Artega auf der IAA 2017

Arte­ga wird in die­sem Jahr auf der IAA sein — oder auch nicht! Wie das geht? Mit­tels vir­tu­el­ler Rea­li­tät. Das aktu­el­le Con­cept Fahr­zeug Sca­lo Superel­le­tra wird auf dem Stand des IT-Unter­neh­mens Qwell­code GmbH in Hal­le 3.1, der “New Mobi­li­ty World”, zu sehen sein. Ein kur­zes Video wur­de vor­ab schon auf You­tube ver­öf­fent­licht:

Das neu gezeig­te Inte­ri­eur des Superel­le­tra zeigt wie­der ein­mal, wie beim Arte­ga GT, aus­ge­fal­le­ne Gim­miks. Waren es damals klei­ne Fel­gen mit Rei­fen als Fens­ter­he­ber­schal­ter, sind es die­ses mal Außen­spie­gel im Innen­raum. Die­se bestehen aus Dis­plays, wel­che das Bild von Kame­ras an der Außen­hül­le des Fahr­zeugs zei­gen. Dies ver­rin­gert unter ande­rem den Luft­wi­der­stand.

Die Sitz­an­ord­nung im Stil des McLa­ren F1 soll ein­fachs­tes Ein- und Aus­stei­gen bie­ten, sowie “Logen­plät­ze” für die Bei­fah­rer.

Quel­le

Genfer Autosalon 2013

Genf war seit Jah­ren ein fes­ter Ter­min im Kalen­der von Arte­ga­fah­rern und -fans. Da die Lich­ter der Sport­wa­gen­ma­nu­fak­tur in Del­brück im Okto­ber aber end­gül­tig erlo­schen sind, konn­te man sich in die­sem Jahr auf die ande­ren High­lights aus Genf kon­zen­trie­ren. McLa­ren stellt den neu­en P1 gemein­sam mit einem legen­dä­ren F1 LM aus, Lam­bor­ghi­ni über­rascht mit einer 3,5 Mil­lio­nen Euro teu­ren Son­der­ver­si­on des Aven­ta­dors namens Vene­no und Fer­ra­ri lässt end­lich die Kat­ze aus dem Sack und prä­sen­tiert den ful­mi­nan­ten LaFer­ra­ri.

Spyker B6 Venator FrontAber auch aus den Nie­der­lan­den kommt ein inter­es­san­tes Con­cept­car. Aus den Nie­der­lan­den? Ja, dort ist Spy­ker Cars ansäs­sig. Seit 1999 wer­den nach 70 jäh­ri­ger Pau­se wie­der Autos, genau­er Sport­wa­gen, unter die­sem Mar­ken­na­men her­ge­stellt. Spy­ker sor­te in 2009 für Auf­se­hen, als sie Saab übern­nah­men. Weni­ge Mona­te spä­ter wur­de Saab jedoch an chi­ne­si­sche Inves­to­ren wei­ter ver­kauft und dar­auf­hin stell­ten die­se einen Antrag auf Zah­lungs­un­fä­hig­keit.

Nun, Spy­ker hat also auf dem Gen­fer Auto­mo­bil­sa­lon 2013 das B6 Vena­tor Con­cept vor­ge­stellt. Ange­trie­ben von einem 6 Zylin­der mit 375 PS und 6 Gang Auto­ma­tik macht der B6 mit sei­nen kom­pak­ten Abmes­sun­gen dem Por­sche Cayman Kon­kur­renz. Optisch teilt er sich die Design­li­nie mit dem gro­ßen Spy­ker C8 Aile­ron und bie­tet als opti­sches High­light im Innen­raum einen Spy­ker-typi­sche Sicht auf das Schalt­ge­stän­ge.

Spyker B6 Venator InteriorDer Grund, war­um dem Spy­ker B6 aber nun ein Arti­kel auf Artega-GT.de gewid­met wird, macht sich an vie­len klei­nen Details fest: Er basiert auf einem Arte­ga GT! Neben den Abmes­sun­gen und der Gewichts­ver­tei­lung fin­den sich sehr vie­le Gleich­tei­le am Spy­ker, die nicht aus der Groß­se­rie stam­men, bzw. so schon vom Arte­ga GT bekannt sind. Es ist zwar noch nicht offi­zi­ell, aber es darf auch davon aus­ge­gan­gen wer­den, dass auf den bekann­ten Pas­sat R36 Motor von VW ver­traut wird, wel­chem 75 PS zusätz­lich ent­lockt wur­den. Wir hof­fen, dass wir noch eini­ge Infor­ma­tio­nen über den B6 vom aktu­ell statt­fin­de­nen Auto­mo­bil­sa­lon erhal­ten wer­den.  Spyker B6 Venator HeckPreis­lich wird man beim Spy­ker mit einem Preis von über 125.000 Euro rech­nen müs­sen, wenn eine Seri­en­fer­ti­gung auf­ge­nom­men wer­den soll­te. Artega-GT.de drückt auf jeden Fall die Dau­men für einen erfolg­rei­chen Mes­se­auf­tritt!

Update: Mitt­ler­wei­le wur­de bekannt, dass Spy­ker für die Seri­en­ver­si­on, wel­che inner­halb von 12 Mona­ten auf die Stra­ße kom­men soll, kein DSG Getrie­be, son­dern ein klas­si­sches Wand­ler- oder ein manu­el­les Getrie­be ver­bau­en möch­te. Hier sind also grö­ße­re Unter­schie­de zum Arte­ga GT zu erwar­ten.

Bild­quel­le: spykercars.com

Glasdach Studie in Genf 2012

Offen für noch mehr Fahr­freu­de mul­ti­pli­ziert mit einer wei­te­ren Dimen­si­on.”

Spe­zi­ell für Frisch­luft­fa­na­ti­ker prä­sen­tiert Arte­ga auf dem dies­jäh­ri­gen Auto­mo­bil­sa­lon wie­der ein­mal eine Welt­pre­mie­re: Eine Stu­die des Arte­ga GT mit Glas­dach! Der beson­de­re Clou an der Kon­struk­ti­on ist es, dass das Dach her­aus­nehm­bar gestal­tet ist und in einem Soft­bag hin­ter den Sit­zen ver­staut wer­den kann, sodass der Arte­ga zum Roads­ter wird. Bei schlech­te­rem Wet­ter ist man mit allen tech­ni­schen Vor­zü­gen eines Cou­pes aus­ge­stat­tet, wie etwa der bes­se­ren Geräusch­däm­mung im Ver­gleich zu einem Stoff­dach­ca­brio, und hat gleich­zei­tig ein noch bes­se­res Raum­ge­fühl.

Dar­über hin­aus zeigt Arte­ga eini­ge neue Aus­tat­tungs­op­tio­nen an einem 2012 Arte­ga GT, wel­cher in einem Rot der klas­si­schen Fer­ra­ri-Farb­pa­let­te lackiert wur­de. Zu die­sen Optio­nen gehört unter ande­rem die Rück­fahr­ka­me­ra, wel­che schon bei der ers­ten Stu­die des Arte­ga GT im Jahr 2007 ange­kün­digt wur­de, kurz danach aber wie­der aus der Preis­lis­te ver­schwun­den war. Vor­freu­de ist ja bekannt­lich die schöns­te Freu­de!

Auch der rein elek­trisch betrie­be­ne Arte­ga SE kehrt auf die Mes­se sei­ner ers­ten Prä­sen­ta­ti­on vor einem Jahr zurück. Tech­nisch aus­ge­reif­ter wer­den nun auch genaue­re Zah­len genannt: Ledig­lich 10% Mehr­ge­wicht, näm­lich 1.460 kg, soll der SE im Ver­gleich zum ben­zin­ge­trie­be­nen GT auf die Waa­ge brin­gen. Dem­ge­gen­über ste­hen immer­hin 59 kW mehr Leis­tung (inge­samt 280 kW, also 380 PS) und eine Beschleu­ni­gung von 0 auf 100 km/h in nur 3,9 Sekun­den (GT mit Ver­bren­nungs­mo­tor 4,8 Sekun­den). Auch bei der Höchst­ge­schwin­dig­keit wer­den für ein Elek­tro­au­to­mo­bil min­des­tens sehr respek­ta­ble 200 km/h erreicht. Die Reich­wei­te wird mit 280 km (NEDEC-Norm) ange­ge­ben, rea­lis­ti­scher sind bei nor­ma­ler Fahr­wei­se aber immer noch 200 km. Die kom­plet­te Bat­te­rie­ein­heit kann mit spe­zi­el­len Lade­ge­rä­ten in nur 90 Minu­ten nach­ge­la­den wer­den. Der Preis wird bei etwa 150.000 Euro lie­gen.

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Artega GT Modelljahr 2012

Auf der IAA in Frank­furt wird die­ser Tage die ers­te gro­ße Über­ar­bei­tung des Arte­ga GT gezeigt. Es wer­den neue Optio­nen im Exte­ri­eur ange­bo­ten und stan­dard­mä­ßig ist die Innen­rau­m­elek­tro­nik über­ar­bei­tet.

Dem 300 PS Sport­wa­gen aus Del­brück wird eine kom­plett neue Head­u­nit im Innen­raum zur Ver­fü­gung gestellt. Das neue Modell bie­tet eine Viel­zahl von Funk­tio­nen und kom­bi­niert nun Radio, CD- und MP3-Abspiel­funk­ti­on, Blue­tooth-Frei­sprech­an­la­ge und Navi­ga­ti­ons­funk­ti­on. Es kön­nen nun bis zu fünf Mobil­te­le­fo­ne die Tele­fon­bü­cher mit der Head­u­nit syn­chro­ni­sie­ren und Apple iPho­nes bzw. iPods las­sen sich bequem über die pas­sen­de Schnitt­stel­le bedie­nen. Auch für Musik­lieb­ha­ber bie­tet die neue Mul­ti­me­dia­zen­tra­le eini­ge nütz­li­che Funk­tio­nen: Über Blue­tooth lässt sie sich als kabel­lo­ser Laut­spre­cher nut­zen, sodass das Han­dy in der Jacken­ta­sche ver­blei­ben kann. Außer­dem befin­det sich nun vor dem DSG-Wahl­he­bel ein CD-Slot, wel­cher nor­ma­le Audio-CDs und MP3-CDs annimmt. Eben­falls über­ar­bei­tet wur­de das Kli­ma­an­la­ge­be­dien­teil und die inte­grier­ten Tas­ten der Sitz­hei­zung.

Ober­halb der Head­u­nit befin­det sich nun Ana­log­in­stru­men­te für Tank­in­halt und Kühl­mit­tel­tem­pe­ra­tur anstatt der ursprüng­lich von Para­gon gelie­fer­ten Uhr, bzw. Stopp­uhr.

Da sich das Navi­ga­ti­ons­sys­tem nun in der Head­u­nit befin­det, wur­de der ehe­mals klo­bi­ge Navi-Spie­gel gegen ein schlan­ke­res Exem­plar getauscht. Die­ses blen­det auto­ma­tisch ab und im Fuß befin­det sich ein Regen­sen­sor. Auch die bei­den Außen­spie­gel wur­den über­ar­bei­tet und sind auf­grund zahl­rei­cher Kun­den­rück­mel­dun­gen schma­ler gebaut. Die­se las­sen sich auf Wunsch eben­so wie die moder­ne­re Head­u­nit in bestehen­de Fahr­zeu­ge nach­rüs­ten.

Der in der auf­fäl­li­gen von Lam­bor­ghi­ni stam­men­den oran­ge­nen Far­be lackier­te Arte­ga GT auf der IAA zeigt neben den beschrie­be­nen tech­ni­schen Neue­run­gen im Innen­raum auch, wel­che Indi­vi­dua­li­sie­rungs­wün­sche die noch jun­ge Sport­wa­gen­mar­ke umset­zen kann. Als Kon­trast zum Son­der­lack wur­den Front­hau­be, Dach, Heck­de­ckel und seit­li­che Luft­ein­läs­se in Sicht­kar­bonaus­füh­rung gefer­tigt. Im Innen­raum grei­fen oran­ge Sitz­mit­tel­bah­nen sowie die lackier­ten Spei­chen des Lenk­ra­des und die eben­falls lackier­te Zier­leis­te des Arma­tu­ren­bretts die Außen­far­be wie­der auf.

Der Grund­preis des Arte­ga GT Modell­jahr 2012 beläuft sich auf 88.500 Euro inkl. deut­scher Mehr­wert­steu­er.
Bild­quel­le: Arte­ga

Alles neu macht der… September! IAA 2011

Vom 13. — 25. Sep­tem­ber öff­net in Frank­furt wie­der die welt­größ­te Auto­mo­bil­aus­stel­lung IAA ihre Pfor­ten. Auch Arte­ga wird wie­der dabei sein — es wird die­ses Jahr das ers­te Mal unter der Füh­rung des mexi­ka­ni­schen Inves­tors gesche­hen, denn die IAA für PKW fin­det nur alle zwei Jah­re statt.

Das im Vor­feld spe­ku­lier­te Pro­gramm wur­de nun auch so bestä­tigt: Neben dem fahr­fer­ti­gen Exem­plar des elek­tro­be­trie­be­nen Arte­ga SE wird auch die umfang­rei­che Über­ar­bei­tung des mit Otto­mo­tor betrie­be­nen Arte­ga GT vor­ge­stellt.

Gespannt sein dürf­ten wir auf ange­kün­dig­te Ver­öf­fent­li­chung von Fahr­leis­tun­gen und Reich­wei­te des Arte­ga SE. Die­ses Modell wur­de in den letz­ten Wochen aus­gie­bi­gen Tests unter­wor­fen.

Artega-GT.de wird nach Bekannt­wer­den von Neu­ig­kei­ten die­sen Arti­kel updaten.

Verschiedenes

Neu­er Arte­ga Händ­ler in Ham­burg

Ende März lud der neue Ver­triebs­part­ner im Nor­den Deutsch­lands zur Prä­sen­ta­ti­on des Arte­ga GT im Pro­to­ty­pen Muse­um in Ham­burg. In die­sem stil­vol­len Ambi­en­te wur­den nicht nur meh­re­re Arte­ga GT aus­ge­stellt, auch Pro­be­fahr­ten ermög­lich­te das Team der Auto­No­va GmbH.

AutoNova präsentierte den Artega GT im Hamburger Prototypen Museum.

Neu­er Händ­ler in Asi­en

Die Mutia­ra Motors Group of Com­pa­nies über­nimmt den Ver­trieb im asia­ti­schen Raum. Der in Malay­sia behei­ma­te­te Händ­ler ver­kün­de­te als ers­ten Erfolg die Aus­lie­fe­rung von sie­ben Arte­ga GT.

Arte­ga GT beim sport­Au­to-Fah­rer­trai­ning

Mit­te April fand ein sport­Au­to-Fah­rer­trai­ning auf der Nür­burg­ring Nord­schlei­fe statt. Erst­mals führ­te dabei ein Arte­ga GT als Instruk­tor­fahr­zeug das Feld an. Horst von Saur­ma, Chef­re­dak­teur von sport­Au­to attes­tier­te dem Arte­ga ein über­zeu­gen­des Auf­tre­ten: “Es gab nie­man­den, der nicht begeis­tert war.”

Arte­ga SE in Stutt­gart

Der rein elek­tri­sche Arte­ga SE wur­de Mit­te April wäh­rend des auto motor sport Kon­gress in Stutt­gart aus­ge­stellt. Das Füh­rungs­team von Arte­ga, Chef Peter Mül­ler und der Pro­jekt­ver­ant­wort­li­che Dr. Wolf­gang Zie­bart, prä­sen­tier­ten vol­ler Stolz die neu­es­te Ent­wick­lung des Del­brü­cker Auto­mo­bil­her­stel­lers.

ArtegaSE — Die Details

Auf dem Gen­fer Auto­mo­bil­sa­lon wur­de der Arte­gaSE (Sport Elec­tric) — das ers­te Elek­tro­auto der noch jun­gen Mar­ke Arte­ga der Öffent­lich­keit prä­sen­tiert. Nun wur­den auch die tech­ni­schen Daten bekannt: Unter der Hau­be lie­fern zwei jeweils 140 kw (190 PS) star­ke Elek­tro­mo­to­ren für ordent­li­chen Vor­trieb. In Zah­len bedeu­tet dies, dass der Arte­gaSE von Null auf 100 km/h in 4,3 Sekun­den (zum Ver­gleich: 4,8 Sekun­den mit Ver­bren­nungs­mo­tor) sprin­ten und eine Höchst­ge­schwin­dig­keit von 250 km/h erreicht. Die gesam­te Antriebs­ein­heit wiegt gera­de ein­mal 150 Kilo­gramm. Der Wir­kungs­grad ist mit über 90 Pro­zent extrem hoch.

Arte­ga­SE an der Lade­sta­ti­on

Die Ener­gie lie­fern 16 erprob­te Bat­te­rie-Modu­le aus Lithi­um-Ionen-Poly­mer­zel­len, wovon sich zwölf vor der Hin­ter­achse und vier auf der Vor­der­achse befin­den. Alle Bat­te­rien sind was­ser­ge­kühlt und kom­men gemein­sam auf einen Ener­gie­ge­halt von 37 Kilo­watt­stun­den bei einer Nenn­span­nung von 350 Volt. Das Gesamt­ge­wicht des Bat­te­rie­sys­tems beträgt 310 Kilo­gramm.

Nach NEDC-Norm hat der Arte­gaSE eine Reich­weite von 300 Kilo­me­tern, bei nor­ma­ler Fahr­weise wer­den es immer noch kom­for­ta­ble 200 Kilo­me­ter sein. Über den Anschluss am Fahr­zeug­heck las­sen sich die Bat­te­rien an einem regu­lär gesi­cher­ten Haus­halts-Elek­tro­an­schluss auf­la­den. An Park & Ride-Sta­tio­nen oder spe­zi­el­len Park­plät­zen mit Lade­sta­tio­nen ver­kürzt sich die Lade­zeit erheb­lich. Bei ent­spre­chen­der Lade­leis­tung kann die kom­plett ent­la­dene Bat­te­rie­ein­heit in nur 90 Minu­ten nach­ge­la­den wer­den. Der Arte­gaSE bie­tet dar­über hin­aus ein Reku­pe­ra­ti­ons­sys­tem, wel­cher die Bat­te­rien auf Wunsch bei jedem Brems­vor­gang auto­ma­tisch laden. Dar­in steckt eine noch nie in einem Elek­tro­fahr­zeug ein­ge­setz­te Neue­rung: Über die Schalt­pad­del am Lenk­rad kann die Inten­si­vi­tät der Ener­gie­rück­ge­win­nung stu­fen­weise kon­fi­gu­riert wer­den. Deak­ti­viert lässt sich der Zustand des “Segelns” errei­chen, in dem das Fahr­zeug auf der Auto­bahn ener­gie­spa­rend bewegt wer­den kann, bis hin zu einer maxi­ma­len Ener­gie­rück­ge­win­nung von 75 kW.

Das Kom­bi­in­stru­ment wur­de neu gestal­tet mit kom­bi­nier­ten Ana­log– und Digi­tal­an­zei­gen für Geschwin­dig­keit, Reich­weite und Bat­te­riel­ade­zu­stand. Hin­zu kommt eine Anzei­ge des Ener­gie­flus­ses.

Der Arte­gaSE wiegt ins­ge­samt 1.400 kg und ist somit etwas gewich­ti­ger als ein 1.285 kg leich­ter Arte­ga GT mit V6 Ben­zin­di­rekt­ein­sprit­zer. Die für das sport­li­che Talent wich­tige Ver­tei­lung des Gewichts bei­der Fahr­zeuge ist jedoch iden­tisch.

Eine Seri­en­fer­ti­gung des Arte­gaSE ist bei ent­spre­chend guter Kun­denresonanz vor­ge­se­hen und im April 2012 könn­te bereits ein Seri­en­fahr­zeug auf den Markt kom­men. Der Preis wird sich mit ca. 150.000 Euro im Bereich der Mit­be­wer­ber bewe­gen.

Genfer Automobilsalon: Vorstellung des ArtegaSE

Welt­neu­heit: Arte­gaSE mit Elek­tro­an­trieb

Auf dem 81. Gen­fer Auto-Salon vom 1. bis 13. März 2011 stellt die Arte­ga Auto­mo­bil GmbH & Co. KG eine Ver­si­on des Mit­tel­mo­tor-Sport­wa­gens mit Elek­tro­an­trieb vor, den Arte­gaSE. „Unser Anspruch ist es, Ver­ant­wor­tung für die Umwelt mit auto­mo­bi­ler Fas­zi­na­ti­on in Ein­klang zu brin­gen“, betont Arte­ga-Chef Peter Mül­ler.

Mit die­sem zukunfts­träch­ti­gen Pro­jekt stellt das Unter­neh­men aus Del­brück erneut die Vor­zü­ge einer Manu­fak­tur unter Beweis. Hohe tech­ni­sche Kom­pe­tenz und kur­ze Ent­schei­dungs­we­ge ermög­li­chen die Rea­li­sie­rung eines voll­kom­men neu­en Antriebs­kon­zepts in kür­zes­ter Zeit. Mit der Fraun­ho­fer-Gesell­schaft konn­te Arte­ga einen der kom­pe­ten­tes­ten Ent­wick­lungs­part­ner in die­sem Seg­ment über­haupt gewin­nen. Die­se hat anhand eines Frecc0 genann­ten Pro­to­typs, wel­cher auch schon auf einem Arte­ga GT basiert, Grund­la­gen­for­schung für Elek­tro­fahr­zeu­ge betrie­ben.

Prä­sen­tiert wird das neue Elek­tro-Modell im Rah­men einer Pres­se­kon­fe­renz, wel­che am 1. März 2011 um 13.00 Uhr auf dem Arte­ga-Stand statt­fin­det.

Peter Mül­ler wird ein Resü­mee seit dem Auf­tritt in Gen­fer Salon vor einem Jahr zie­hen und die neu gegrün­de­te Arte­ga Auto­mo­bi­le Schweiz AG vor­stel­len.

Danach stellt Dr.-Ing. Wolf­gang Zie­bart die tech­ni­schen Beson­der­hei­ten des Arte­gaSE vor. Die Buch­sta­ben des Kür­zels ste­hen für „Sport Elec­tric“. Der Initia­tor des Pro­jek­tes E-Mobi­li­tät ist von den Vor­zü­gen eines rei­nen Elek­tro­an­triebs für Sport­wa­gen über­zeugt: „Sport­wa­gen wer­den meist dyna­misch gefah­ren und ver­lie­ren dadurch sehr viel Ener­gie durch die Brems­vor­gän­ge. Bei Elek­tro­fahr­zeu­gen hin­ge­gen gelangt die­se Ener­gie durch die Reku­pe­ra­ti­on zurück in die Bat­te­ri­en. Dar­über hin­aus steht bei einem Elek­tro­fahr­zeug das Dreh­mo­ment in vol­ler Höhe sofort zur Ver­fü­gung, was zu einem neu­en dyna­mi­schen Emp­fin­den führt.“

Quel­le: Pres­se­mit­tei­lung