Das Unternehmen Artega

Die Artega Automobil GmbH & Co. KG ist deutscher Kleinserienhersteller aus dem westfälischen Delbrück.

Das Unternehmen ist als Spin-off des weltweit agierenden Direktzulieferers der Automobilindustrie paragon AG von Klaus-Dieter Frers gegründet worden.

Die Idee war, dass die paragon AG als Entwicklungspartner der Automobilindustrie auftreten und umfassende Systemkompetenz beweisen wollte. Diese Kompetenz beweist man am Besten mit einem Serienfahrzeug und daher hat Klaus Dieter Frers seine Idee bereits 2003 an den renommierten Designer Albrecht Graf Goertz herangetragen.

Die Zukunft des Automobils mit zu gestalten, ist das Ziel. Eine alte Marke wieder zu beleben, kam
nicht in Frage. Deshalb entstand eine neue Marke: Artega. Der Name wurde von Manfred Gotta („Megaperls“, „Twingo“, „Actros“) erschaffen und zeigt abermals, dass
an diesem Projekt ausschließlich Profis arbeiten.

Artega wurde im Dezember 2009 zu 100% vom mexikanischen Investor Tresalia übernommen, nachdem Paragon in finanzielle Probleme geraten war. Es wurden mit Wolfgang Ziebart und Peter Müller eine neue Führungsmannschaft installiert und frischen Kapital zur Verfügung gestellt, um eine Qualitätsoffensive durchzuführen. Am 1. Oktober 2010 übernahm Müller den Chefposten von Ziebart.

Die geplante Jahreskapazität liegt bei 500 Einheiten, im ersten Jahr der Seienproduktion (2010) wurden in 7 Monaten 80 Exemplare gefertigt und abgesetzt. Ein Markenzentrum rundet die Fertigung ab.

Das Logo von Artega ist stark an das Delbrücker Stadtwappen angelehnt. Es zeigt einen Dornenstrauch und einen steigenden Bracken.