Artega stellt Insolvenzantrag

Artega hat am 29. Juni 2012 einen Insolvenzantrag wegen drohender Zahlungsunfähigkeit beim Amtsgericht Paderborn gestellt. Laut Unternehmensangabe war dieser Schritt notwendig, nachdem der seit Monaten geplante Verkauf an einen asiatischen Investor in allerletzter Minute gescheitert war.

Gemeinsam mit der Insolvenzverwaltung werden nun Gespräche mit weiteren Investoren aufgenommen, um eine Lösung für Artega sowie deren 34 Mitarbeiter zu finden.

Laut Automobilwoche dementierte das Unternehmen überschuldet zu sein. Artega Geschäftsführer Peter Müller sagte, dass ein Liquiditätsengpass absehbar sei, aber der Geschäftsbetrieb in vollem Umfang fortgeführt werden könne. Er räumte jedoch Fehler ein, welche die derzeigen Probleme herbei geführt haben. „Wir haben sicher zu wenig Marketing gemacht und bis heute fehlen uns in wichtigen Regionen wie etwa Düsseldorf oder München Verkaufsstützpunkte.“

Quelle: Artega / Automobilwoche