Artega sucht neuen Eigentümer

Wie die Wirt­schafts­wo­che in ihrer Frei­tags­aus­gabe berich­tet sucht Artega der­zeit inten­siv nach einem neuen Eigen­tü­mer. Artega wurde 2006 gegrün­det und nach einem schwie­ri­gen Start zu Beginn der Finanz­krise 2009 an den Invest­ment­fonds Tresa­lia Capi­tal ver­kauft wor­den. Hin­ter Tresa­lia steht die mexi­ka­ni­sche Mil­li­ar­dä­rin María Asun­ción Aram­buruz­a­bala, wel­che u.a. die Braue­rei Corona besitzt.

Nun hat sich Tresa­lia zum Aus­stieg ent­schie­den, da der Del­brü­cker Sport­wa­gen­her­stel­ler Mil­lio­nen­be­träge zum Auf­bau des welt­wei­ten Ver­triebs­net­zes, den Aus­bau der Modell­pa­lette und auch für die Ent­wick­lung des Elek­tro­ab­le­ger Artega SE benö­tigt. Letz­te­rer ist laut Aus­sa­gen von Wolf­gang Zie­bart, Vor­sit­zen­der des Bei­ra­tes, tech­nisch fer­tig ent­wi­ckelt. Eine regu­läre Zulas­sung für den Stra­ßen­ver­kehr hat das Fahr­zeug aller­dings noch nicht.

Die kom­plette Ent­wick­lung des Artega GT hat bis­her rund 250 Mil­lio­nen Euro gekos­tet, aller­dings wur­den im letz­ten Jahr nur etwa 80 Fahr­zeuge ver­kauft. Nun sind ein Fahr­zeug­her­stel­ler aus China und ein Elek­tro­nik­her­stel­ler aus Texas an dem Unter­neh­men inter­es­siert. In Kürze schon soll eine Ent­schei­dung fallen.

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