Pressespiegel Januar 2012

Das Pres­tige Cars Maga­zine hat unter dem Titel “Impo­san­tes aus Del­brück” eine Repor­tage um den west­fä­li­schen Sport­wa­gen in ihrer aktu­el­len Aus­gabe. Mario Roman Lam­precht steu­ert impo­sante Fotos des maca­da­mia­brau­nen Test­fahr­zeugs bei. Eines davon ziert auch das August-Blatt des Pres­tige Cars Kalen­der mit den bes­ten Wer­ken der Foto­gra­fen des Luxus­ma­ga­zins. Der Kalen­der ist auf 500 Exem­plare limi­tiert und ist für 99 Euro hier käuf­lich zu erwerben.

Als wei­te­res Print­ma­ga­zin berich­tet die sport auto Aus­gabe 01/2012 über den 2012er Jahr­gang des Artega GT. “Ob das 1284-Kilo-Coupé aus Del­brück nun auch schnel­ler ist, zeigt der Test.” Wir sind gespannt!

Als dritte Redak­tion rei­hen sich die Online-Kollegen von auto.de in die Reihe der Test­be­richte ein. Auf drei Sei­ten wer­den einige Fak­ten und Erleb­nisse mit dem kom­pak­ten Sport­wa­gen beschrie­ben. Viel Spaß beim Lesen — hier ist der Link.

Artega GT — Fahrbericht 2010

Seit der ers­ten Vor­stel­lung im Jahr 2007 ist viel Zeit ver­gan­gen. Der Artega GT sieht optisch noch tau­frisch aus und die Macher ver­spre­chen, dass er nun auch die Qua­li­täts­an­for­de­run­gen erfüllt. Grund genug für Artega-GT.de ein Fahr­zeug des aktu­el­len Fer­ti­gungs­stan­des auf die Probe zu stellen.

Immer im Fokus: Ein Artega GT erzeugt Aufsehen!
Immer im Fokus: Ein Artega GT erzeugt Aufsehen!

Da ist es wie­der — es faucht zunächst böse, dann wum­mert es mit viel Bass fried­voll vor sich hin. So könnte man die typi­sche Start­se­quenz eines Artega GT akus­tisch beschrei­ben. Der bekannte 3,6l V6 ist immer noch das Herz­stück des Artega GT und ist unter ande­rem für die Musik ver­ant­wort­lich. Er kann aber mehr als dies: Inner­halb von 4,8 Sekun­den soll der Direkt­ein­sprit­zer die ledig­lich 1,18 Meter hohe Flun­der aus dem Stand auf Tempo 100 sprin­ten las­sen. Dies ist aber auch ein Ver­dienst des extra für den Artega GT abge­stimm­ten Dop­pel­kupp­lungs­ge­trie­bes (DSG), wel­ches zuver­läs­sig und blitz­schnell seine Auf­gabe ver­rich­tet. Man kann dabei wäh­len ent­we­der bequem im Auto­ma­tik­mo­dus zu fah­ren oder selbst die Gang­wech­sel in der manu­el­len Gasse oder mit den Schalt­pad­deln am Lenk­rad zu initi­ie­ren. Tat­säch­lich har­mo­niert das DSG aus­ge­zeich­net in die­sem kom­pak­ten und leich­ten (1250 kg Leer­ge­wicht) Sportwagen.

Ob Rennstrecke oder Boulevard: Der Artega fühlt sich überall heimisch.
Ob Renn­stre­cke oder Bou­le­vard: Der Artega fühlt sich über­all heimisch.

Auch die rest­li­chen Funk­tio­nen des aktu­el­len Arte­gas kön­nen nun mit dem Wort “zuver­läs­sig” beschrie­ben wer­den. Das feu­er­rote Test­fahr­zeug ver­fügte unter ande­rem über die neu­este Tacho­ein­heit, wel­che leicht an den getrenn­ten Wel­len für Dreh­zahl und Geschwin­dig­keit zu erken­nen ist. Hier­mit geht zwar ein Mar­ken­zei­chen des Arte­gas ver­lo­ren — Zei­ger von Dreh­zahl­mes­ser und Tacho auf einer Welle – auf der ande­ren Seite kann jedoch auf erprobte und bewährte Tech­nik zurück­ge­grif­fen wer­den. Auch die Front­haube, wel­che in ihrer frü­hes­ten Ver­sion durch extreme Ver­for­mun­gen nahe der Höchst­ge­schwin­dig­keit für Auf­se­hen gesorgt hatte, wurde schon vor lan­ger Zeit ver­stärkt und kon­tu­riert. Im aktu­el­len Modell besteht diese Haube nicht mehr aus dem typi­schen Kunst­stoff Poly­ure­than, wie der Rest der Artega-Karosserie. Statt­des­sen wird nun zur Gewichts­re­duk­tion bei gleich­zei­ti­ger Sta­bi­li­täts­ver­bes­se­rung eine Haube aus Car­bon mon­tiert. Von außen ist diese gewohnt lackiert, sodass kein Unter­schied zur übri­gen Karos­se­rie auf­fällt, von unten ist sie jedoch in hoch­wer­tigs­ter Sicht­car­bo­n­aus­füh­rung gefer­tigt, sodass man die per­fekte Webung der Fasern sehen kann. Es bleibt span­nend, was Artega als nächs­tes aus die­sem Hightech-Material anbie­ten wird.

Mit aktivierter Launch Control beschleunigt der GT optimal an der Schlupfgrenze.
Mit akti­vier­ter Launch Con­trol beschleu­nigt der GT opti­mal an der Schlupfgrenze.

Fahr­dy­na­mik war schon immer die Tugend des Arte­gas. Trotz Gewichts­zu­nahme auf 1250kg (Leer­ge­wicht) wäh­rend der Ent­wick­lungs­zeit, ist der kleine Zwei­sit­zer aktu­ell immer noch eines der leich­tes­ten Auto­mo­bile mit V6-Motor auf dem deut­schen Markt. Kur­vige Land­stra­ßen sind dabei wohl das per­fekte Jagd­ge­biet des Artega GT. Der Saug­mo­tor hängt natur­ge­mäß gut am Gas, die kom­pak­ten Abmes­sun­gen kön­nen gut abge­schätzt wer­den, was wich­tig ist, um eine gute Linie fah­ren zu kön­nen. Ein­zig die Außen­spie­gel, wel­che durch eine EU-Vorschrift gewal­tige Dimen­sio­nen ange­nom­men haben, stö­ren die Sicht schräg nach vorne. Die am Test­fahr­zeug mon­tier­ten optio­na­len Schmie­de­rä­der mit gewal­ti­gen 305 mm brei­ten Sport­rei­fen auf der Hin­ter­achse ver­hel­fen beim Kur­ven­räu­bern zu guter Trak­tion. Sollte man den­noch ein­mal eine Kurve zu opti­mis­tisch anfah­ren, greift das nun seri­en­mä­ßig akti­vierte ESP ein und ver­hin­dert ein Aus­bre­chen des Hecks wir­kungs­voll. Auch auf der Auto­bahn macht der Artega GT eine gute Figur. Da er unge­fes­selt bis zur ein­ge­tra­ge­nen Höchst­ge­schwin­dig­keit von 271 km/h stür­men darf, hängt er viele stär­kere, aber auf 250 km/h gedros­selte Limou­si­nen ab. Das Fahr­ver­hal­ten wirkt jedoch nahe der Höchst­ge­schwin­dig­keit ner­vös, auf unebe­ner Fahr­bahn muss der Fah­rer kon­zen­triert agie­ren. Hier könnte der Grund im recht kur­zen Rad­stand lie­gen. Nichts­des­to­trotz arbei­ten die Brem­sen aus dem Hause Brembo auch bei die­sen Tempi aus­ge­zeich­net. Der Wagen liegt bei einer har­ten Brem­sung sehr gut in der Spur, die Ver­zö­ge­rung ist nahezu kon­kur­renz­los gut. Dies schafft Sicher­heit und Ver­trauen in den neuen deut­schen Sport­wa­gen – dem Artega GT.

Auf der Kos­ten­seite hin­ter­lässt der Artega GT einen zwie­späl­ti­gen Ein­druck. Der Ein­stiegs­preis ist mit 79.950€ für einen klei­nen Sport­wa­gen mit 300 PS kein Schnäpp­chen. Auf der ande­ren Seite ist die Seri­en­aus­stat­tung mit DSG-Getriebe, Xenon, Teil­le­der und Navi­ga­tion sehr umfang­reich. Auch die rela­tiv weni­gen optio­na­len Extras sind im Ver­gleich zu andern Auto­mo­bil­her­stel­lern nicht teuer, sodass es ver­wun­dern sollte jemals einen Artega in Grund­aus­stat­tung zu Gesicht zu bekom­men. Der  Test­ver­brauch pen­delte sich bei ca. 12 Liter auf 100 km ein, wohl­ge­merkt mit Hoch­ge­schwin­dig­keits­fahr­ten und Beschleu­ni­gungs­tests, sodass man im All­tag von einem leicht gerin­ge­ren – auf der Renn­stre­cke von einem höhe­ren Ver­brauch aus­ge­hen kann. Da der moderne Direkt­ein­sprit­zer die Abgas­norm Euro 5 erfüllt, ist ein Neu­fahr­zeug 12 Monate von der Kraft­fahr­zeug­steuer befreit.

Der Grundpreis für den kompakten Sportler beträgt 79.950€.
Der Grund­preis für den kom­pak­ten Sport­ler beträgt 79.950€.

Fazit
Rom wurde nicht an einem Tag erschaf­fen und so braucht auch eine kom­plexe tech­ni­sche Ent­wick­lung wie der Artega GT eine gewisse Zeit bis alle Kom­po­nen­ten wie gewünscht zusam­men­ar­bei­ten. Indem die seit Ende 2009 ein­ge­setzte Füh­rungs­mann­schaft sich dut­zen­den von klei­nen und gro­ßen Kin­der­krank­hei­ten ange­nom­men hat, hat der über­ar­bei­tete Artega GT eine hohe tech­ni­sche Reife erlangt. Man kann nun mit Fug und Recht behaup­ten, dass nun wirk­lich er ersehnte Alles­kön­ner gewor­den ist. Er ist zuver­läs­sig, sport­lich und prak­tisch zugleich. Es steht außer Frage, dass es für jede die­ser Eigen­schaf­ten eine Refe­renz auf dem Auto­mo­bil­markt gibt, aber es wird schwie­rig ein ähnlich exklu­si­ves Fahr­zeug zu fin­den, wel­ches man pro­blem­los zum Ein­kau­fen nut­zen kann und dar­auf­hin auf der Renn­stre­cke bei ein paar schnel­len Run­den Spaß zu haben. Man sollte nur nicht ver­ges­sen den Ein­kauf zwi­schen­zeit­lich aus­zu­la­den ;)

Das Design von Henrik Fisker wirkt aus jeder Perspektive beeindruckend.
Das Design von Hen­rik Fis­ker wirkt aus jeder Per­spek­tive beeindruckend.

Wei­tere Bil­der fin­den sich in der Artega-GT.de Gale­rie.

Text: Patrick W.
Bil­der:Mat­thias Kierse