Artega Cup 2014

In die­sem Jahr star­te­te erst­mals ein Renn-Arte­ga GT in einer regel­mä­ßi­gen Renn­se­rie, der DMV TCC. Auch beim ADAC Bör­de­s­print war der Renn­wa­gen in die­sem Jahr auf Erfolgs­kurs.

Trackday Artega auf dem Bilster Berg

Track­day Arte­ga auf dem Bils­ter Berg

In der Zwi­schen­zeit wur­den acht Lager­fahr­zeu­ge von Arte­ga zu Track­day­fahr­zeu­gen umge­baut. Tech­nisch sind sie seri­en­mä­ßig, aller­dings ist die Sicher­heit nach FIA-Norm auf­ge­rüs­tet wor­den. Die­se kön­nen im Rah­men von “Arte­ga for Rent” von Hob­by­pi­lo­ten gemie­tet wer­den und haben unter ande­rem schon auf dem Bils­ter Berg für viel Fahr­freu­de gesorgt.

Auf der Essen Motor­show wird nun ein neu­es Kun­den­pro­gramm vor­ge­stellt: Die umge­bau­ten Track­day Arte­gas kön­nen ab dem nächs­ten Jahr genutzt wer­den, um im Rah­men der DMV TCC den Arte­ga GT Cup aus­zu­fah­ren. Die Fahr­zeu­ge wer­den von RED Motor­sport pro­fes­sio­nell betreut und kön­nen von den Kun­den für 34.500 Euro pro Sai­son gemie­tet wer­den. Wei­te­re Infos auf http://www.artega-cup.de.

Artega GT Rennwagen erringt Gesamtsieg

Niklas Frers ist beim 5. ADAC Bör­de­s­print Cup am 11. August in Oschers­le­ben zum ers­ten Gesamt­sieg eines Arte­ga GT über­haupt gefah­ren. Geg­ner waren dabei unter ande­rem Renn­wa­gen vom Schlag eines Mer­ce­des SLS AMG GT3 und Audi R8 Ultra. Nach Aus­sa­ge des Fah­rers waren die flin­ken Fahr­ei­gen­schaf­ten des Arte­ga GT auf der kur­vi­gen Stre­cke der Erfolgs­ga­rant gegen die bis zu 200 PS stär­ke­ren Kon­kur­ren­ten. Es darf aller­dings auch davon aus­ge­gan­gen wer­den, dass der Fah­rer hier­bei eben­falls über­le­gen war.

Klaus Die­ter Frers, wel­cher mit dem Fahr­zeug die Sai­son in der DMV TCC begon­nen hat­te, hat der­weil auf einen Fer­ra­ri 458 GT3 gewech­selt, um den Geg­nern in die­ser Renn­se­rie auf Augen­hö­he begeg­nen zu kön­nen. Sein Sohn Niklas hat den Arte­ga GT über­nom­men und geht nun mit die­sem beim Bör­de­s­print an den Start. Nach einem drit­ten Platz beim ers­ten Ren­nen ist er beim zwei­ten Ren­nen des Tages direkt ganz oben aufs Trepp­chen gefah­ren.

Ergeb­nis­se des 5. ADAC Bör­de­s­prints kön­nen hier ein­ge­se­hen wer­den.

Quel­le: Arte­ga FB / boerdesprint.de

Artega ist zurück im Rennen!

Die Über­schrift soll­te wört­lich genom­men wer­den! Eine Renn­ver­si­on des Arte­ga GT wird schon bald wie­der auf den deut­schen Renn­stre­cken erwar­tet. Es darf davon aus­ge­gan­gen wer­den, dass auf den bewähr­ten 24h-Renn­wa­gen von 2011 zurück­ge­grif­fen wird, wel­cher sou­ve­rän die Grü­ne Höl­le durch­fah­ren ist. Da der Inha­ber und das Manage­ment von Arte­ga aber gewech­selt haben, ist es unwahr­schein­lich einen gelb-schwar­zen Arte­ga GT zu erwar­ten. Wahr­schein­li­cher ist es, dass die Para­gon-Werks­far­ben, wie bei frü­he­ren Auf­trit­ten auf diver­sen Por­sche, ver­wen­det wer­den.

Artega Rennwagen in der DVM TCC - Bildquelle: motorsport-xl.de

Arte­ga Renn­wa­gen in der DMV TCC

Der ers­te Auf­tritt des Renn-Arte­ga wird am 05./06. April 2013 beim Sai­son­auf­takt beim FIA DMV TCC in Hocken­heim sein! Klaus Die­ter Frers wird dabei als erfah­re­ner Motor­sport­ler mit der Start­num­mer 23 in der Klas­se 4 (ver­gleich­bar Por­sche 996 Cup) star­ten. Artega-GT.de wünscht viel Erfolg und drückt die Dau­men!

Quel­le: DMV Moto­sport
Bild­quel­le: motorsport-xl.de

Genfer Autosalon 2013

Genf war seit Jah­ren ein fes­ter Ter­min im Kalen­der von Arte­ga­fah­rern und -fans. Da die Lich­ter der Sport­wa­gen­ma­nu­fak­tur in Del­brück im Okto­ber aber end­gül­tig erlo­schen sind, konn­te man sich in die­sem Jahr auf die ande­ren High­lights aus Genf kon­zen­trie­ren. McLa­ren stellt den neu­en P1 gemein­sam mit einem legen­dä­ren F1 LM aus, Lam­bor­ghi­ni über­rascht mit einer 3,5 Mil­lio­nen Euro teu­ren Son­der­ver­si­on des Aven­ta­dors namens Vene­no und Fer­ra­ri lässt end­lich die Kat­ze aus dem Sack und prä­sen­tiert den ful­mi­nan­ten LaFer­ra­ri.

Spyker B6 Venator FrontAber auch aus den Nie­der­lan­den kommt ein inter­es­san­tes Con­cept­car. Aus den Nie­der­lan­den? Ja, dort ist Spy­ker Cars ansäs­sig. Seit 1999 wer­den nach 70 jäh­ri­ger Pau­se wie­der Autos, genau­er Sport­wa­gen, unter die­sem Mar­ken­na­men her­ge­stellt. Spy­ker sor­te in 2009 für Auf­se­hen, als sie Saab übern­nah­men. Weni­ge Mona­te spä­ter wur­de Saab jedoch an chi­ne­si­sche Inves­to­ren wei­ter ver­kauft und dar­auf­hin stell­ten die­se einen Antrag auf Zah­lungs­un­fä­hig­keit.

Nun, Spy­ker hat also auf dem Gen­fer Auto­mo­bil­sa­lon 2013 das B6 Vena­tor Con­cept vor­ge­stellt. Ange­trie­ben von einem 6 Zylin­der mit 375 PS und 6 Gang Auto­ma­tik macht der B6 mit sei­nen kom­pak­ten Abmes­sun­gen dem Por­sche Cayman Kon­kur­renz. Optisch teilt er sich die Design­li­nie mit dem gro­ßen Spy­ker C8 Aile­ron und bie­tet als opti­sches High­light im Innen­raum einen Spy­ker-typi­sche Sicht auf das Schalt­ge­stän­ge.

Spyker B6 Venator InteriorDer Grund, war­um dem Spy­ker B6 aber nun ein Arti­kel auf Artega-GT.de gewid­met wird, macht sich an vie­len klei­nen Details fest: Er basiert auf einem Arte­ga GT! Neben den Abmes­sun­gen und der Gewichts­ver­tei­lung fin­den sich sehr vie­le Gleich­tei­le am Spy­ker, die nicht aus der Groß­se­rie stam­men, bzw. so schon vom Arte­ga GT bekannt sind. Es ist zwar noch nicht offi­zi­ell, aber es darf auch davon aus­ge­gan­gen wer­den, dass auf den bekann­ten Pas­sat R36 Motor von VW ver­traut wird, wel­chem 75 PS zusätz­lich ent­lockt wur­den. Wir hof­fen, dass wir noch eini­ge Infor­ma­tio­nen über den B6 vom aktu­ell statt­fin­de­nen Auto­mo­bil­sa­lon erhal­ten wer­den.  Spyker B6 Venator HeckPreis­lich wird man beim Spy­ker mit einem Preis von über 125.000 Euro rech­nen müs­sen, wenn eine Seri­en­fer­ti­gung auf­ge­nom­men wer­den soll­te. Artega-GT.de drückt auf jeden Fall die Dau­men für einen erfolg­rei­chen Mes­se­auf­tritt!

Update: Mitt­ler­wei­le wur­de bekannt, dass Spy­ker für die Seri­en­ver­si­on, wel­che inner­halb von 12 Mona­ten auf die Stra­ße kom­men soll, kein DSG Getrie­be, son­dern ein klas­si­sches Wand­ler- oder ein manu­el­les Getrie­be ver­bau­en möch­te. Hier sind also grö­ße­re Unter­schie­de zum Arte­ga GT zu erwar­ten.

Bild­quel­le: spykercars.com

Glasdach Studie in Genf 2012

Offen für noch mehr Fahr­freu­de mul­ti­pli­ziert mit einer wei­te­ren Dimen­si­on.”

Spe­zi­ell für Frisch­luft­fa­na­ti­ker prä­sen­tiert Arte­ga auf dem dies­jäh­ri­gen Auto­mo­bil­sa­lon wie­der ein­mal eine Welt­pre­mie­re: Eine Stu­die des Arte­ga GT mit Glas­dach! Der beson­de­re Clou an der Kon­struk­ti­on ist es, dass das Dach her­aus­nehm­bar gestal­tet ist und in einem Soft­bag hin­ter den Sit­zen ver­staut wer­den kann, sodass der Arte­ga zum Roads­ter wird. Bei schlech­te­rem Wet­ter ist man mit allen tech­ni­schen Vor­zü­gen eines Cou­pes aus­ge­stat­tet, wie etwa der bes­se­ren Geräusch­däm­mung im Ver­gleich zu einem Stoff­dach­ca­brio, und hat gleich­zei­tig ein noch bes­se­res Raum­ge­fühl.

Dar­über hin­aus zeigt Arte­ga eini­ge neue Aus­tat­tungs­op­tio­nen an einem 2012 Arte­ga GT, wel­cher in einem Rot der klas­si­schen Fer­ra­ri-Farb­pa­let­te lackiert wur­de. Zu die­sen Optio­nen gehört unter ande­rem die Rück­fahr­ka­me­ra, wel­che schon bei der ers­ten Stu­die des Arte­ga GT im Jahr 2007 ange­kün­digt wur­de, kurz danach aber wie­der aus der Preis­lis­te ver­schwun­den war. Vor­freu­de ist ja bekannt­lich die schöns­te Freu­de!

Auch der rein elek­trisch betrie­be­ne Arte­ga SE kehrt auf die Mes­se sei­ner ers­ten Prä­sen­ta­ti­on vor einem Jahr zurück. Tech­nisch aus­ge­reif­ter wer­den nun auch genaue­re Zah­len genannt: Ledig­lich 10% Mehr­ge­wicht, näm­lich 1.460 kg, soll der SE im Ver­gleich zum ben­zin­ge­trie­be­nen GT auf die Waa­ge brin­gen. Dem­ge­gen­über ste­hen immer­hin 59 kW mehr Leis­tung (inge­samt 280 kW, also 380 PS) und eine Beschleu­ni­gung von 0 auf 100 km/h in nur 3,9 Sekun­den (GT mit Ver­bren­nungs­mo­tor 4,8 Sekun­den). Auch bei der Höchst­ge­schwin­dig­keit wer­den für ein Elek­tro­au­to­mo­bil min­des­tens sehr respek­ta­ble 200 km/h erreicht. Die Reich­wei­te wird mit 280 km (NEDEC-Norm) ange­ge­ben, rea­lis­ti­scher sind bei nor­ma­ler Fahr­wei­se aber immer noch 200 km. Die kom­plet­te Bat­te­rie­ein­heit kann mit spe­zi­el­len Lade­ge­rä­ten in nur 90 Minu­ten nach­ge­la­den wer­den. Der Preis wird bei etwa 150.000 Euro lie­gen.

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Pressespiegel Januar 2012

Das Pres­ti­ge Cars Maga­zi­ne hat unter dem Titel “Impo­san­tes aus Del­brück” eine Repor­ta­ge um den west­fä­li­schen Sport­wa­gen in ihrer aktu­el­len Aus­ga­be. Mario-Roman Lam­brecht steu­ert impo­san­te Fotos des maca­da­mi­ab­rau­nen Test­fahr­zeugs bei. Eines davon ziert auch das August-Blatt des Pres­ti­ge Cars Kalen­der mit den bes­ten Wer­ken der Foto­gra­fen des Luxus­ma­ga­zins. Der Kalen­der ist auf 500 Exem­pla­re limi­tiert und ist für 99 Euro hier käuf­lich zu erwer­ben.

Als wei­te­res Print­ma­ga­zin berich­tet die sport auto Aus­ga­be 01/2012 über den 2012er Jahr­gang des Arte­ga GT. “Ob das 1284-Kilo-Cou­pé aus Del­brück nun auch schnel­ler ist, zeigt der Test.” Wir sind gespannt!

Als drit­te Redak­ti­on rei­hen sich die Online-Kol­le­gen von auto.de in die Rei­he der Test­be­rich­te ein. Auf drei Sei­ten wer­den eini­ge Fak­ten und Erleb­nis­se mit dem kom­pak­ten Sport­wa­gen beschrie­ben. Viel Spaß beim Lesen — hier ist der Link.

Artega sucht neuen Eigentümer

Wie die Wirt­schafts­wo­che in ihrer Frei­tags­aus­ga­be berich­tet sucht Arte­ga der­zeit inten­siv nach einem neu­en Eigen­tü­mer. Arte­ga wur­de 2006 gegrün­det und nach einem schwie­ri­gen Start zu Beginn der Finanz­kri­se 2009 an den Invest­ment­fonds Tre­sa­lia Capi­tal ver­kauft wor­den. Hin­ter Tre­sa­lia steht die mexi­ka­ni­sche Mil­li­ar­dä­rin María Asun­ción Aram­buruzaba­la, wel­che u.a. die Braue­rei Coro­na besitzt.

Nun hat sich Tre­sa­lia zum Aus­stieg ent­schie­den, da der Del­brü­cker Sport­wa­gen­her­stel­ler Mil­lio­nen­be­trä­ge zum Auf­bau des welt­wei­ten Ver­triebs­net­zes, den Aus­bau der Modell­pa­let­te und auch für die Ent­wick­lung des Elek­tro­ab­le­ger Arte­ga SE benö­tigt. Letz­te­rer ist laut Aus­sa­gen von Wolf­gang Zie­bart, Vor­sit­zen­der des Bei­ra­tes, tech­nisch fer­tig ent­wi­ckelt. Eine regu­lä­re Zulas­sung für den Stra­ßen­ver­kehr hat das Fahr­zeug aller­dings noch nicht.

Die kom­plet­te Ent­wick­lung des Arte­ga GT hat bis­her rund 250 Mil­lio­nen Euro gekos­tet, aller­dings wur­den im letz­ten Jahr nur etwa 80 Fahr­zeu­ge ver­kauft. Nun sind ein Fahr­zeug­her­stel­ler aus Chi­na und ein Elek­tro­nik­her­stel­ler aus Texas an dem Unter­neh­men inter­es­siert. In Kür­ze schon soll eine Ent­schei­dung fal­len.

Update 10.01.2012:
Der Arti­kel der Wirt­schafts­wo­che war nicht in allen Punk­ten kor­rekt. Es wird ledig­lich ein Teil­ha­ber gesucht, der dabei hel­fen soll den Arte­ga SE auf den Markt zu brin­gen. Tre­sa­lia Capi­tal möch­te die not­wen­di­gen Inves­ti­tio­nen für den Elek­tro-Arte­ga nicht allei­ne tra­gen.

Der Stand­ort Del­brück steht eben­so wenig zur Dis­kus­si­on wie die 40 Arbeits­plät­ze vor Ort. Im letz­ten Jahr wur­den 86 Fahr­zeu­ge ver­kauft.

Jahresrückblick 2011

Will­kom­men 2012, auf Wie­der­se­hen altes Jahr! Was gab es für span­nen­de The­men 2011? Was erwar­ten uns für Arte­ga-The­men in die­sem Jahr?

Im Janu­ar des ver­gan­gen Jah­res besuch­ten die Teil­neh­mer der FHR 100-Mei­len-Tro­phy den Del­brü­cker Sport­wa­gen­her­stel­ler. Neben der Pokal­über­ga­be an erfolg­rei­che Pilo­ten und Teams des his­to­ri­schen GT-Cups wur­de auch die Pro­duk­ti­ons­stra­ße von Arte­ga besich­tigt.

Arte­ga nutzt jähr­lich den Gen­fer Auto­mo­bil­sa­lon für die Prä­sen­ta­ti­on von Neue­run­gen. Im März zeig­te man dort erst­mals die Plä­ne für das The­ma, wel­ches 2011 die gan­ze Auto­mo­bil­bran­che bewegt: Elek­tro­mo­bi­li­tät! Mit dem Arte­ga SE Kon­zept­fahr­zeug zeig­te die Sport­wa­gen­ma­nu­fak­tur den rein elek­trisch fah­ren­den Able­ger des Arte­ga GT. Wei­te­re The­men aus Genf waren die Vor­stel­lung des Modell­jahrs 2011 und die Ein­rich­tung der Arte­ga Auto­mo­bi­le Schweiz AG.

Im Mai 2011 haben zwei neue Ver­triebs­zen­tren ihre Arbeit auf­ge­nom­men. Der Nor­den Deutsch­lands wird von der Auto­No­va GmbH belie­fert — in einer ganz ande­ren Regi­on befin­det sich die Ziel­grup­pe des zwei­ten Händ­lers: In Malay­sia! Dies ist neben Tokio aktu­ell der zwei­te Stand­punkt in Asi­en.

Im Juni dann geschah einer der Mei­len­stei­ne der Arte­ga Geschich­te: Die Teil­nah­me am 24h-Ren­nen vom Nür­burg­ring! Con­ti­nen­tal hat dort in Zusam­men­ar­beit mit Arte­ga in kür­zes­ter Zeit ein Renn­team samt renn­fer­ti­gen Seri­en­fahr­zeug zusam­men­ge­stellt. Ziel war es das kom­plet­te Ren­nen auf den neu­en Stra­ßen­rei­fen Con­ti­Force Con­tact und einem Fahr­zeug aus der Seri­en­pro­duk­ti­on zu bestrei­ten. Fah­rer, Auto und Rei­fen haben abso­lut rou­ti­niert gear­bei­tet, sodass neben dem erfolg­rei­chen Ziel­durch­lauf auch eine respek­ta­ble Plat­zie­rung her­aus­sprang.

Eben­falls im Juni stand das 2. Artega-GT.de Fah­rer­trai­ning auf dem Mili­tär­flug­ha­fen in Güters­loh statt. In Zusam­men­ar­beit mit der Ver­kehrs­wacht hat­ten 36 Sport­wa­gen­be­sit­zer einen lehr­rei­chen Tag auf dem Gelän­de des bri­ti­schen Mili­tärs. Fahr­zeu­ge der Mar­ken von “A” wie Arte­ga bis “W” wie Wies­mann, von Opel bis Fer­ra­ri, Lam­bor­ghi­ni oder Aston Mar­tin stell­ten einen beein­dru­cken­den Fuhr­park dar.

Auf der IAA in Frank­furt wur­de im Sep­tem­ber die ers­te gro­ße Modell­über­ar­bei­tung des Arte­ga GT vor­ge­stellt. Die wich­tigs­ten Neue­run­gen sind die Ablö­sung der Elek­tro­nik in der Mit­tel­kon­so­le (Radio / Navi / Kli­ma­be­dien­teil) durch eine voll­in­te­grier­te Lösung aus der Groß­se­rie und die optio­na­len Sicht­car­bon­tei­le (Front-, Heck­hau­be und Dach).

Was bringt 2012? Im März fin­det wie­der der Auto­mo­bil­sa­lon in Genf statt, auf wel­chem Arte­ga sicher­lich wie­der ver­tre­ten sein wird. Es liegt aller­dings noch kei­ne Bestä­ti­gung vor. Davor noch wer­den Neu­ig­kei­ten vom Arte­ga SE erwar­tet. Vor län­ge­rem schon wur­de der ers­te fahr­fer­ti­ge Pro­to­typ gezeigt, auf der IAA wur­den Besu­chern Mit­fahr­ten ange­bo­ten. Es müss­te also bald die end­gül­ti­ge Ent­schei­dung zur Seri­en­fer­ti­gung, sowie im posi­ti­ven Fall Prei­se und Bestell­mög­lich­kei­ten fol­gen.

Sonderfarben

Die Grund­far­ben bei Arte­ga sind schnell auf­ge­zählt: Seri­en­mä­ßig und ohne Auf­preis kann das Fahr­zeug in Feu­er­rot oder Schnee­weiß gelie­fert wer­den. Dar­über hin­aus wer­den vier Metal­li­c­far­ben ange­bo­ten: Nacht­schwarz, Glet­scher­sil­ber, Oze­an­blau und Rauch­grau. Möch­te man einen Arte­ga in die­ser Far­be bestel­len, müs­sen 1.100 Euro (Stand 12/2011) auf­ge­wen­det wer­den.

Bei einem Fahr­zeug aus manu­fak­tur­ar­ti­ger Her­stel­lung ist es jedoch selbst­ver­ständ­lich, dass auch Wunsch­far­ben ange­bo­ten wer­den. Bis­her sind schon eini­ge Fahr­zeu­ge mit die­ser 2.370 Euro teu­ren Opti­on aus­ge­lie­fert wor­den, wel­che ein indi­vi­du­el­les Auto zu einem ech­ten Uni­kat machen kann. Dar­un­ter sind Far­ben, wel­che ursprüng­lich für Fer­ra­ri, Por­sche oder Audi ent­wor­fen wur­den.

Artega GT Modelljahr 2012

Auf der IAA in Frank­furt wird die­ser Tage die ers­te gro­ße Über­ar­bei­tung des Arte­ga GT gezeigt. Es wer­den neue Optio­nen im Exte­ri­eur ange­bo­ten und stan­dard­mä­ßig ist die Innen­rau­m­elek­tro­nik über­ar­bei­tet.

Dem 300 PS Sport­wa­gen aus Del­brück wird eine kom­plett neue Head­u­nit im Innen­raum zur Ver­fü­gung gestellt. Das neue Modell bie­tet eine Viel­zahl von Funk­tio­nen und kom­bi­niert nun Radio, CD- und MP3-Abspiel­funk­ti­on, Blue­tooth-Frei­sprech­an­la­ge und Navi­ga­ti­ons­funk­ti­on. Es kön­nen nun bis zu fünf Mobil­te­le­fo­ne die Tele­fon­bü­cher mit der Head­u­nit syn­chro­ni­sie­ren und Apple iPho­nes bzw. iPods las­sen sich bequem über die pas­sen­de Schnitt­stel­le bedie­nen. Auch für Musik­lieb­ha­ber bie­tet die neue Mul­ti­me­dia­zen­tra­le eini­ge nütz­li­che Funk­tio­nen: Über Blue­tooth lässt sie sich als kabel­lo­ser Laut­spre­cher nut­zen, sodass das Han­dy in der Jacken­ta­sche ver­blei­ben kann. Außer­dem befin­det sich nun vor dem DSG-Wahl­he­bel ein CD-Slot, wel­cher nor­ma­le Audio-CDs und MP3-CDs annimmt. Eben­falls über­ar­bei­tet wur­de das Kli­ma­an­la­ge­be­dien­teil und die inte­grier­ten Tas­ten der Sitz­hei­zung.

Ober­halb der Head­u­nit befin­det sich nun Ana­log­in­stru­men­te für Tank­in­halt und Kühl­mit­tel­tem­pe­ra­tur anstatt der ursprüng­lich von Para­gon gelie­fer­ten Uhr, bzw. Stopp­uhr.

Da sich das Navi­ga­ti­ons­sys­tem nun in der Head­u­nit befin­det, wur­de der ehe­mals klo­bi­ge Navi-Spie­gel gegen ein schlan­ke­res Exem­plar getauscht. Die­ses blen­det auto­ma­tisch ab und im Fuß befin­det sich ein Regen­sen­sor. Auch die bei­den Außen­spie­gel wur­den über­ar­bei­tet und sind auf­grund zahl­rei­cher Kun­den­rück­mel­dun­gen schma­ler gebaut. Die­se las­sen sich auf Wunsch eben­so wie die moder­ne­re Head­u­nit in bestehen­de Fahr­zeu­ge nach­rüs­ten.

Der in der auf­fäl­li­gen von Lam­bor­ghi­ni stam­men­den oran­ge­nen Far­be lackier­te Arte­ga GT auf der IAA zeigt neben den beschrie­be­nen tech­ni­schen Neue­run­gen im Innen­raum auch, wel­che Indi­vi­dua­li­sie­rungs­wün­sche die noch jun­ge Sport­wa­gen­mar­ke umset­zen kann. Als Kon­trast zum Son­der­lack wur­den Front­hau­be, Dach, Heck­de­ckel und seit­li­che Luft­ein­läs­se in Sicht­kar­bonaus­füh­rung gefer­tigt. Im Innen­raum grei­fen oran­ge Sitz­mit­tel­bah­nen sowie die lackier­ten Spei­chen des Lenk­ra­des und die eben­falls lackier­te Zier­leis­te des Arma­tu­ren­bretts die Außen­far­be wie­der auf.

Der Grund­preis des Arte­ga GT Modell­jahr 2012 beläuft sich auf 88.500 Euro inkl. deut­scher Mehr­wert­steu­er.
Bild­quel­le: Arte­ga