Gedanken zu den Bremsen

Gedanken zu den Bremsen

Beitragvon ajzahn » Mi 10. Jun 2009, 15:16

auf fast allen offiziellen Bildern des Artega GT sind die Bremsscheiben nicht zu erkennen, meistens handelt es sich um CGIs, die den Eindruck von Bewgung und Dynmaik vermitelen sollen

auf diesem Bild http://www.clusterflock.org/artega-gt-1.jpg sieht man seitlich auf die gelochten Bremsscheiben

die Autos, die wir in der Fertigung gesehen haben, verfügten nicht über gelochte Bremsscheiben

sähen diese aber nicht besser und sehr viel sportlicher aus ganz normale (preiswerte) Stahlscheiben?
ist die Bremswirkung, Bremskühlung ev. nicht auch besser?

warum setzt Artega in der Serie keine gelochten Scheiben ein oder bietet diese optionla an?

st die Argumentation, dass die Bremskraft mehr als ausreichend sei, die 1100 kg Lebengewicht zu bändigen, zutreffend?

lackierte Bremssäteel sind als Option verfügbar (können aber leicht selbst lackiert werden)
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Re: Gedanken zu den Bremsen

Beitragvon Patrick » Mi 10. Jun 2009, 15:54

Gelocht oder geschlitzt Bremsscheiben beugen meist dem Fading durch bessere Kühlung vor. Vielleicht bieten Zubehörhersteller entsprechende Nachrüst-Scheiben an.
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Re: Gedanken zu den Bremsen

Beitragvon ajzahn » Do 11. Jun 2009, 07:11

wird aber schwierig, im Zubehörhandel Bremscheiben für einen Artega GT zu bekommen, sonst ist eine Einzelabnahme und Einztragung in die Fahrzeugpapiere nötig.

wenn man allerdings wüsste, von welchen Hersteller die Bremscheiben stammen und welche Teilenummer bzw. E-Prüfnuzmmer sie haben (die Teile werden sicherlich nicht speziell für Artega gebaut und stammen von irgendeinem Zuliferer), könnte man durchaus Ersatz finden, ist hat alles nur eine Zeit- und Kostenfrage
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Re: Gedanken zu den Bremsen

Beitragvon Hubbs » Mo 15. Jun 2009, 16:37

die Fahrzeuge welche ich gesehen habe also der gelbe intro und der schwarze im showroom von Artega hatten keine gelochten Scheiben.
Wahrscheinlich hat VW sowas nicht im Angebot.
Die Bremsenscheiben hätten für meinen Geschmack ruhig etwas größer sein dürfen, denn auch bei einem Gewicht von 1100kg überlasten die wohl sehr schnell wenn sie für einen Golf o.ä. ausgelegt sind. Aus meiner persönlichen Erfahrung heraus war bei allen sogenannten Sportwägen die Bremse das Problem ´bei wirklich "sportlicher" Fahrweise sprich Rennstrecke. Selbst die CSL Bremse vom M3 war den Anforderungen absolut nicht gewachsen. Ausnahme ist hier lediglich Porsche. Man kann zu diesem Hersteller stehen wie man will aber die Bremsen sind über Jeden Zweifel erhaben. Bessere gibt es einfach nicht. Schade, daß man sich hier nicht WENIGSTENS bei Audi bedient...

gelochte Bremsscheiben sehen zwar super sportlich aus haben aber auch nicht nur Vorteile. Mir persönlich ist es auch egal wie groß und gelocht die Bremse sein wird, ob sie "gut" ist muß der Fahrbetrieb zeigen. Lieber eine kleine ungelochte die effektiv ist als eine fadende "showbremse".
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Re: Gedanken zu den Bremsen

Beitragvon Patrick » Mo 14. Sep 2009, 19:31

Dies hier ist in der FAQ von Artega zu finden:
Planen Sie auf Grund einiger Kritik an der Bremse eine Überarbeitung?

Die eine uns bekannte kritische Äußerung können wir nicht nachvollziehen. Die Bremse im Artega GT ist genau auf die Leistungsfähigkeit und das Leistungsgewicht des Fahrzeugs zugeschnitten. Bei einer Probefahrt kann man sich selbst von der passgenauen Dimensionierung der Bremse überzeugen. Durch das geringe Gewicht des Artega GT sind nur relativ kleine Bremsscheiben erforderlich. Da man bisher ganz andere Abmaße gewohnt war, ist dies „Optik" vielleicht erst etwas gewöhnungsbedürftig. Aus rein optischen Gründen aber eine größere Bremse einzubauen, verbietet sich zum Einen aus Gewichtsgründen. Zum anderen würde dann nur die Regelgrenze des hochmodernen ABS schneller erreicht, ohne dass der Fahrer dadurch einen Vorteil hätte.


Ich finde es schon verwunderlich, warum dort auf eine Kritik eingegangen wird, die kaum vernommen wurde. Aus eigener Erfahrung kann ich auch nicht behaupten, dass die Bremsen schlecht sind. Das Pedalgefühl ist vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig, etwas schwammig, aber das beeinflusst ja nicht den Bremsweg und man gewöhnt sich halt dran. Dass eine größere Bremse jedoch nur aus optischen Gründen installiert werden sollte, halte ich für ein sehr zweifelhaftes Argument. Natürlich gibt es auch technische Gründe, wie etwa der geringen Temperatur, da die Wärme besser abgeführt werden kann. Dieses Argument greift jedoch nur, wenn man die Bremse entsprechend belastet, was jedoch höchstens auf der Rennstrecke machbar sein dürfte. Aus meinem laienhaften Sichtpunkt und ohne 1000 km Erfahrung im Artega GT, ist die Bremse des Artega GT für vertrauenswürdig und für den normalen Einsatz (nein, man kauft keinen Rennwagen) ausreichend dimensioniert.

Ich bin auf einen Sport Auto Supertest oder Eindrücke von Kunden gespannt, die den GT schon auf einer Rennstrecke bewegt haben.
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Re: Gedanken zu den Bremsen

Beitragvon ajzahn » So 13. Dez 2009, 07:34

Hubbs hat geschrieben:die Geschmäcker sind halt verschieden... in meinen Augen sieht der Artega GT gegen den Farbio eher wie ein Spielzeug aus. Der Artega ist einfach viel zu klein für sein Gewicht. Wenn er wenigstens leicht wäre könnte man das ja akzeptieren, aber so ist er mir zu "schnuckelig" für einen Sportwagen. Der Farbio sieht dagegen einfach nur brachial aus mit seinen Kanten und Lufteinlässen.


der Farbio GTS sieht in der Tat viel weniger wie ein Spielzeug aus als der Artega GT, die Luftein- und auslässe lassen ihn aggressiver als den Artega GT aussehen, erfüllen aber auch Funktionen, die ich beim Artega GT vermisse.

Bild

Wie funktioniert beim Aartetg GT die Entlüftung der Radhäuser bzw, wo sind die Öffnungen für die Bremskühlung?

Gerade die hintere Bremse scheint mir einer besonderen thermischen Belastung durch die Nähe zum heißen Motor ausgestzt zu sein, die Lufteinlaäse hinten sind die Atemöffnungen des Motors, die Luft wird zum Ansaugtrakt geführt und nicht zu den Bremsen.

Die Lufteinlässe vorne sind Kühlöffnungen, auch hier wird die Luft nicht zur Brmese geführt. Die Bremse muss ihren Dienst also in engen, nicht belüfteten Radhäusern versehen?!

OK, die Felgen lassen verwirbelte Luft an die Bremsen und sind areodynamisch nicht für die Luftführung zu den Bremsen optimiert.

Wurde ein einem Test nicht bereits ein langer Bremsweg bemerkt? Ist Fading und ein starker Verschleiss zu erwarten?
Wie standfest ist die Bremse auf der Rennstrecke?
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Re: Gedanken zu den Bremsen

Beitragvon netburner » So 13. Dez 2009, 09:17

35 Meter Bremsweg sind für dich lang?

AutoBild hat 35,2 Meter mit kalten Bremsen und 35,0 Meter mit warmen Bremsen entwickelt, klingt für mich nicht nach Fading, immerhin ist das der Mittelwert aus je 10 Vollbremsungen in dem Temperaturzustand.

Die Auto, Motor und Sport kommt auf 34,0 Meter kalt und 33,0 Meter warm, allerdings mit den Sportbremsbelägen.

Also in meinen Augen kein Grund zur Sorge. Einzig interessant wegen der Thermik wäre ein Bremstest bergab durch Serpentinen, wie ihn die AMS zumindest früher des öfteren gemacht hat (ich les das Magazin seit ca 5 Jahren allenfalls noch, wenn ich im Arzt-Wartezimmer sitze).
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Re: Gedanken zu den Bremsen

Beitragvon Patrick » So 13. Dez 2009, 13:16

Bremskühlung bringt es doch nur auf der Rennstrecke und dafür ist der Artega GT nicht konstruiert. Dass der Farbrio eine richtige Bremskühlung hat, würde mich auch wundern (=> Schlauch an die Scheibe geführt). An der HA sind solche Konstruktionen natürlich total übertrieben, da dort lediglich ein kleiner Teil der Bremsarbeit verrichtet wird. Die Hitze vom Motor ist daher - und weil sie im Vergleich zur Arbeitstemperatur eine Bremsscheibe eher gering ist - uninteressant.

Radhausentlüftungen sind interessant, um Verwirbelungen im Radhaus entgegenzuwirken. Ich denke, dass den meisten Käufern des Artegas ein harmonischeres Design wichtiger ist (immerhin das Aushängeschild überhaupt). Alle anderen können Kiemen auf dem Kotflügel nachrüsten, kann ja jeder mit seinem Auto anstellen, wozu er Lust hat.
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Re: Gedanken zu den Bremsen

Beitragvon ajzahn » So 13. Dez 2009, 14:13

Patrick hat geschrieben:Bremskühlung bringt es doch nur auf der Rennstrecke und dafür ist der Artega GT nicht konstruiert.



wieder einmal entdecke ich einen Widerspruch; der Artega GT ist sicherlich für den sportlichen Fahrer konstruiert und dieser wird ihn sicherlich auch mal auf der Rennstrecke bewegen, dann möchte er den Bremsen vertrauen und nicht von nachlassender Brenswirkung überrascht werden, oder?

kann aber aber auch so verstanden werden. das wenn der Artega GT mal in Rennen eingestzt werden sollte, muss mindestens die Bremse überarbeitet werden?

ich möchte behaupten, dass im Farbio GTS bereits eine renntaugliche Bremse eingebaut ist
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Re: Gedanken zu den Bremsen

Beitragvon thomask » Mo 14. Dez 2009, 00:35

"Radhäuser" hat der Artega hinten gar nicht. Der gesamte hintere Teil ist ein (nach hinten offener) Raum. Am Ende zählt das Ergebnis und keine Pseudofachsimpelei über die ideal konstruierte Bremsanlage. Und das Messergebnis stimmt bisher.
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