Artega GT Registry

Die Produktion des Artega GT ist eingestellt – eine gute Zeit um einen Überblick über die produzierten Fahrzeuge zu erhalten. Welche Farben wurden produziert? Wann wurden die meisten Fahrzeuge zugelassen? Welches ist das erste und welches das zuletzt gebaute Auto? Welcher Artega wurde gar bereits zerstört?

All diese Fragen möchte die Artega GT Registry (nur für registrierte Nutzer zugänglich) versuchen zu beantworten. Im Forum findet sich im Themenbereich „Allgemein“ ein Beitrag in dem alle Informationen zu einem Artega GT zusammengetragen und in eine Liste eingepflegt werden. Besitzer, Interessenten und Artega-Begeisterte sind herzlich eingeladen diese Informationen von ihren eigenen oder irgendwo gefunden Fahrzeugen beizusteuern.

Derzeit dürften nahezu 100% aller Intro 2008 Sondermodelle im Registry hinterlegt sein, insgesamt ist ca. ein Viertel der Artega Produktion bereits erfasst!

Artega ist Geschichte

Am 1. Oktober hat die paragon AG bekannt gegeben, wie die Zukunft am ehemaligen Artega Standort weitergehen soll. Die Produktion des Artega GT bleibt komplett eingestellt und die Kapazitäten werden anderweitig genutzt. Aus dem ehemaligen Vertriebs- und Markenzentrum wird ein Technologiezentrum, die Produktion soll für neue Geschäftsbereiche des Automobilzulieferers genutzt.

Insgesamt 26 ehemaligen Artega Mitarbeiter werden eine neue Anstellung in den Bereichen Entwicklung, Konstruktion, Montage und Engineering finden. Vordergründig stehen hier die Geschäftsbereiche Elektromobilität und Karosserie-Kinematik, in welchem paragon erste Erfolge vermelden konnte. So wird bereits 2013 ein Heckflügelantrieb für einen Supersportwagen in Delbrück vom Band laufen.

Die ehemaligen Artega Produktionshalle wird für den Musterbau und den Umbau von Kundenfahrzeugen genutzt. Besonders hervorzuheben ist, dass sich paragon auch weiterhin um den Service der ca. 130 produzierten Artega GT kümmert! Es sowohl erfahrene Mitarbeiter als auch original Ersatzteile zur Verfügung.

Auch das ehemaligen „Ristorante Artega“ wird bereits am 6. Oktober unter dem Namen „Essperiment“ als Bestandteil des paragon-Technologiezentrums wiedereröffnet.

Quelle: Pressemitteilung

Paragon übernimmt Vermögensbestände

Die paragon AG übernimmt am 1. Oktober 2012 alle Vermögensgegenstände der insolventen Artega Automobil GmbH & Co. KG. Die zum 30. September 2012 von der Insolvenzverwaltung stillgelegte Sportwagen-Produktion Artega GT wird das Unternehmen aber nicht wieder aufnehmen.

Die erworbenen Ressourcen an Mitarbeitern und Flächen will paragon für die Weiterentwicklung der neuen Geschäftsbereiche Elektromobilität und Karosserie-Kinematik nutzen.

Paragon ist das vor gut 30 Jahren von Klaus Dieter Frers gegründete Fahrzeugelektronikunternehmen, welchem dieser auch heute noch vorsteht. Frers musste im Jahr 2009 die Mehrheitsbeteiligung an Artega an einen mexikanischen Investor abtreten, nachdem die Wirtschaftskriese Paragon als auch Artega schwer getroffen hatte. Am 01. Oktober werden auf einer Pressekonferenz nähere Informationen zum Umgang der nun von Artega übernommenen Vermögensgegenstände gegeben.

Quelle: Paragon

Artega stellt Insolvenzantrag

Artega hat am 29. Juni 2012 einen Insolvenzantrag wegen drohender Zahlungsunfähigkeit beim Amtsgericht Paderborn gestellt. Laut Unternehmensangabe war dieser Schritt notwendig, nachdem der seit Monaten geplante Verkauf an einen asiatischen Investor in allerletzter Minute gescheitert war.

Gemeinsam mit der Insolvenzverwaltung werden nun Gespräche mit weiteren Investoren aufgenommen, um eine Lösung für Artega sowie deren 34 Mitarbeiter zu finden.

Laut Automobilwoche dementierte das Unternehmen überschuldet zu sein. Artega Geschäftsführer Peter Müller sagte, dass ein Liquiditätsengpass absehbar sei, aber der Geschäftsbetrieb in vollem Umfang fortgeführt werden könne. Er räumte jedoch Fehler ein, welche die derzeigen Probleme herbei geführt haben. „Wir haben sicher zu wenig Marketing gemacht und bis heute fehlen uns in wichtigen Regionen wie etwa Düsseldorf oder München Verkaufsstützpunkte.“

Quelle: Artega / Automobilwoche

Artega Vermietungen

Die GS-Roadster GmbH aus Landau ist Artega-Händlerstützpunkt der ersten Stunde. In etwa genauso lange wird dort „Artega Tours“ angeboten. Man kann sich also einen Artega mieten und mit ihm anhand eines ausgearbeiteten Roadbooks durch die wunderschöne Landschaft der Pfalz leiten lassen. Ausgewählte Restaurants und Hotels laden zum Verweilen ein.

Ganz neu auf dem Markt ist nun ein Angebot der Silvervision GmbH aus dem westfälischen Soest. Unter Artega-Vermietung.de bietet der Luxus-Reisespezialist neben kompletten Reiseangeboten mit dem Fahrzeug auch tageweise Vermietungen an. Die Preise beginnen bei 295€ für einen Tag, inkl. 100km.

Wer es etwas sportlicher mag, ist bei Rent 4 Ring an der richtigen Adresse. Eben jene Adresse ist in der Nähe des Nürburgrings und eben dort ist das Einsatzgebiet des dort anmietbaren Artega GT. Angekündigt ist aber auch eine Niederlassung an der gerade entstehenden Rennstrecke Bilster Berg unweit des Artega Hauptquartier in Delbrück (ca. 50km). Preislich beginnt der Spaß hier bei 549€ für vier Runden (oder 2h) auf der Nordschleife.

Fazit: In letzter Zeit sind zwei interessante Vermietungen hinzugekommen. Ob nun richtig sportlich über die Nürburgring Nordschleife zu fahren oder gemütlich die Landschaften zu genießen, durch die Auswahl der unterschiedlichen Anbieter dürfte für jeden etwas dabei sein.

 

Glasdach Studie in Genf 2012

„Offen für noch mehr Fahrfreude multipliziert mit einer weiteren Dimension.“

Speziell für Frischluftfanatiker präsentiert Artega auf dem diesjährigen Automobilsalon wieder einmal eine Weltpremiere: Eine Studie des Artega GT mit Glasdach! Der besondere Clou an der Konstruktion ist es, dass das Dach herausnehmbar gestaltet ist und in einem Softbag hinter den Sitzen verstaut werden kann, sodass der Artega zum Roadster wird. Bei schlechterem Wetter ist man mit allen technischen Vorzügen eines Coupes ausgestattet, wie etwa der besseren Geräuschdämmung im Vergleich zu einem Stoffdachcabrio, und hat gleichzeitig ein noch besseres Raumgefühl.

Darüber hinaus zeigt Artega einige neue Austattungsoptionen an einem 2012 Artega GT, welcher in einem Rot der klassischen Ferrari-Farbpalette lackiert wurde. Zu diesen Optionen gehört unter anderem die Rückfahrkamera, welche schon bei der ersten Studie des Artega GT im Jahr 2007 angekündigt wurde, kurz danach aber wieder aus der Preisliste verschwunden war. Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude!

Auch der rein elektrisch betriebene Artega SE kehrt auf die Messe seiner ersten Präsentation vor einem Jahr zurück. Technisch ausgereifter werden nun auch genauere Zahlen genannt: Lediglich 10% Mehrgewicht, nämlich 1.460 kg, soll der SE im Vergleich zum benzingetriebenen GT auf die Waage bringen. Demgegenüber stehen immerhin 59 kW mehr Leistung (ingesamt 280 kW, also 380 PS) und eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in nur 3,9 Sekunden (GT mit Verbrennungsmotor 4,8 Sekunden). Auch bei der Höchstgeschwindigkeit werden für ein Elektroautomobil mindestens sehr respektable 200 km/h erreicht. Die Reichweite wird mit 280 km (NEDEC-Norm) angegeben, realistischer sind bei normaler Fahrweise aber immer noch 200 km. Die komplette Batterieeinheit kann mit speziellen Ladegeräten in nur 90 Minuten nachgeladen werden. Der Preis wird bei etwa 150.000 Euro liegen.

[youtube_sc url=“OruqnUENfNo“ title=“Artega%20Glasdach-Studie“]

Pressespiegel Januar 2012

Das Prestige Cars Magazine hat unter dem Titel „Imposantes aus Delbrück“ eine Reportage um den westfälischen Sportwagen in ihrer aktuellen Ausgabe. Mario-Roman Lambrecht steuert imposante Fotos des macadamiabraunen Testfahrzeugs bei. Eines davon ziert auch das August-Blatt des Prestige Cars Kalender mit den besten Werken der Fotografen des Luxusmagazins. Der Kalender ist auf 500 Exemplare limitiert und ist für 99 Euro hier käuflich zu erwerben.

Als weiteres Printmagazin berichtet die sport auto Ausgabe 01/2012 über den 2012er Jahrgang des Artega GT. „Ob das 1284-Kilo-Coupé aus Delbrück nun auch schneller ist, zeigt der Test.“ Wir sind gespannt!

Als dritte Redaktion reihen sich die Online-Kollegen von auto.de in die Reihe der Testberichte ein. Auf drei Seiten werden einige Fakten und Erlebnisse mit dem kompakten Sportwagen beschrieben. Viel Spaß beim Lesen – hier ist der Link.

Artega sucht neuen Eigentümer

Wie die Wirtschaftswoche in ihrer Freitagsausgabe berichtet sucht Artega derzeit intensiv nach einem neuen Eigentümer. Artega wurde 2006 gegründet und nach einem schwierigen Start zu Beginn der Finanzkrise 2009 an den Investmentfonds Tresalia Capital verkauft worden. Hinter Tresalia steht die mexikanische Milliardärin María Asunción Aramburuzabala, welche u.a. die Brauerei Corona besitzt.

Nun hat sich Tresalia zum Ausstieg entschieden, da der Delbrücker Sportwagenhersteller Millionenbeträge zum Aufbau des weltweiten Vertriebsnetzes, den Ausbau der Modellpalette und auch für die Entwicklung des Elektroableger Artega SE benötigt. Letzterer ist laut Aussagen von Wolfgang Ziebart, Vorsitzender des Beirates, technisch fertig entwickelt. Eine reguläre Zulassung für den Straßenverkehr hat das Fahrzeug allerdings noch nicht.

Die komplette Entwicklung des Artega GT hat bisher rund 250 Millionen Euro gekostet, allerdings wurden im letzten Jahr nur etwa 80 Fahrzeuge verkauft. Nun sind ein Fahrzeughersteller aus China und ein Elektronikhersteller aus Texas an dem Unternehmen interessiert. In Kürze schon soll eine Entscheidung fallen.

Update 10.01.2012:
Der Artikel der Wirtschaftswoche war nicht in allen Punkten korrekt. Es wird lediglich ein Teilhaber gesucht, der dabei helfen soll den Artega SE auf den Markt zu bringen. Tresalia Capital möchte die notwendigen Investitionen für den Elektro-Artega nicht alleine tragen.

Der Standort Delbrück steht ebenso wenig zur Diskussion wie die 40 Arbeitsplätze vor Ort. Im letzten Jahr wurden 86 Fahrzeuge verkauft.

Jahresrückblick 2011

Willkommen 2012, auf Wiedersehen altes Jahr! Was gab es für spannende Themen 2011? Was erwarten uns für Artega-Themen in diesem Jahr?

Im Januar des vergangen Jahres besuchten die Teilnehmer der FHR 100-Meilen-Trophy den Delbrücker Sportwagenhersteller. Neben der Pokalübergabe an erfolgreiche Piloten und Teams des historischen GT-Cups wurde auch die Produktionsstraße von Artega besichtigt.

Artega nutzt jährlich den Genfer Automobilsalon für die Präsentation von Neuerungen. Im März zeigte man dort erstmals die Pläne für das Thema, welches 2011 die ganze Automobilbranche bewegt: Elektromobilität! Mit dem Artega SE Konzeptfahrzeug zeigte die Sportwagenmanufaktur den rein elektrisch fahrenden Ableger des Artega GT. Weitere Themen aus Genf waren die Vorstellung des Modelljahrs 2011 und die Einrichtung der Artega Automobile Schweiz AG.

Im Mai 2011 haben zwei neue Vertriebszentren ihre Arbeit aufgenommen. Der Norden Deutschlands wird von der AutoNova GmbH beliefert – in einer ganz anderen Region befindet sich die Zielgruppe des zweiten Händlers: In Malaysia! Dies ist neben Tokio aktuell der zweite Standpunkt in Asien.

Im Juni dann geschah einer der Meilensteine der Artega Geschichte: Die Teilnahme am 24h-Rennen vom Nürburgring! Continental hat dort in Zusammenarbeit mit Artega in kürzester Zeit ein Rennteam samt rennfertigen Serienfahrzeug zusammengestellt. Ziel war es das komplette Rennen auf den neuen Straßenreifen ContiForce Contact und einem Fahrzeug aus der Serienproduktion zu bestreiten. Fahrer, Auto und Reifen haben absolut routiniert gearbeitet, sodass neben dem erfolgreichen Zieldurchlauf auch eine respektable Platzierung heraussprang.

Ebenfalls im Juni stand das 2. Artega-GT.de Fahrertraining auf dem Militärflughafen in Gütersloh statt. In Zusammenarbeit mit der Verkehrswacht hatten 36 Sportwagenbesitzer einen lehrreichen Tag auf dem Gelände des britischen Militärs. Fahrzeuge der Marken von „A“ wie Artega bis „W“ wie Wiesmann, von Opel bis Ferrari, Lamborghini oder Aston Martin stellten einen beeindruckenden Fuhrpark dar.

Auf der IAA in Frankfurt wurde im September die erste große Modellüberarbeitung des Artega GT vorgestellt. Die wichtigsten Neuerungen sind die Ablösung der Elektronik in der Mittelkonsole (Radio / Navi / Klimabedienteil) durch eine vollintegrierte Lösung aus der Großserie und die optionalen Sichtcarbonteile (Front-, Heckhaube und Dach).

Was bringt 2012? Im März findet wieder der Automobilsalon in Genf statt, auf welchem Artega sicherlich wieder vertreten sein wird. Es liegt allerdings noch keine Bestätigung vor. Davor noch werden Neuigkeiten vom Artega SE erwartet. Vor längerem schon wurde der erste fahrfertige Prototyp gezeigt, auf der IAA wurden Besuchern Mitfahrten angeboten. Es müsste also bald die endgültige Entscheidung zur Serienfertigung, sowie im positiven Fall Preise und Bestellmöglichkeiten folgen.

Sonderfarben

Die Grundfarben bei Artega sind schnell aufgezählt: Serienmäßig und ohne Aufpreis kann das Fahrzeug in Feuerrot oder Schneeweiß geliefert werden. Darüber hinaus werden vier Metallicfarben angeboten: Nachtschwarz, Gletschersilber, Ozeanblau und Rauchgrau. Möchte man einen Artega in dieser Farbe bestellen, müssen 1.100 Euro (Stand 12/2011) aufgewendet werden.

Bei einem Fahrzeug aus manufakturartiger Herstellung ist es jedoch selbstverständlich, dass auch Wunschfarben angeboten werden. Bisher sind schon einige Fahrzeuge mit dieser 2.370 Euro teuren Option ausgeliefert worden, welche ein individuelles Auto zu einem echten Unikat machen kann. Darunter sind Farben, welche ursprünglich für Ferrari, Porsche oder Audi entworfen wurden.