Artega auf der IAA 2017

Arte­ga wird in die­sem Jahr auf der IAA sein — oder auch nicht! Wie das geht? Mit­tels vir­tu­el­ler Rea­li­tät. Das aktu­el­le Con­cept Fahr­zeug Sca­lo Superel­le­tra wird auf dem Stand des IT-Unter­neh­mens Qwell­code GmbH in Hal­le 3.1, der “New Mobi­li­ty World”, zu sehen sein. Ein kur­zes Video wur­de vor­ab schon auf You­tube ver­öf­fent­licht:

Das neu gezeig­te Inte­ri­eur des Superel­le­tra zeigt wie­der ein­mal, wie beim Arte­ga GT, aus­ge­fal­le­ne Gim­miks. Waren es damals klei­ne Fel­gen mit Rei­fen als Fens­ter­he­ber­schal­ter, sind es die­ses mal Außen­spie­gel im Innen­raum. Die­se bestehen aus Dis­plays, wel­che das Bild von Kame­ras an der Außen­hül­le des Fahr­zeugs zei­gen. Dies ver­rin­gert unter ande­rem den Luft­wi­der­stand.

Die Sitz­an­ord­nung im Stil des McLa­ren F1 soll ein­fachs­tes Ein- und Aus­stei­gen bie­ten, sowie “Logen­plät­ze” für die Bei­fah­rer.

Quel­le

Artega Scalo Superelletra

Seit der Vor­stel­lung des Arte­ga Sca­lo vor zwei Jah­ren ist es ruhig gewor­den um Arte­ga. Nun mel­den sie sich auf der inter­na­tio­na­len Motor­show in Genf mit dem Sca­lo Superel­le­tra wie­der zu Wort.

Superel­le­tra ist ein Kof­fer­wort aus dem ita­lie­ni­schen super­leg­ge­ra (sehr leicht) und elet­t­ri­co (elek­trisch). Die­se bei­den Begrif­fe sym­bo­li­sie­ren zugleich am bes­ten den gut 1.020 PS star­ken Leicht­bausport­wa­gen, geben aber auch einen Hin­weis auf die hier­bei feder­füh­ren­de Design­schmie­de Tou­ring Super­leg­ge­ra aus Mai­land.

Leis­tung ist das beherr­schen­de The­ma des Superel­le­tra: 750kW (gut 1020 PS), gigan­ti­sche 1.620 Nm Dreh­mo­ment und eine Reich­wei­te von etwa 500km ste­hen auf dem Zet­tel. Es sind vier Volta­box Moto­ren, je zwei pro Ach­se, instal­liert. Die Bat­te­rie ist eben­falls eine Ent­wick­lung der Para­gon-Toch­ter Volta­box und sitzt im Heck. Es han­delt sich um eine Lithi­um-Ionen-Bat­te­rie mit eine Kapa­zi­tät von 120kWh und einer Span­nung von 800V.

Doch auch das Inte­ri­eur ist grund­le­gend über­ar­bei­tet wor­den. Wie aus dem legen­dä­ren McLa­ren F1 bekannt sitzt der Fah­rer mit­tig in der Kabi­ne, die bei­den Mit­fah­rer sit­zen ver­setzt zu den Sei­ten hin­ter ihm. Dadurch wird eine best­mög­li­che Über­sicht gewähr­leis­tet, es erklärt aber auch den sehr lan­gen Rad­stand von 2,80m.

Preis­lich soll sich der Arte­ga Sca­lo Superel­le­tra zwi­schen einer hal­ben und einer Mil­lio­nen Euro bewe­gen. Soll­te es zur Seri­en­fer­ti­gung kom­men, wird die Alu­mi­ni­um­ka­ros­se­rie von ita­lie­ni­schen Fach­leu­ten hand­ge­fer­tigt und die End­mon­ta­ge ist in Del­brück.

Quel­le: Auto Motor & Sport

Artega Scalo — Käuflicher Elektrosportler

Auf der IAA 2015 wur­de der Nach­fol­ger des Arte­ga GT vor­ge­stellt — der Arte­ga Sca­lo. Optisch ist die Ver­wandt­schaft unver­kenn­bar — unter der Karos­se­rie aus Poly­ure­than und Car­bon hat sich jedoch eini­ges geän­dert.

Eine beein­dru­cken­de Beschleu­ni­gung in 3,6 Sekun­den vonArtega Scalo rear 0 auf 100 km/h und eine elek­tro­nisch abge­re­gel­te Höchst­ge­schwin­dig­keit von 250 km/h kenn­zeich­nen den Arte­ga Sca­lo. Auch die Reich­wei­te von bis zu 400 km und die Lade­zeit über­zeu­gen. Mit 64 kW Gleich­strom-Schnell­la­dung ist es mög­lich, in weni­ger als einer Stun­de die Bat­te­rie kom­plett auf­zu­la­den.

Der Arte­ga Sca­lo greift auch eini­ge Pro­duk­te aus dem Para­gon-Uni­ver­sum zurück. Die Cock­pit­elek­tro­nik, inkl. Mir­ror­Pi­lot, kommt zum Bei­spiel wie­der direkt von Para­gon. Die zwei Hoch­leis­tungs-Elek­tro­mo­to­ren mit einer Gesamt­leis­tung von 300 kW und einem Dreh­mo­ment von 780 Nm stam­men von der Para­gon Toch­ter Volta­box.. Eine Welt­neu­heit ist der Ener­gie­spei­cher: Lithi­um-Ionen-Bat­te­rie­mo­du­le, kom­bi­niert mit opti­mal abstim­men Super­Caps (Hoch­leis­tungs­kon­den­sa­to­ren).

Artega Scalo Vorstellung

Anders als die Elek­tro-Stu­die Arte­ga SE wird der Sca­lo aller­dings auch käuf­lich zu erwer­ben sein. Er wird nur auf Bestel­lung pro­du­ziert, wird 170.000 Euro kos­ten und ist auf 12 Exem­pla­re limi­tiert.

Artega Karo — das Elektro-Quad

Mit dem Arte­ga Karo steigt die Mar­ke Arte­ga in eine neue Fahr­zeug­gat­tung ein. Das neue deut­sche Elek­tro-Spaß­mo­bil kom­bi­niert die Vor­zü­ge von Quads, Jet­skis und Motor­rol­lern. Der zwei­sit­zi­ge Arte­ga Karo ist ein Kon­zept­fahr­zeug, das für die Seri­en­fer­ti­gung vor­be­rei­tet ist.

Das renn­wa­gen­ähn­li­che Fahr­werk ver­mit­telt in Ver­bin­dung mit der unArtega Karo Frontmit­tel­bar erleb­ba­ren Kraft des Elek­tro­mo­tors ein Fahr­erleb­nis, das über das sprich­wört­li­che „Gokart-Fee­ling“ hin­aus­geht. Der Arte­ga Karo beschleu­nigt von 0 auf 80 km/h in unter 5 Sekun­den. Form­schö­ne Bein­schil­der mit einer inte­grier­ten Ver­stei­fung aus hoch­fes­tem Stahl opti­mie­ren
Sicher­heit und Spritz­was­ser­schutz.

Den Spaß­fak­tor erhöht ein her­aus­nehm­ba­res Sound­mo­dul mit Artega Karo rearSmart­pho­ne-Anbin­dung. Über Blue­tooth kann von einem belie­bi­gen Gerät (Han­dy, Tablet, MP3-Play­er) die gewünsch­te Musik wie­der­ge­ge­ben wer­den. Auch das Laden des Arte­ga Karo ist ein abso­lu­ter Plus­punkt: Lade­ge­rät und Lade­ka­bel mit nor­ma­lem Schu­ko-Ste­cker sind mit an Bord — wie bei einem Staub­sauger.

Artega Cup 2014

In die­sem Jahr star­te­te erst­mals ein Renn-Arte­ga GT in einer regel­mä­ßi­gen Renn­se­rie, der DMV TCC. Auch beim ADAC Bör­de­s­print war der Renn­wa­gen in die­sem Jahr auf Erfolgs­kurs.

Trackday Artega auf dem Bilster Berg

Track­day Arte­ga auf dem Bils­ter Berg

In der Zwi­schen­zeit wur­den acht Lager­fahr­zeu­ge von Arte­ga zu Track­day­fahr­zeu­gen umge­baut. Tech­nisch sind sie seri­en­mä­ßig, aller­dings ist die Sicher­heit nach FIA-Norm auf­ge­rüs­tet wor­den. Die­se kön­nen im Rah­men von “Arte­ga for Rent” von Hob­by­pi­lo­ten gemie­tet wer­den und haben unter ande­rem schon auf dem Bils­ter Berg für viel Fahr­freu­de gesorgt.

Auf der Essen Motor­show wird nun ein neu­es Kun­den­pro­gramm vor­ge­stellt: Die umge­bau­ten Track­day Arte­gas kön­nen ab dem nächs­ten Jahr genutzt wer­den, um im Rah­men der DMV TCC den Arte­ga GT Cup aus­zu­fah­ren. Die Fahr­zeu­ge wer­den von RED Motor­sport pro­fes­sio­nell betreut und kön­nen von den Kun­den für 34.500 Euro pro Sai­son gemie­tet wer­den. Wei­te­re Infos auf http://www.artega-cup.de.

Karl-Heinz Kalbfell tödlich verunglückt

In der Anfangs­ge­schich­te von Arte­ga taucht neben Klaus Die­ter Frers auch sein Name auf: Karl-Heinz Kalb­fell. Der 63-jäh­ri­ge ver­un­glück­te am Sams­tag bei einem Motor­rad­un­fall auf der eng­li­schen Renn­stre­cke Brands Hatch töd­lich.

Karl-Heinz Kalbfell

Kalb­fell war von 1977 bis 2004 Mana­ger bei BMW und mit­ver­ant­wort­lich für die Rück­kehr der Bay­ern in die Königs­klas­se des Motor­sports, der For­mel 1. Im Anschluss dar­an arbei­te­te er für Rolls-Roy­ce, Alfa Romeo und Mase­ra­ti.

Im Jahr 2007 mach­te er auch Sta­ti­on in Del­brück, um die in den Kin­der­schu­hen ste­cken­de Idee des Arte­ga GT zu beglei­ten und Klaus Die­ter Frers zu bera­ten. Ihm gebühr­te damals neben Frers und dem ehe­ma­li­gen Bür­ger­meis­ter Del­brücks die Ehre des ers­ten Spa­ten­stichs für das Arte­ga Werk.

Wiesmann stellt Insolvenzantrag

Wies­mann ist eine wah­re Insti­tu­ti­on im Bereich der deut­schen Klein­se­ri­en­her­stel­ler. Das 1988 gegrün­de­te Unter­neh­men aus dem west­fä­li­schen Dül­men hat eine lan­ge Tra­di­ti­on in der Her­stel­lung puris­ti­scher Sport­wa­gen im typi­schen Retro­de­sign.

Wiesmann MF4 CS am Bilster Berg

Wies­mann MF4 CS am Bils­ter Berg

Nun ist auch die­ser Sport­wa­gen­her­stel­ler in finan­zi­el­le Nöte gelangt und hat am 14. August beim Amts­ge­richt Müns­ter einen Insol­venz­an­trag gestellt. Die Ver­ant­wort­li­chen bei Wies­mann suchen der­zeit nach neu­en Inves­to­ren, um das Fort­be­stehen des Unter­neh­mens zu sichern. In den letz­ten 25 Jah­ren wur­den etwa 1.600 Fahr­zeu­ge mit den belieb­ten BMW Moto­ren her­ge­stellt.

Seit eini­gen Mona­ten ist das Ein­stiegs­mo­dell MF3 auf­grund neu­er Zulas­sungs­vor­aus­set­zung nicht mehr erhält­lich, ein Nach­fol­ger wur­de noch nicht ange­kün­digt. Der Ein­stieg beginnt nun bei ca. 130.000 Euro für einen GT MF4, das Spit­zen­mo­dell Roads­ter MF5 kos­tet gar 200.000 Euro.

Artega-GT.de wünscht viel Erfolg die schwie­ri­gen Zei­ten zu über­win­den!

Artega GT Rennwagen erringt Gesamtsieg

Niklas Frers ist beim 5. ADAC Bör­de­s­print Cup am 11. August in Oschers­le­ben zum ers­ten Gesamt­sieg eines Arte­ga GT über­haupt gefah­ren. Geg­ner waren dabei unter ande­rem Renn­wa­gen vom Schlag eines Mer­ce­des SLS AMG GT3 und Audi R8 Ultra. Nach Aus­sa­ge des Fah­rers waren die flin­ken Fahr­ei­gen­schaf­ten des Arte­ga GT auf der kur­vi­gen Stre­cke der Erfolgs­ga­rant gegen die bis zu 200 PS stär­ke­ren Kon­kur­ren­ten. Es darf aller­dings auch davon aus­ge­gan­gen wer­den, dass der Fah­rer hier­bei eben­falls über­le­gen war.

Klaus Die­ter Frers, wel­cher mit dem Fahr­zeug die Sai­son in der DMV TCC begon­nen hat­te, hat der­weil auf einen Fer­ra­ri 458 GT3 gewech­selt, um den Geg­nern in die­ser Renn­se­rie auf Augen­hö­he begeg­nen zu kön­nen. Sein Sohn Niklas hat den Arte­ga GT über­nom­men und geht nun mit die­sem beim Bör­de­s­print an den Start. Nach einem drit­ten Platz beim ers­ten Ren­nen ist er beim zwei­ten Ren­nen des Tages direkt ganz oben aufs Trepp­chen gefah­ren.

Ergeb­nis­se des 5. ADAC Bör­de­s­prints kön­nen hier ein­ge­se­hen wer­den.

Quel­le: Arte­ga FB / boerdesprint.de

Artega GT Rennwagen fährt vorne mit

Beim 1. Lauf des ADAC Bör­de­s­prints in der Motor­sport Are­na Oschers­le­ben gelan­gen auf Anhieb zwei sehr gute Plat­zie­run­gen. Bereits in der Qua­li­fi­ka­tio­nen zeich­ne­te sich das Poten­ti­al von Fahr­zeug und Fah­rer (Niklas Frers) mit der dritt­bes­ten Qua­li-Zeit ab. Dies vor teils wesent­lich stär­ke­ren Fahr­zeu­gen, wie Por­sche 911 GT3 und BMW M3 GTR.

Artega Pokale

Das para­gon Renn­fahr­zeug, wel­ches grund­sätz­lich für die DMV TCC Renn­se­rie auf­ge­baut wur­de, erfüllt bereits jetzt die gesetz­ten Erwar­tun­gen. Mit zwei 3. Plät­zen over all konn­te sich Niklas Frers am letz­ten Wochen­en­de hin­ter einem star­ken Por­sche 911 GT3 und einem Rou­ti­nier in einem BMW ein­ord­nen und zwei Podi­ums­plät­ze nach Hau­se fah­ren. Dem jun­gen Pilo­ten stand Renn­fah­rer und Fah­rer­trai­ner Patrick Bern­hardt mit vie­len renn­fah­re­ri­schen Tipps zur Sei­te.

Artega GT Rennwagen

Ergeb­nis­se:

1. Ren­nen | Qua­li­fi­ka­ti­on: Platz 3; Ren­nen: Platz 3 (gesamt) und Platz 2 in der Klas­se

2. Ren­nen | Qua­li­fi­ka­ti­on: Platz 3; Ren­nen: Platz 3 (gesamt) und Platz 2 in der Klas­se

Bes­te Run­den­zeit mit dem Arte­ga GT vom Wochen­en­de: 1:42.740 (gefah­ren in Qua­li 2)

Ergeb­nis­se des 1. Bör­de­s­prints: http://www.boerdesprint.de/ergebnisse/ergebnisse130503.html

Quel­le: Para­gon / Arte­ga (fb)