Artega ist zurück im Rennen!

Die Überschrift sollte wörtlich genommen werden! Eine Rennversion des Artega GT wird schon bald wieder auf den deutschen Rennstrecken erwartet. Es darf davon ausgegangen werden, dass auf den bewährten 24h-Rennwagen von 2011 zurückgegriffen wird, welcher souverän die Grüne Hölle durchfahren ist. Da der Inhaber und das Management von Artega aber gewechselt haben, ist es unwahrscheinlich einen gelb-schwarzen Artega GT zu erwarten. Wahrscheinlicher ist es, dass die Paragon-Werksfarben, wie bei früheren Auftritten auf diversen Porsche, verwendet werden.

Artega Rennwagen in der DVM TCC - Bildquelle: motorsport-xl.de

Artega Rennwagen in der DMV TCC

Der erste Auftritt des Renn-Artega wird am 05./06. April 2013 beim Saisonauftakt beim FIA DMV TCC in Hockenheim sein! Klaus Dieter Frers wird dabei als erfahrener Motorsportler mit der Startnummer 23 in der Klasse 4 (vergleichbar Porsche 996 Cup) starten. Artega-GT.de wünscht viel Erfolg und drückt die Daumen!

Quelle: DMV Motosport
Bildquelle: motorsport-xl.de

Jahresrückblick 2011

Willkommen 2012, auf Wiedersehen altes Jahr! Was gab es für spannende Themen 2011? Was erwarten uns für Artega-Themen in diesem Jahr?

Im Januar des vergangen Jahres besuchten die Teilnehmer der FHR 100-Meilen-Trophy den Delbrücker Sportwagenhersteller. Neben der Pokalübergabe an erfolgreiche Piloten und Teams des historischen GT-Cups wurde auch die Produktionsstraße von Artega besichtigt.

Artega nutzt jährlich den Genfer Automobilsalon für die Präsentation von Neuerungen. Im März zeigte man dort erstmals die Pläne für das Thema, welches 2011 die ganze Automobilbranche bewegt: Elektromobilität! Mit dem Artega SE Konzeptfahrzeug zeigte die Sportwagenmanufaktur den rein elektrisch fahrenden Ableger des Artega GT. Weitere Themen aus Genf waren die Vorstellung des Modelljahrs 2011 und die Einrichtung der Artega Automobile Schweiz AG.

Im Mai 2011 haben zwei neue Vertriebszentren ihre Arbeit aufgenommen. Der Norden Deutschlands wird von der AutoNova GmbH beliefert – in einer ganz anderen Region befindet sich die Zielgruppe des zweiten Händlers: In Malaysia! Dies ist neben Tokio aktuell der zweite Standpunkt in Asien.

Im Juni dann geschah einer der Meilensteine der Artega Geschichte: Die Teilnahme am 24h-Rennen vom Nürburgring! Continental hat dort in Zusammenarbeit mit Artega in kürzester Zeit ein Rennteam samt rennfertigen Serienfahrzeug zusammengestellt. Ziel war es das komplette Rennen auf den neuen Straßenreifen ContiForce Contact und einem Fahrzeug aus der Serienproduktion zu bestreiten. Fahrer, Auto und Reifen haben absolut routiniert gearbeitet, sodass neben dem erfolgreichen Zieldurchlauf auch eine respektable Platzierung heraussprang.

Ebenfalls im Juni stand das 2. Artega-GT.de Fahrertraining auf dem Militärflughafen in Gütersloh statt. In Zusammenarbeit mit der Verkehrswacht hatten 36 Sportwagenbesitzer einen lehrreichen Tag auf dem Gelände des britischen Militärs. Fahrzeuge der Marken von „A“ wie Artega bis „W“ wie Wiesmann, von Opel bis Ferrari, Lamborghini oder Aston Martin stellten einen beeindruckenden Fuhrpark dar.

Auf der IAA in Frankfurt wurde im September die erste große Modellüberarbeitung des Artega GT vorgestellt. Die wichtigsten Neuerungen sind die Ablösung der Elektronik in der Mittelkonsole (Radio / Navi / Klimabedienteil) durch eine vollintegrierte Lösung aus der Großserie und die optionalen Sichtcarbonteile (Front-, Heckhaube und Dach).

Was bringt 2012? Im März findet wieder der Automobilsalon in Genf statt, auf welchem Artega sicherlich wieder vertreten sein wird. Es liegt allerdings noch keine Bestätigung vor. Davor noch werden Neuigkeiten vom Artega SE erwartet. Vor längerem schon wurde der erste fahrfertige Prototyp gezeigt, auf der IAA wurden Besuchern Mitfahrten angeboten. Es müsste also bald die endgültige Entscheidung zur Serienfertigung, sowie im positiven Fall Preise und Bestellmöglichkeiten folgen.

Überragendes 24h Rennen

Heute war es so weit: Nach vier Monaten intensiver Vorbereitung wurde der Artega GT mit der Startnummer 53 beim 24h Rennen am Nürburgring mit der schwarz-weiße Zielflagge abgewunken. Ein weiterer imposanter Meilenstein für den Newcommer Artega, welcher gemeinsam mit Continental die grüne Hölle bezwungen hat, ist damit erreicht.

Im Vorfeld hatte Artega-GT.de die Möglichkeiten einige Schlüsselpersonen dieses Projekts zu treffen. Uwe Nittel, einer der vier Piloten wird seinen 16. Start bei den 24h im Artega antreten. „Das regnerische Wetter, gemeinsam mit der von den Fans bemalten Strecke, ist eine besondere Herausforderung für alle Teilnehmer. Es wird quasi eine Gleitfläche, wie man sie von Fahrsicherheitstrainings kennt, nachgebildet. “ meint der erfahrene Profirennfahrer. Dies hatte das ContiForceTeam schon am Vortag leidvoll erfahren müssen. Bei einem Abflug auf der Nordschleife wurden Teile des Fahrzeugs in Mitleidenschaft gezogen. „Das Team hat über Nacht Teile der Karosserie, Aufhängung sowie vorsichtshalber den kompletten Heckrahmen getauscht.“ ergänzte Peter Müller, Geschäftsführer von Artega. Dank der modularen Bauweise und der modernen Polyurethan-, bzw. Carbonkarosserie konnten diese Reparaturen in der recht kurzen Zeit erledigt werden. „Bei einem klassischen ‚Blechauto‘ hätten wir wohl die Segel streichen müssen“ fasst Benedikt Altrogge zusammen. Dr. Burkard Wies, Leiter der weltweiten Pkw-Reifenentwicklung bei der Continental AG, freute sich über die Zusammenarbeit mit dem Delbrücker Kleinserienhersteller: „Artega bietet uns die optimale Unterstützung für dieses Projekt. Sie können flexibel agieren und stellen uns eine tolle Boxencrew.“

So konnte der serienmäßige Artega GT am Samstag inmitten des Starterfeldes aus reinrassigen Rennfahrzeugen an den Start rollen. Nachdem das Rennen gegen 16 Uhr freigegeben wurde, war das Fahrzeug fast 24h durchgehend auf der Strecke. Es gab lediglich zwei kleine Zwischenfälle in den ersten Stunden, ansonsten glänzte der schwarz-gelbe Artega durch Zuverlässigkeit und kam nur zu den geplanten Stops zurück an die Box. Ebenso hielt der Eventreifen ContiForceContact den extremen Belastungen der Nordschleife stand. Da er eine Straßenzulassung besitzt, konnte sowohl im Feuchten, als auch auf trockener Strecke mit dem selben Reifen gefahren werden, sodass der Artega einfach weiter fahren konnte, während die anderen Teams von Intermediates auf Slicks wechselten.

Nach 126 gefahren Runden auf dem ca. 25 km langen Kurs darf sich das ContiForceTeam über einen sehr guten 70. Gesamtrang freuen. Artega-GT.de gratuliert und bedankt sich für die tolle Unterhaltung!

Bildquelle: Artega

Artega feiert Rennpremiere am Nürburgring

Zusammen mit dem Continental ContiForce-Rennteam feiert Artega das Renndebüt auf dem legendären Nürburgring. Das VLN-Langstreckenrennen am 11.06.11 wurde als Generalprobe für das 24h Rennen genutzt, welches vom 23. – 26. Juni stattfindet. Ziel ist es mit einem – bis auf die vom Reglement geforderten Änderungen – serienmäßigen Artega GT eines der härtesten 24h Rennen der Welt zu meistern. Continental möchte dabei die Stärken ihres neuen Eventreifens ContiForceContact beweisen, dem neuen straßenzugelassenen Sportreifen der Hannoveraner.

Im Feld von ca. 150 Starten, welche größtenteils mit reinrassigen Rennreifen an den Start gingen, freute man sich in Delbrück und Hannover über den 106. Platz insgesamt, beziehungsweise dem 6. Platz in der Klasse SP7. Mit konstanten Zeiten um 10 Minuten pro Runde kam das Auto nach knapp 3,5h ohne Zwischenfälle ans Ziel. Die Erfahrungen dieses Rennens werden in die Vorbereitungen für das große Spektakel zwei Wochen später an gleicher Stelle einfließen.


Quelle: Artega

Artega beim 24h Rennen 2011

Con­ti­nen­tal ist der neue Rei­fen­part­ner von Artega, wel­cher mit dem Track­day­rei­fen Con­tiForce Con­tact einen sehr konkurrenzfähigen Sport­rei­fen auf den Markt gebracht hat. Artega bie­tet die­sen Rei­fen als einer der ers­ten Auto­mo­bil­her­stel­ler optio­nal für den GT an. Um die­ser Part­ner­schaft Aus­druck zu ver­lei­hen und um einer brei­ten Öffent­lich­keit die Leis­tungs­fä­hig­keit die­ses Pakets zu demons­trie­ren schickt Con­ti­nen­tal einen Renn-Artega zum legen­dä­ren 24h Ren­nen auf dem Nür­burg­ring (23. — 26. Juni, http://adac.24h-rennen.de ). Gefah­ren wird hier­bei mit stra­ßen­zu­ge­las­se­ner und seri­en­na­her Tech­nik — natür­lich auf dem Con­ti­Force Con­tact — getreu dem Motto: Auf eige­ner Achse zur Renn­stre­cke, 24h durch­hal­ten und auf eige­ner Achse wie­der zurück.

Der 24h ContiForceContact Artega

Auf einer der anspruchsvollsten Renn­stre­cken der Welt — für Mensch und Maschine — stellt die Ziel­an­kunft schon eine sehr hohe Hürde da, wel­che auch von vie­len Top­teams Jahr für Jahr nicht erreicht wird. Das Mate­rial agiert an der Belas­tungs­grenze und beson­ders die Dun­kel­heit und das große Star­ter­feld ber­gen große Gefah­ren für Fahr­feh­ler. Artega-GT.de drückt dem ContiForce-Team und Artega die Dau­men beim 24h Ren­nen 2011 und wird live im Forum berichten.

Quelle: Artega