Karl-Heinz Kalbfell tödlich verunglückt

In der Anfangsgeschichte von Artega taucht neben Klaus Dieter Frers auch sein Name auf: Karl-Heinz Kalbfell. Der 63-jährige verunglückte am Samstag bei einem Motorradunfall auf der englischen Rennstrecke Brands Hatch tödlich.

Karl-Heinz Kalbfell

Kalbfell war von 1977 bis 2004 Manager bei BMW und mitverantwortlich für die Rückkehr der Bayern in die Königsklasse des Motorsports, der Formel 1. Im Anschluss daran arbeitete er für Rolls-Royce, Alfa Romeo und Maserati.

Im Jahr 2007 machte er auch Station in Delbrück, um die in den Kinderschuhen steckende Idee des Artega GT zu begleiten und Klaus Dieter Frers zu beraten. Ihm gebührte damals neben Frers und dem ehemaligen Bürgermeister Delbrücks die Ehre des ersten Spatenstichs für das Artega Werk.

Wiesmann stellt Insolvenzantrag

Wiesmann ist eine wahre Institution im Bereich der deutschen Kleinserienhersteller. Das 1988 gegründete Unternehmen aus dem westfälischen Dülmen hat eine lange Tradition in der Herstellung puristischer Sportwagen im typischen Retrodesign.

Wiesmann MF4 CS am Bilster Berg

Wiesmann MF4 CS am Bilster Berg

Nun ist auch dieser Sportwagenhersteller in finanzielle Nöte gelangt und hat am 14. August beim Amtsgericht Münster einen Insolvenzantrag gestellt. Die Verantwortlichen bei Wiesmann suchen derzeit nach neuen Investoren, um das Fortbestehen des Unternehmens zu sichern. In den letzten 25 Jahren wurden etwa 1.600 Fahrzeuge mit den beliebten BMW Motoren hergestellt.

Seit einigen Monaten ist das Einstiegsmodell MF3 aufgrund neuer Zulassungsvoraussetzung nicht mehr erhältlich, ein Nachfolger wurde noch nicht angekündigt. Der Einstieg beginnt nun bei ca. 130.000 Euro für einen GT MF4, das Spitzenmodell Roadster MF5 kostet gar 200.000 Euro.

Artega-GT.de wünscht viel Erfolg die schwierigen Zeiten zu überwinden!

Artega GT Rennwagen erringt Gesamtsieg

Niklas Frers ist beim 5. ADAC Bördesprint Cup am 11. August in Oschersleben zum ersten Gesamtsieg eines Artega GT überhaupt gefahren. Gegner waren dabei unter anderem Rennwagen vom Schlag eines Mercedes SLS AMG GT3 und Audi R8 Ultra. Nach Aussage des Fahrers waren die flinken Fahreigenschaften des Artega GT auf der kurvigen Strecke der Erfolgsgarant gegen die bis zu 200 PS stärkeren Konkurrenten. Es darf allerdings auch davon ausgegangen werden, dass der Fahrer hierbei ebenfalls überlegen war.

Klaus Dieter Frers, welcher mit dem Fahrzeug die Saison in der DMV TCC begonnen hatte, hat derweil auf einen Ferrari 458 GT3 gewechselt, um den Gegnern in dieser Rennserie auf Augenhöhe begegnen zu können. Sein Sohn Niklas hat den Artega GT übernommen und geht nun mit diesem beim Bördesprint an den Start. Nach einem dritten Platz beim ersten Rennen ist er beim zweiten Rennen des Tages direkt ganz oben aufs Treppchen gefahren.

Ergebnisse des 5. ADAC Bördesprints können hier eingesehen werden.

Quelle: Artega FB / boerdesprint.de