier auch mal schreiben, weil ich es langsam nicht mehr so lustig finde, was hier manchmal geschrieben wird.


das liegt halt daran, dass die Leute welche solche Fragen beantworten könnten sich hier halt nicht oder nur sehr selten zu Wort melden. Wie heißt es so schön in der Sesamstraße "Es gibt keine dummen Fragen" Und dafür ist so ein Forum halt auch da, denn auf die (technischen) Aussagen in der Presse kann man sich ja auch nicht immer verlassen.
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Re: Radhäuser

Beitragvon thomask » Fr 18. Dez 2009, 17:37

Ich würde es mal so beschreiben: das ganze Rad ist parallel zur Lauffläche von einer Schale umgeben. Damit ist auch der Bereich nach vorne zum Aluchassis vollständig abgeschirmt, die Lautsprecher sind nicht sichtbar.
Zum Motorraum hin ist aber alles ziemlich offen, sofern nicht durch Träger, Fahrwerkskomponenten und Motoranbauteile verdeckt. Schaue ich durch die geöffnete Motorhaube in den Motorraum, so kann ich den größten Teil vom linken Hinterrad von innen sehen. Rechts ist zuviel Motor / Kühlung. Nach hinten zur Auspuffanlage hin sind aber im unteren Bereich noch Kunststoffgitter mit relativ großen Maschen angebracht.

Die Bauweise ist also sehr luftig und verhält sich zu einem Radhaus wie eine Car Port zu einer Garage.

Der Nachteil ist natürlich, dass Dreck in den Motorraum geschleudert werden kann. Thermische Probleme mit den Bremsen dürften hingegen kaum zu erwarten sein.
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Re: Radhäuser

Beitragvon thomask » Fr 18. Dez 2009, 17:40

ajzahn hat geschrieben:Bild


Die Grafik scheint mir übrigens einen veralteten Planungsstand zu zeigen. In den realen Fahrzeugen ist der Motor um 180° gedreht und scheinbar etwas weiter vorne.
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Re: Radhäuser

Beitragvon ajzahn » Fr 18. Dez 2009, 18:04

vielleicht wird die Konstruktion ja nochmals verändert mit einem längs vor der Hinterachse liegenden Mittelmotor für eine bessere Gewichtsverteilung?
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Re: Radhäuser

Beitragvon Patrick » Fr 18. Dez 2009, 18:09

Ja, das wurde Ende 07 geändert. Aus meiner Sicht war dies der Hauptgrund für die Verzögerung und die Gewichtszunahme. Der Grund dafür war, dass man auf die unzuverlässige Artega Reversionsstufe verzichten konnte.
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