Artega Scalo Superelletra

Seit der Vor­stel­lung des Arte­ga Sca­lo vor zwei Jah­ren ist es ruhig gewor­den um Arte­ga. Nun mel­den sie sich auf der inter­na­tio­na­len Motor­show in Genf mit dem Sca­lo Superel­le­tra wie­der zu Wort.

Superel­le­tra ist ein Kof­fer­wort aus dem ita­lie­ni­schen super­leg­ge­ra (sehr leicht) und elet­t­ri­co (elek­trisch). Die­se bei­den Begrif­fe sym­bo­li­sie­ren zugleich am bes­ten den gut 1.020 PS star­ken Leicht­bausport­wa­gen, geben aber auch einen Hin­weis auf die hier­bei feder­füh­ren­de Design­schmie­de Tou­ring Super­leg­ge­ra aus Mai­land.

Leis­tung ist das beherr­schen­de The­ma des Superel­le­tra: 750kW (gut 1020 PS), gigan­ti­sche 1.620 Nm Dreh­mo­ment und eine Reich­wei­te von etwa 500km ste­hen auf dem Zet­tel. Es sind vier Volta­box Moto­ren, je zwei pro Ach­se, instal­liert. Die Bat­te­rie ist eben­falls eine Ent­wick­lung der Para­gon-Toch­ter Volta­box und sitzt im Heck. Es han­delt sich um eine Lithi­um-Ionen-Bat­te­rie mit eine Kapa­zi­tät von 120kWh und einer Span­nung von 800V.

Doch auch das Inte­ri­eur ist grund­le­gend über­ar­bei­tet wor­den. Wie aus dem legen­dä­ren McLa­ren F1 bekannt sitzt der Fah­rer mit­tig in der Kabi­ne, die bei­den Mit­fah­rer sit­zen ver­setzt zu den Sei­ten hin­ter ihm. Dadurch wird eine best­mög­li­che Über­sicht gewähr­leis­tet, es erklärt aber auch den sehr lan­gen Rad­stand von 2,80m.

Preis­lich soll sich der Arte­ga Sca­lo Superel­le­tra zwi­schen einer hal­ben und einer Mil­lio­nen Euro bewe­gen. Soll­te es zur Seri­en­fer­ti­gung kom­men, wird die Alu­mi­ni­um­ka­ros­se­rie von ita­lie­ni­schen Fach­leu­ten hand­ge­fer­tigt und die End­mon­ta­ge ist in Del­brück.

Quel­le: Auto Motor & Sport