Sonderfarben

Die Grund­far­ben bei Artega sind schnell auf­ge­zählt: Seri­en­mä­ßig und ohne Auf­preis kann das Fahr­zeug in Feu­er­rot oder Schnee­weiß gelie­fert wer­den. Dar­über hin­aus wer­den vier Metal­lic­far­ben ange­bo­ten: Nacht­schwarz, Glet­scher­sil­ber, Oze­an­blau und Rauch­grau. Möchte man einen Artega in die­ser Farbe bestel­len, müs­sen 1.100 Euro (Stand 12/2011) auf­ge­wen­det werden.

Bei einem Fahr­zeug aus manu­fak­tur­ar­ti­ger Her­stel­lung ist es jedoch selbst­ver­ständ­lich, dass auch Wunsch­far­ben ange­bo­ten wer­den. Bis­her sind schon einige Fahr­zeuge mit die­ser 2.370 Euro teu­ren Option aus­ge­lie­fert wor­den, wel­che ein indi­vi­du­el­les Auto zu einem ech­ten Uni­kat machen kann. Dar­un­ter sind Far­ben, wel­che ursprüng­lich für Fer­rari, Por­sche oder Audi ent­wor­fen wurden.

Artega GT Modelljahr 2012

Auf der IAA in Frank­furt wird die­ser Tage die erste große Über­ar­bei­tung des Artega GT gezeigt. Es wer­den neue Optio­nen im Exte­ri­eur ange­bo­ten und stan­dard­mä­ßig ist die Innen­rau­melek­tro­nik überarbeitet.

Dem 300 PS Sport­wa­gen aus Del­brück wird eine kom­plett neue Hea­du­nit im Innen­raum zur Ver­fü­gung gestellt. Das neue Modell bie­tet eine Viel­zahl von Funk­tio­nen und kom­bi­niert nun Radio, CD– und MP3-Abspielfunktion, Bluetooth-Freisprechanlage und Navi­ga­ti­ons­funk­tion. Es kön­nen nun bis zu fünf Mobil­te­le­fone die Tele­fon­bü­cher mit der Hea­du­nit syn­chro­ni­sie­ren und Apple iPho­nes bzw. iPods las­sen sich bequem über die pas­sende Schnitt­stelle bedie­nen. Auch für Musik­lieb­ha­ber bie­tet die neue Mul­ti­me­dia­zen­trale einige nütz­li­che Funk­tio­nen: Über Blue­tooth lässt sie sich als kabel­lo­ser Laut­spre­cher nut­zen, sodass das Handy in der Jacken­ta­sche ver­blei­ben kann. Außer­dem befin­det sich nun vor dem DSG-Wahlhebel ein CD-Slot, wel­cher nor­male Audio-CDs und MP3-CDs annimmt. Eben­falls über­ar­bei­tet wurde das Kli­ma­an­la­ge­be­dien­teil und die inte­grier­ten Tas­ten der Sitzheizung.

Ober­halb der Hea­du­nit befin­det sich nun Ana­log­in­stru­mente für Tank­in­halt und Kühl­mit­tel­tem­pe­ra­tur anstatt der ursprüng­lich von Para­gon gelie­fer­ten Uhr, bzw. Stoppuhr.

Da sich das Navi­ga­ti­ons­sys­tem nun in der Hea­du­nit befin­det, wurde der ehe­mals klo­bige Navi-Spiegel gegen ein schlan­ke­res Exem­plar getauscht. Die­ses blen­det auto­ma­tisch ab und im Fuß befin­det sich ein Regen­sen­sor. Auch die bei­den Außen­spie­gel wur­den über­ar­bei­tet und sind auf­grund zahl­rei­cher Kun­den­rück­mel­dun­gen schma­ler gebaut. Diese las­sen sich auf Wunsch ebenso wie die moder­nere Hea­du­nit in beste­hende Fahr­zeuge nachrüsten.

Der in der auf­fäl­li­gen von Lam­bor­ghini stam­men­den oran­ge­nen Farbe lackierte Artega GT auf der IAA zeigt neben den beschrie­be­nen tech­ni­schen Neue­run­gen im Innen­raum auch, wel­che Indi­vi­dua­li­sie­rungs­wün­sche die noch junge Sport­wa­gen­marke umset­zen kann. Als Kon­trast zum Son­der­lack wur­den Front­haube, Dach, Heck­de­ckel und seit­li­che Luft­ein­lässe in Sicht­kar­bo­n­aus­füh­rung gefer­tigt. Im Innen­raum grei­fen orange Sitz­mit­tel­bah­nen sowie die lackier­ten Spei­chen des Lenk­ra­des und die eben­falls lackierte Zier­leiste des Arma­tu­ren­bretts die Außen­farbe wie­der auf.

Der Grund­preis des Artega GT Modell­jahr 2012 beläuft sich auf 88.500 Euro inkl. deut­scher Mehr­wert­steuer.
Bild­quelle: Artega

Überragendes 24h Rennen

Heute war es so weit: Nach vier Mona­ten inten­si­ver Vor­be­rei­tung wurde der Artega GT mit der Start­num­mer 53 beim 24h Ren­nen am Nür­burg­ring mit der schwarz-weiße Ziel­flagge abge­wun­ken. Ein wei­te­rer impo­san­ter Mei­len­stein für den New­com­mer Artega, wel­cher gemein­sam mit Con­ti­nen­tal die grüne Hölle bezwun­gen hat, ist damit erreicht.

Im Vor­feld hatte Artega-GT.de die Mög­lich­kei­ten einige Schlüs­sel­per­so­nen die­ses Pro­jekts zu tref­fen. Uwe Nit­tel, einer der vier Pilo­ten wird sei­nen 16. Start bei den 24h im Artega antre­ten. “Das reg­ne­ri­sche Wet­ter, gemein­sam mit der von den Fans bemal­ten Stre­cke, ist eine beson­dere Her­aus­for­de­rung für alle Teil­neh­mer. Es wird quasi eine Gleit­flä­che, wie man sie von Fahr­si­cher­heits­trai­nings kennt, nach­ge­bil­det. ” meint der erfah­rene Pro­firenn­fah­rer. Dies hatte das Con­ti­Force­Team schon am Vor­tag leid­voll erfah­ren müs­sen. Bei einem Abflug auf der Nord­schleife wur­den Teile des Fahr­zeugs in Mit­lei­den­schaft gezo­gen. “Das Team hat über Nacht Teile der Karos­se­rie, Auf­hän­gung sowie vor­sichts­hal­ber den kom­plet­ten Heck­rah­men getauscht.” ergänzte Peter Mül­ler, Geschäfts­füh­rer von Artega. Dank der modu­la­ren Bau­weise und der moder­nen Polyurethan-, bzw. Car­bon­ka­ros­se­rie konn­ten diese Repa­ra­tu­ren in der recht kur­zen Zeit erle­digt wer­den. “Bei einem klas­si­schen ‘Blech­auto’ hät­ten wir wohl die Segel strei­chen müs­sen” fasst Bene­dikt Altrogge zusam­men. Dr. Bur­kard Wies, Lei­ter der welt­wei­ten Pkw-Reifenentwicklung bei der Con­ti­nen­tal AG, freute sich über die Zusam­men­ar­beit mit dem Del­brü­cker Klein­se­ri­en­her­stel­ler: “Artega bie­tet uns die opti­male Unter­stüt­zung für die­ses Pro­jekt. Sie kön­nen fle­xi­bel agie­ren und stel­len uns eine tolle Boxencrew.”

So konnte der seri­en­mä­ßige Artega GT am Sams­tag inmit­ten des Star­ter­fel­des aus rein­ras­si­gen Renn­fahr­zeu­gen an den Start rol­len. Nach­dem das Ren­nen gegen 16 Uhr frei­ge­ge­ben wurde, war das Fahr­zeug fast 24h durch­ge­hend auf der Stre­cke. Es gab ledig­lich zwei kleine Zwi­schen­fälle in den ers­ten Stun­den, ansons­ten glänzte der schwarz-gelbe Artega durch Zuver­läs­sig­keit und kam nur zu den geplan­ten Stops zurück an die Box. Ebenso hielt der Event­rei­fen Con­ti­Force­Con­tact den extre­men Belas­tun­gen der Nord­schleife stand. Da er eine Stra­ßen­zu­las­sung besitzt, konnte sowohl im Feuch­ten, als auch auf tro­cke­ner Stre­cke mit dem sel­ben Rei­fen gefah­ren wer­den, sodass der Artega ein­fach wei­ter fah­ren konnte, wäh­rend die ande­ren Teams von Inter­me­dia­tes auf Slicks wechselten.

Nach 126 gefah­ren Run­den auf dem ca. 25 km lan­gen Kurs darf sich das Con­ti­Force­Team über einen sehr guten 70. Gesamt­rang freuen. Artega-GT.de gra­tu­liert und bedankt sich für die tolle Unterhaltung!

Bild­quelle: Artega

Artega feiert Rennpremiere am Nürburgring

Zusam­men mit dem Con­ti­nen­tal ContiForce-Rennteam fei­ert Artega das Renn­de­büt auf dem legen­dä­ren Nür­burg­ring. Das VLN-Langstreckenrennen am 11.06.11 wurde als Gene­ral­probe für das 24h Ren­nen genutzt, wel­ches vom 23. — 26. Juni statt­fin­det. Ziel ist es mit einem — bis auf die vom Regle­ment gefor­der­ten Ände­run­gen — seri­en­mä­ßi­gen Artega GT eines der här­tes­ten 24h Ren­nen der Welt zu meis­tern. Con­ti­nen­tal möchte dabei die Stär­ken ihres neuen Event­rei­fens Con­ti­Force­Con­tact bewei­sen, dem neuen stra­ßen­zu­ge­las­se­nen Sport­rei­fen der Hannoveraner.

Im Feld von ca. 150 Star­ten, wel­che größ­ten­teils mit rein­ras­si­gen Renn­rei­fen an den Start gin­gen, freute man sich in Del­brück und Han­no­ver über den 106. Platz ins­ge­samt, bezie­hungs­weise dem 6. Platz in der Klasse SP7. Mit kon­stan­ten Zei­ten um 10 Minu­ten pro Runde kam das Auto nach knapp 3,5h ohne Zwi­schen­fälle ans Ziel. Die Erfah­run­gen die­ses Ren­nens wer­den in die Vor­be­rei­tun­gen für das große Spek­ta­kel zwei Wochen spä­ter an glei­cher Stelle einfließen.


Quelle: Artega

Artega beim 24h Rennen 2011

Con­ti­nen­tal ist der neue Rei­fen­part­ner von Artega, wel­cher mit dem Track­day­rei­fen Con­tiForce Con­tact einen sehr kon­kur­renz­fä­hi­gen Sport­rei­fen auf den Markt gebracht hat. Artega bie­tet die­sen Rei­fen als einer der ers­ten Auto­mo­bil­her­stel­ler optio­nal für den GT an. Um die­ser Part­ner­schaft Aus­druck zu ver­lei­hen und um einer brei­ten Öffent­lich­keit die Leis­tungs­fä­hig­keit die­ses Pakets zu demons­trie­ren schickt Con­ti­nen­tal einen Renn-Artega zum legen­dä­ren 24h Ren­nen auf dem Nür­burg­ring (23. — 26. Juni, http://adac.24h-rennen.de ). Gefah­ren wird hier­bei mit stra­ßen­zu­ge­las­se­ner und seri­en­na­her Tech­nik — natür­lich auf dem Con­ti­Force Con­tact — getreu dem Motto: Auf eige­ner Achse zur Renn­stre­cke, 24h durch­hal­ten und auf eige­ner Achse wie­der zurück.

Der 24h ContiForceContact Artega

Auf einer der anspruchs­volls­ten Renn­stre­cken der Welt — für Mensch und Maschine — stellt die Ziel­an­kunft schon eine sehr hohe Hürde da, wel­che auch von vie­len Top­teams Jahr für Jahr nicht erreicht wird. Das Mate­rial agiert an der Belas­tungs­grenze und beson­ders die Dun­kel­heit und das große Star­ter­feld ber­gen große Gefah­ren für Fahr­feh­ler. Artega-GT.de drückt dem ContiForce-Team und Artega die Dau­men beim 24h Ren­nen 2011 und wird live im Forum berichten.

Quelle: Artega

Verschiedenes

Neuer Artega Händ­ler in Hamburg

Ende März lud der neue Ver­triebs­part­ner im Nor­den Deutsch­lands zur Prä­sen­ta­tion des Artega GT im Pro­to­ty­pen Museum in Ham­burg. In die­sem stil­vol­len Ambi­ente wur­den nicht nur meh­rere Artega GT aus­ge­stellt, auch Pro­be­fahr­ten ermög­lichte das Team der Auto­Nova GmbH.

AutoNova präsentierte den Artega GT im Hamburger Prototypen Museum.

Neuer Händ­ler in Asien

Die Muti­ara Motors Group of Com­pa­nies über­nimmt den Ver­trieb im asia­ti­schen Raum. Der in Malay­sia behei­ma­tete Händ­ler ver­kün­dete als ers­ten Erfolg die Aus­lie­fe­rung von sie­ben Artega GT.

Artega GT beim sportAuto-Fahrertraining

Mitte April fand ein sportAuto-Fahrertraining auf der Nür­burg­ring Nord­schleife statt. Erst­mals führte dabei ein Artega GT als Instruk­tor­fahr­zeug das Feld an. Horst von Saurma, Chef­re­dak­teur von sport­Auto attes­tierte dem Artega ein über­zeu­gen­des Auf­tre­ten: “Es gab nie­man­den, der nicht begeis­tert war.”

Artega SE in Stuttgart

Der rein elek­tri­sche Artega SE wurde Mitte April wäh­rend des auto motor sport Kon­gress in Stutt­gart aus­ge­stellt. Das Füh­rungs­team von Artega, Chef Peter Mül­ler und der Pro­jekt­ver­ant­wort­li­che Dr. Wolf­gang Zie­bart, prä­sen­tier­ten vol­ler Stolz die neu­este Ent­wick­lung des Del­brü­cker Automobilherstellers.

Artega GT Modelljahr 2011

Leise, still und heim­lich hat Artega die neue Preis­liste des Modell­jah­res 2011 ver­öf­fent­licht. Ab sofort haben sich der Seri­en­um­fang, aber auch die ver­füg­ba­ren Optio­nen des Artega GT geän­dert. Dem­ent­spre­chend wurde auch der Preis geän­dert, aber beleuch­ten wir zuvor die aktu­elle Ausstattung:

Der Artega GT bringt ab sofort das Kom­bi­in­stru­ment Pro­fes­sio­nal mit kon­fi­gu­rier­ba­ren TFT-Bildschirmen seri­en­mä­ßig mit. Es war in der Ver­gan­gen­heit das Pflich­t­ex­tra schlecht­hin und daher ist die­ser Schritt auch sehr zu begrü­ßen. Des Wei­te­ren wurde das Elek­tro­nik­pa­ket auf­ge­teilt: Der AUX-In– und iPod-Anschluss fin­den nun auch den Weg in jeden Artega GT, die Sitz­hei­zung wird sepa­rat ange­bo­ten. Dar­über hin­aus ist nun die han­dy­spe­zi­fi­sche Lade­funk­tion serienmäßig.

Ver­zich­ten muss der zukünf­tige Artega GT Fah­rer auf die Optio­nen Antennen-Diversity zum bes­se­ren Radio­emp­fang und den “pfle­ge­leich­ten”, aber auch optisch nicht unum­strit­te­nen Win­ter­rä­dern. Der Grund­preis wurde auf 83.900 Euro ange­ho­ben und der Ver­brauch wird nun auf­grund neuer gesetz­li­cher Rege­lun­gen mit 9,2 Litern im Euro-5-Messzyklus angegeben.

Artega Preis­liste 2011
Artega Bro­schüre 2011

Artega GT Sport Auto Supertest

Kon­zep­tio­nell bringt der neue deut­sche Sport­wa­gen Artega GT alles mit, was die Sportwagen-Zukunft ver­langt: einen leis­tungs­fä­hi­gen State-of-the-Art-Antrieb aus der Groß­se­rie, kom­pakte Aus­maße, schnit­ti­ges Design und – vor allem – Leicht­bau­gene.” So beginnt er — der lang erwar­tete Super­test der Zeit­schrift Sport Auto des Artega GT.

Der Super­test ist im deutsch­spra­chi­gen Auto­mo­bil­jour­na­lis­mus eine feste Insti­tu­tion — er ist für Sport­wa­gen das, was der bekannte Dau­er­test der Auto Bild für Alltags-PKW ist. Des­halb rich­ten sich nun alle Augen auf den Test des Artega GT. Um das Wich­tigste vor­weg zu neh­men: 8.13 min! Ken­ner wis­sen nun schon, was gemeint ist — die Run­den­zeit auf der legen­dä­ren Nür­burg­ring Nord­schleife. Eine kleine Sen­sa­tion für die noch junge Auto­marke aus Ost­west­fa­len. Der mit Sport­rei­fen neu­es­ter Spe­zi­fi­ka­tion besohlte Artega ist damit auf Augen­höhe mit rein­ras­si­gen Sport­wa­gen wie einer Dodge Viper SRT-10 und liegt noch vor dem Por­sche Cayman S oder auch dem Hub­raum­mons­ter aus Stutt­gart — dem Mer­ce­des SL65 AMG.

Die zweite wich­tige Renn­stre­cke bei einem Super­test ist der kleine Hocken­heim­ring. Hier darf gestaunt wer­den, schließ­lich fährt sich der Artega GT mit einer glat­ten 1.13 min auf das Niveau eines Fer­rari F430, Por­sche 911 Car­rera S und Mer­ce­des SLR McLa­ren! Die Sport­rei­fen vom Typ Conti Force­Con­tact haben natür­lich einen gro­ßen Ein­fluss auf das attes­tierte neu­trale Fahr­ver­hal­ten bei gleich­zei­tig höchs­ter Agi­li­tät. Abstri­che muss mit die­ser Berei­fung aller­dings auf nas­ser und gleich­zei­tig kal­ter Fahr­bahn gemacht wer­den. Die Nasshandling-Wertung wird mit ledig­lich einem Punkt in der Wer­tung abgeschlossen.

Ins­ge­samt hin­ter­lässt der Artega einen sehr guten Ein­druck und gibt einen Ein­stand, wie er bis auf das Nass­hand­ling kaum hätte bes­ser aus­fal­len kön­nen. So lobt Chef­re­dak­teur von Saurma in sei­nem Fazit die zwei Sei­ten der Medaille, wel­cher ein Artega GT bie­tet: Auf der einen Sei­ten impo­niert er mit sei­nen Mess­wer­ten, mit wel­chem er den Respekt der Sportfahrer-Szene sicher hat, auf der ande­ren Seite glänzt er mit All­tags­taug­lich­keit. Der kom­plette Super­test kann unter die­sem Link nach­ge­le­sen werden.

Quelle: Sport Auto

Artega GT — Fahrbericht 2010

Seit der ers­ten Vor­stel­lung im Jahr 2007 ist viel Zeit ver­gan­gen. Der Artega GT sieht optisch noch tau­frisch aus und die Macher ver­spre­chen, dass er nun auch die Qua­li­täts­an­for­de­run­gen erfüllt. Grund genug für Artega-GT.de ein Fahr­zeug des aktu­el­len Fer­ti­gungs­stan­des auf die Probe zu stellen.

Immer im Fokus: Ein Artega GT erzeugt Aufsehen!
Immer im Fokus: Ein Artega GT erzeugt Aufsehen!

Da ist es wie­der — es faucht zunächst böse, dann wum­mert es mit viel Bass fried­voll vor sich hin. So könnte man die typi­sche Start­se­quenz eines Artega GT akus­tisch beschrei­ben. Der bekannte 3,6l V6 ist immer noch das Herz­stück des Artega GT und ist unter ande­rem für die Musik ver­ant­wort­lich. Er kann aber mehr als dies: Inner­halb von 4,8 Sekun­den soll der Direkt­ein­sprit­zer die ledig­lich 1,18 Meter hohe Flun­der aus dem Stand auf Tempo 100 sprin­ten las­sen. Dies ist aber auch ein Ver­dienst des extra für den Artega GT abge­stimm­ten Dop­pel­kupp­lungs­ge­trie­bes (DSG), wel­ches zuver­läs­sig und blitz­schnell seine Auf­gabe ver­rich­tet. Man kann dabei wäh­len ent­we­der bequem im Auto­ma­tik­mo­dus zu fah­ren oder selbst die Gang­wech­sel in der manu­el­len Gasse oder mit den Schalt­pad­deln am Lenk­rad zu initi­ie­ren. Tat­säch­lich har­mo­niert das DSG aus­ge­zeich­net in die­sem kom­pak­ten und leich­ten (1250 kg Leer­ge­wicht) Sportwagen.

Ob Rennstrecke oder Boulevard: Der Artega fühlt sich überall heimisch.
Ob Renn­stre­cke oder Bou­le­vard: Der Artega fühlt sich über­all heimisch.

Auch die rest­li­chen Funk­tio­nen des aktu­el­len Arte­gas kön­nen nun mit dem Wort “zuver­läs­sig” beschrie­ben wer­den. Das feu­er­rote Test­fahr­zeug ver­fügte unter ande­rem über die neu­este Tacho­ein­heit, wel­che leicht an den getrenn­ten Wel­len für Dreh­zahl und Geschwin­dig­keit zu erken­nen ist. Hier­mit geht zwar ein Mar­ken­zei­chen des Arte­gas ver­lo­ren — Zei­ger von Dreh­zahl­mes­ser und Tacho auf einer Welle – auf der ande­ren Seite kann jedoch auf erprobte und bewährte Tech­nik zurück­ge­grif­fen wer­den. Auch die Front­haube, wel­che in ihrer frü­hes­ten Ver­sion durch extreme Ver­for­mun­gen nahe der Höchst­ge­schwin­dig­keit für Auf­se­hen gesorgt hatte, wurde schon vor lan­ger Zeit ver­stärkt und kon­tu­riert. Im aktu­el­len Modell besteht diese Haube nicht mehr aus dem typi­schen Kunst­stoff Poly­ure­than, wie der Rest der Artega-Karosserie. Statt­des­sen wird nun zur Gewichts­re­duk­tion bei gleich­zei­ti­ger Sta­bi­li­täts­ver­bes­se­rung eine Haube aus Car­bon mon­tiert. Von außen ist diese gewohnt lackiert, sodass kein Unter­schied zur übri­gen Karos­se­rie auf­fällt, von unten ist sie jedoch in hoch­wer­tigs­ter Sicht­car­bo­n­aus­füh­rung gefer­tigt, sodass man die per­fekte Webung der Fasern sehen kann. Es bleibt span­nend, was Artega als nächs­tes aus die­sem Hightech-Material anbie­ten wird.

Mit aktivierter Launch Control beschleunigt der GT optimal an der Schlupfgrenze.
Mit akti­vier­ter Launch Con­trol beschleu­nigt der GT opti­mal an der Schlupfgrenze.

Fahr­dy­na­mik war schon immer die Tugend des Arte­gas. Trotz Gewichts­zu­nahme auf 1250kg (Leer­ge­wicht) wäh­rend der Ent­wick­lungs­zeit, ist der kleine Zwei­sit­zer aktu­ell immer noch eines der leich­tes­ten Auto­mo­bile mit V6-Motor auf dem deut­schen Markt. Kur­vige Land­stra­ßen sind dabei wohl das per­fekte Jagd­ge­biet des Artega GT. Der Saug­mo­tor hängt natur­ge­mäß gut am Gas, die kom­pak­ten Abmes­sun­gen kön­nen gut abge­schätzt wer­den, was wich­tig ist, um eine gute Linie fah­ren zu kön­nen. Ein­zig die Außen­spie­gel, wel­che durch eine EU-Vorschrift gewal­tige Dimen­sio­nen ange­nom­men haben, stö­ren die Sicht schräg nach vorne. Die am Test­fahr­zeug mon­tier­ten optio­na­len Schmie­de­rä­der mit gewal­ti­gen 305 mm brei­ten Sport­rei­fen auf der Hin­ter­achse ver­hel­fen beim Kur­ven­räu­bern zu guter Trak­tion. Sollte man den­noch ein­mal eine Kurve zu opti­mis­tisch anfah­ren, greift das nun seri­en­mä­ßig akti­vierte ESP ein und ver­hin­dert ein Aus­bre­chen des Hecks wir­kungs­voll. Auch auf der Auto­bahn macht der Artega GT eine gute Figur. Da er unge­fes­selt bis zur ein­ge­tra­ge­nen Höchst­ge­schwin­dig­keit von 271 km/h stür­men darf, hängt er viele stär­kere, aber auf 250 km/h gedros­selte Limou­si­nen ab. Das Fahr­ver­hal­ten wirkt jedoch nahe der Höchst­ge­schwin­dig­keit ner­vös, auf unebe­ner Fahr­bahn muss der Fah­rer kon­zen­triert agie­ren. Hier könnte der Grund im recht kur­zen Rad­stand lie­gen. Nichts­des­to­trotz arbei­ten die Brem­sen aus dem Hause Brembo auch bei die­sen Tempi aus­ge­zeich­net. Der Wagen liegt bei einer har­ten Brem­sung sehr gut in der Spur, die Ver­zö­ge­rung ist nahezu kon­kur­renz­los gut. Dies schafft Sicher­heit und Ver­trauen in den neuen deut­schen Sport­wa­gen – dem Artega GT.

Auf der Kos­ten­seite hin­ter­lässt der Artega GT einen zwie­späl­ti­gen Ein­druck. Der Ein­stiegs­preis ist mit 79.950€ für einen klei­nen Sport­wa­gen mit 300 PS kein Schnäpp­chen. Auf der ande­ren Seite ist die Seri­en­aus­stat­tung mit DSG-Getriebe, Xenon, Teil­le­der und Navi­ga­tion sehr umfang­reich. Auch die rela­tiv weni­gen optio­na­len Extras sind im Ver­gleich zu andern Auto­mo­bil­her­stel­lern nicht teuer, sodass es ver­wun­dern sollte jemals einen Artega in Grund­aus­stat­tung zu Gesicht zu bekom­men. Der  Test­ver­brauch pen­delte sich bei ca. 12 Liter auf 100 km ein, wohl­ge­merkt mit Hoch­ge­schwin­dig­keits­fahr­ten und Beschleu­ni­gungs­tests, sodass man im All­tag von einem leicht gerin­ge­ren – auf der Renn­stre­cke von einem höhe­ren Ver­brauch aus­ge­hen kann. Da der moderne Direkt­ein­sprit­zer die Abgas­norm Euro 5 erfüllt, ist ein Neu­fahr­zeug 12 Monate von der Kraft­fahr­zeug­steuer befreit.

Der Grundpreis für den kompakten Sportler beträgt 79.950€.
Der Grund­preis für den kom­pak­ten Sport­ler beträgt 79.950€.

Fazit
Rom wurde nicht an einem Tag erschaf­fen und so braucht auch eine kom­plexe tech­ni­sche Ent­wick­lung wie der Artega GT eine gewisse Zeit bis alle Kom­po­nen­ten wie gewünscht zusam­men­ar­bei­ten. Indem die seit Ende 2009 ein­ge­setzte Füh­rungs­mann­schaft sich dut­zen­den von klei­nen und gro­ßen Kin­der­krank­hei­ten ange­nom­men hat, hat der über­ar­bei­tete Artega GT eine hohe tech­ni­sche Reife erlangt. Man kann nun mit Fug und Recht behaup­ten, dass nun wirk­lich er ersehnte Alles­kön­ner gewor­den ist. Er ist zuver­läs­sig, sport­lich und prak­tisch zugleich. Es steht außer Frage, dass es für jede die­ser Eigen­schaf­ten eine Refe­renz auf dem Auto­mo­bil­markt gibt, aber es wird schwie­rig ein ähnlich exklu­si­ves Fahr­zeug zu fin­den, wel­ches man pro­blem­los zum Ein­kau­fen nut­zen kann und dar­auf­hin auf der Renn­stre­cke bei ein paar schnel­len Run­den Spaß zu haben. Man sollte nur nicht ver­ges­sen den Ein­kauf zwi­schen­zeit­lich aus­zu­la­den ;)

Das Design von Henrik Fisker wirkt aus jeder Perspektive beeindruckend.
Das Design von Hen­rik Fis­ker wirkt aus jeder Per­spek­tive beeindruckend.

Wei­tere Bil­der fin­den sich in der Artega-GT.de Gale­rie.

Text: Patrick W.
Bil­der:Mat­thias Kierse